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Siegel

Phenol-Peeling

Stärkstes Peeling mit maximalem Effekt

Ein Peeling mit Phenol ist das stärkste aller chemischen Peelings und wird vor allem zur Behandlung tiefer Narben und Hautfalten, ausgeprägter Pigmentstörungen sowie extremer Lichtschäden angewendet. Das Phenol-Peeling bewirkt ein sehr tiefes Abschälen der Haut, bis hinunter in das tiefere Bindegewebe. Aufgrund der Tiefe des Peelings wird es im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER nur von unseren erfahrenen Dermatologen durchgeführt.

Informationen zur Phenol-Peeling

WAS VERSTEHT MAN UNTER PHENOL-PEELING?

Während Fruchtsäuren für oberflächliche Peelings verwendet werden, erzeugt Phenol eine komplette Erneuerung der Gesichtshaut. Somit lässt sich eine deutliche Verjüngung erzielen. Dieser Effekt kann mit keiner vergleichbaren Behandlung erreicht werden, jedoch ist die sehr lange Heilungsphase nach einem Phenol-Peeling unbedingt einzuplanen.

FÜR WEN IST DIE METHODE GEEIGNET?

Phenol-Peelings werden ausschließlich im Gesicht angewendet. Es ist bei schweren Narben und Hautfalten, ausgeprägten Pigmentstörungen und extrem lichtgeschädigter Haut indiziert sowie bei bestimmten Vorstufen von Hautkrebs. Patienten mit dunkler Hautfarbe raten wir von einem Phenol-Peeling ab, da es zu einer dauerhaften Hautaufhellung führen kann. Auch bei hellen Hauttypen kann sich ein etwas helleres Hautbild entwickeln.

WIE LÄUFT EINE BEHANDLUNG AB?

Da ein Phenol-Peeling sehr schmerzhaft ist, empfehlen wir bei der Behandlung eine Anästhesie in Dämmerschlafnarkose. Vor dem Peeling wird die Haut zunächst gereinigt, dann die Phenol-Lösung aufgetragen und abschließend das behandelte Areal komplett mit Schutzpflastern bedeckt. Der Pflasterverband wird nach 24 Stunden wieder entfernt. Anschließend wird ein antiseptisches Puder aufgetragen, das eine feste Kruste bildet. Diese verbleibt für ca. eine Woche auf der Haut.

WIE LANGE DAUERT EINE SITZUNG?

Eine Behandlung dauert etwa 45 Minuten. Diese ist in der Regel ausreichend, um ein überzeugendes Ergebnis zu erreichen. Andernfalls kann das Peeling ein weiteres Mal wiederholt werden.

MUSS MIT AUSFALLZEITEN GERECHNET WERDEN?

In den ersten Tagen nach der Behandlung kann es zu starken Schwellungen kommen. Nach einem Phenol-Peeling benötigt die Haut länger als bei anderen Peelings, um sich zu erholen. Gesellschaftsfähig sind Sie frühestens wieder nach zwei bis drei Wochen.

WAS MUSS NACH DER BEHANDLUNG BEACHTET WERDEN?

Nach einem Phenol-Peeling sollte unbedingt direktes Sonnenlicht für vier Monate gemieden werden.

WELCHE RESULTATE SIND ZU ERWARTEN?

In der Regel erreicht man bereits mit einer Sitzung eine gleichmäßige, ebenmäßige und glatte Haut, die deutlich verjüngt aussieht.

SIND RISIKEN UND KOMPLIKATIONEN BEKANNT?

Phenol hat eine aufhellende Wirkung, weshalb es keinesfalls bei dunklen Hauttypen angewendet werden darf. Anderenfalls trägt das Peeling zu einer deutlichen Aufhellung der gesamten Gesichtshaut bei. Da es sich beim Phenol-Peeling um ein starkes Peeling handelt, ist die Erfahrung des behandelnden Arztes entscheidend. Nur so lassen sich mögliche Komplikationen nahezu ausschließen.
Während des Peelings können systemische Nebenwirkungen auftreten. Daher führen wir die Behandlung immer unter Kontrolle eines Anästhesisten durch.

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN UNSERER PATIENTEN

WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN EINEM OBERFLÄCHLICHEN UND EINEM TIEFENWIRKSAMEN PEELING?

Je nach Intensität haben Peelings eine unterschiedliche Wirkung. Während ein oberflächliches Peeling (z. B. mit Fruchtsäure) gezielt Hornzellen der Oberhaut abträgt, wirkt ein Phenol-Peeling bis in die tiefen Schichten der Lederhaut. Mit einem Phenol-Peeling lassen sich daher auch wesentlich intensivere Ergebnisse erzielen, wenn auch die Ausfallzeiten deutlich länger ausfallen und daher mit gravierenden Einschränkungen gerechnet werden muss.

WIE LANGE HÄLT DAS ERGEBNIS AN?

Durchschnittlich reicht das Resultat, das mit nur einer einzigen Behandlung erzielt wird, rund zehn bis 15 Jahre an. Vorausgesetzt, die Haut wird konsequent mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt, der insbesondere in den ersten drei Monaten essenziell ist.

WANN SOLLTE EIN PHENOL-PEELING NICHT DURCHGEFÜHRT WERDEN?

Zu den Kontraindikationen zählen akute Herpes-Infektionen, sehr dunkle Hauttypen, sonnengeschädigte Haut mit Verbrennungen sowie Patienten mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen. Aber auch während einer Schwangerschaft oder bei Diabetes raten wir von der Behandlung ab.

KANN DAS PHENOL-PEELING AUCH AM KÖRPER ANGEWENDET WERDEN?

Ein tiefes Peeling ist ausschließlich für die Anwendung der Gesichtshaut gedacht. Für den Körper eignet sich besser ein oberflächliches Peeling. Mit geringen Konzentrationen lassen sich damit z. B. Regionen wie Hals, Dekolleté und Hände bearbeiten.

KÖNNEN NARBEN ENTSTEHEN?

In seltensten Fällen können nach der Behandlung kleine Narben zurückbleiben. Bei entsprechender Nachbehandlung und dem Einhalten der Verhaltensratschläge lässt sich das Risiko allerdings erheblich senken.

 

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