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Haut

Wenn übermäßiges Schwitzen zum Problem wird


von Dr. med. Hans-Peter Schoppelrey|19.07.2022

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Sommer, Sonne, Schwitzen!

Schwitzen ist eine ganz normale, sogar lebenswichtige Funktion des Körpers. Verantwortlich dafür sind etwa zwei Millionen Schweißdrüsen, die sich überall in der Haut befinden. Doch gerade bei sommerlichen Temperaturen kann Schwitzen besonders unangenehm werden, vor allem wenn möglicherweise ein unangenehmer Schweißgeruch hinzukommt. Grundsätzlich ist Schwitzen eine natürliche Reaktion, die dem Körper zur Temperaturregulierung dient. So verliert man bei Hitze oder körperlicher Aktivität schon mal einen Liter Schweiß pro Tag. Wichtig ist daher eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit.

Tipps, die gegen starkes Schwitzen helfen

Neben ausreichendem Trinken sollten auch besonders schweißtreibende Getränke und Speisen (wie Kaffee, scharfes Essen) gemieden werden. Des Weiteren ist es wichtig, sich fit zu halten. Menschen mit Übergewicht schwitzen in der Regel nämlich mehr. Je fitter und sportlicher man also ist, desto mehr sind Hormone und Schweißdrüsen im Gleichgewicht. Nicht zu vergessen: intensive Sonneneinstrahlung möglichst meiden – insbesondere um die Mittagszeit. Als Dermatologe empfehle ich ohnehin, den Aufenthalt in der Sonne zur Reduzierung des Hautkrebsrisikos zu minimieren.

Übermäßiges Schwitzen

Schwitzt ein Patient hingegen übermäßig, liegt womöglich eine Hyperhidrose vor. Für Betroffene stellen die ständig feuchten Hände, die großen, deutlich sichtbaren Schweißflecken im Achselbreich etc. oftmals eine Belastung dar. Der Leidensdruck ist hoch. Etwa zwei Prozent aller Deutschen sind von einer Hyperhidrose betroffen, beide Geschlechter gleichermaßen. Dabei verläuft die Grenze zwischen normaler und übermäßiger Schweißbildung oft fließend.

Hilfe vom Arzt

Für das permanente Schwitzen ohne konkrete Ursache gibt es therapeutische Maßnahmen. So kann das übermäßige Schwitzen effektiv mittels Botulinumtoxin-Injektion reduziert werden. Botulinumtoxin wird dafür in die Haut gespritzt, um die übermäßige Schweißproduktion nach zwei bis sieben Tagen temporär zu unterbrechen. Um den Effekt aufrechterhalten zu können, muss die Unterspritzung alle sechs bis zwölf Monate wiederholt werden.

Wenn auch Sie übermäßig schwitzen und dies bereits über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen anhält, sollten Sie einen Arzt zurate ziehen. Gerne helfen wir Ihnen im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER weiter und beraten Sie über mögliche Behandlungsmaßnahmen.


Dr. med. Hans-Peter Schoppelrey

Zu Dr. med. Schoppelreys Spezialgebiet im Praxisalltag gehören die ästhetische und Anti-Aging-Dermatologie sowie ambulante Operationen.


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