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Haut

Happy Birthday, Botulinumtoxin!


von Dr. med. Christian Merkel|12.07.2022

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Der Stoff, der die Gesichter der Welt veränderte

Botulinumtoxin, kurz Botox genannt, ist ein aus Bakterien gewonnenes Protein, das sich als erprobtes Mittel gegen Falten etabliert hat. Vor 30 Jahren als Markenname eingetragen, ist der Begriff „Botox“ heute aus der ästhetischen Medizin nicht mehr wegzudenken. Der ideale Zeitpunkt also für ein kleines Botulinumtoxin-Einmaleins anlässlich des Jahrestages.

Wie alles begann …

Zunächst als Arzneimittel gegen Verspannungen und Muskelkrämpfe zugelassen, wurde Botox schnell auch in sehr geringen Dosierungen für die kosmetische Anwendung eingesetzt. Die Pharmafirma Allergan sicherte sich daraufhin im Jahr 1992 „Botox“ (die Abkürzung des Wirkstoffs Botulinumtoxin A) als Markenname. Inzwischen gibt es eine Vielzahl verschiedener Hersteller, die in Deutschland zugelassene Botulinumtoxin-Präparate vertreiben. Der neueste Coup dabei: eine vegane Botulinumtoxin-Variante, die frei von tierischen Proteinen ist und dazu im Gegensatz zu herkömmlichem Botulinumtoxin, das in Pulverform vor dem Gebrauch erst noch mit einer Natriumchloridlösung verdünnt werden muss, auch noch gebrauchsfertig ready to use ist.

Falte ist nicht gleich Falte

Eine Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin eignet sich für Patienten, die sich an ihren Mimikfalten stören. Diese entstehen aufgrund der Aktivität der Muskeln. Werden die Muskeln angespannt, entstehen sichtbare Falten. Durch die Injektion mit Botulinumtoxin können diese durch Anspannung der tiefen Gesichtsmuskulatur entstandenen Falten effektiv behoben werden. Nicht geeignet ist das Toxin hingegen für Falten, die durch die Alterung der Haut, den Abbau des Unterhautgewebes oder durch UV-Schädigung eingetreten sind. Neben der Faltenglättung wird Botulinumtoxin heutzutage aber auch noch in einer Vielzahl anderer Bereiche eingesetzt. So auch bei chronischer Migräne, übermäßigem Schwitzen oder Zähneknirschen.

Botulinumtoxin = reines Gift

Unaufbereitet zählt Botulinumtoxin in der Tat zu den giftigen Stoffen, die in der Natur vorkommen. Um eine tödliche Dosis zu verabreichen, bedarf es allerdings schon mehr als 5.000 Spritzen, was (fast) unmöglich ist. Nichtsdestotrotz gilt: Weniger ist mehr, schon allein für ein natürliches Ergebnis. Aktuell liegt ohnehin „Baby-Botox“ im Trend, wobei lediglich eine geringe Dosis Botulinumtoxin verabreicht wird. Durch die geringe Menge bleibt die natürliche Mimik erhalten. Ideal bei ersten Fältchen oder für Einsteiger.

Nachlassende Wirkung

Botulinumtoxin baut sich mit der Zeit wieder ab. Um den erzielten Effekt nach einer Behandlung auch dauerhaft aufrechterhalten zu können, muss daher regelmäßig nachgespritzt werden. In der Regel ist dies nach drei bis sechs Monaten der Fall.

Haben Sie noch weitere Fragen oder interessieren sich für eine Behandlung mit Botulinumtoxin? Wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER zählen seit über 20 Jahren zu wahren Experten für Unterspritzungen mit Botulinumtoxin und beraten Sie zu diesem Thema jederzeit gerne.


Dr. med. Christian Merkel

Dr. med. Christian Merkel ist Facharzt für Dermatologie und Allergologie und Ihr Ansprechpartner bei Fragen rund um die Behandlung von Haarausfall.


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