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Einmal alles straffen, bitte!

26. August 2019

Ein Kind zu bekommen ist das wohl einschneidendste Erlebnis im Leben einer Frau. Doch bereits kurze Zeit später ist das freudige Ereignis in den meisten Fällen auch schon mit Sorgen um den eigenen Körper, genauer gesagt mit der Figur, verbunden. Kein Wunder, schließlich ist der Druck, dem Neu-Mamas ausgesetzt sind, enorm. Jeder von ihnen hat Beispiele von prominenten Frauen vor Augen, die bereits kurz nach der Geburt vermeintlich schlanker und fitter aussehen als zuvor. Normalo-Frauen hingegen stellen sich nur diese Fragen: Werden die Brüste jemals wieder so wie früher? Wann verschwinden die Schwangerschaftspfunde? Und gehen die Dehnungsstreifen an Oberschenkel und Po wieder weg? Wer nach einer Schwangerschaft mit seinem Körper unzufrieden ist, kann chirurgisch nachhelfen. In den USA liegt das sogenannte Mommy Makeover bereits im Trend. Doch was genau verbirgt sich hinter der Schönheits-OP?

Aus den USA nach Deutschland: Mommy Makeover

Eines vorweg: Mit gesunder Ernährung, Rückbildungsgymnastik und sanftem Sport lässt sich nach der Schwangerschaft schon so einiges erreichen. Immer im Hinterkopf sollte dabei der alte Hebammenspruch „Neun Monate kommt der Bauch, neun Monate geht er wieder“ sein. Es braucht also seine Zeit, bis alles halbwegs wieder beim Alten ist. Manche Frauen aber empfinden diesen Zustand als nicht zufriedenstellend. Für alle, die nicht mit Supergenen gesegnet sind, gibt es in den USA schon seit einiger Zeit das „Mommy Makeover“, ein chirurgischer Eingriff, der die meisten störenden Folgen der Schwangerschaft und Geburt beseitigt. Inzwischen erfreut sich die Trendbehandlung auch bei uns immer größerer Beliebtheit. Doch was kann damit konkret optimiert werden?

Problemzone Nummer 1: Bauch und Brüste

Viele Frauen sind nach einer Schwangerschaft mit ihren Brüsten sowie der Bauchdecke am unzufriedensten – die den Veränderungen wohl am meisten ausgesetzten Bereichen. Um die Brust wieder in Form zu bringen, ist in der Regel eine Bruststraffung erforderlich, bei der überschüssiges Gewebe entfernt wird und die Brust sozusagen einen Push-up-Effekt erhält. Gleiches gilt für eine Bauchdeckenstraffung, mit der Hautüberschuss reduziert und der Bauch damit wieder gestrafft wird. Ein Vorteil des Mommy Makeovers ist es, dass mehrere Eingriffe miteinander kombiniert werden können und somit gleich verschiedene Problemzonen auf einmal behandelt werden können. Infrage kommt die OP frühestens ein Jahr nach der Entbindung. Erst wenn sich nach diesem Zeitraum hängende, schlaffe Brüste, Fettschürzen am Bauch oder hartnäckige Pölsterchen an den Oberschenkel auch mit gesunder Ernährung und Sport nicht zurückbilden, kann das Makeover überhaupt vorgenommen werden. Die Risiken sind dabei die gleichen wie bei jedem chirurgischen Eingriff. Bei jeder Operation kann es zu Komplikationen, wie Nachblutungen, Entzündungen oder Wundheilungsstörungen, kommen. Wichtig sind daher eine gute Vorbereitung sowie eine gewissenhafte Nachsorge, damit die Wunden gut verheilen.

Und wie sieht es untenrum aus?

Neben Bauch- und Bruststraffung spielt auch der Intimbereich für das persönliche Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Dieser wird während der Geburt jedoch stark beansprucht und bedarf in manchen Fällen ebenfalls einer Korrektur. Zahlreiche Mütter leiden z. B. unter körperlichen Beschwerden, die eine Schamlippenkorrektur oder eine Vaginalstraffung erforderlich machen. Inzwischen sind schätzungsweise rund fünf bis zehn Prozent der Mommy Makeovers mit einem intim-chirurgischen Eingriff verbunden. Denn ein beeinträchtigtes Sexualleben infolge von Scheidenschlaffheit oder veränderten Schamlippen kann seelische Folgen haben, die ebenso wie der ästhetische Aspekt mit einer OP behoben werden können. Übrigens: Den Einwand, dass das Mommy Makeover den Druck auf Mütter nur noch erhöhe, obwohl es durch soziale Medien ohnehin schon allgegenwärtig ist, lassen Experten nicht gelten. Schließlich geht es vielmehr um den Wunsch, sich in seinem Körper wohlzufühlen – und das auch als Mutter.



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