Nahrungsergänzungsmittel oder Supplements haben inzwischen gerade für viele Sportler einen wichtigen Stellenwert. Dabei ist das Sortiment an Nahrungsergänzungsmitteln breit gefächert und reicht von einzelnen Vitaminen bis hin zu unterschiedlichsten Kombinationen verschiedenster Substanzen. Die Ergänzungspräparate sollen die sportliche Leistung verbessern und die Gesundheit trotz der hohen körperlichen Belastung erhalten. Doch ist das Einnehmen bestimmter Supplements wirklich notwendig?

Viel hilft viel – nicht bei Supplements

Will man allerdings gewisse Ziele erreichen, sei es Muskelaufbau oder eine gesteigerte Ausdauer, ist es durchaus sinnvoll, das Training mit Supplements zu unterstützen. Dabei liegen sogenannte All-in-one-Nährstoffpräparate gerade stark im Trend. Bei diesen ist jedoch Vorsicht geboten. Nicht alle sind zu empfehlen. Dies belegen mittlerweile sogar wissenschaftliche Meinungen. Ist man früher noch davon ausgegangen, dass der Körper ein „Zuviel“ einfach wieder über Leber und Niere ausscheidet, weiß man heute, dass dem nicht so ist. Unbestritten ist hingegen, dass schon bei einer geringen Unterversorgung mit einem oder mehreren Nährstoffen das Zuführen durch Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll ist. Ideal ist dann eine Kur für 30 Tage. Ein Anhaltspunkt für die Qualität eines Präparats ist übrigens die sogenannte Kölner Liste, die Produkte mit minimiertem Dopingrisiko führt.

Ernährung bei einem sportlichen Lebensstil ohne Supplements

Ganz klar ist aber festzuhalten: Normale Freizeitsportler, die zwei-, dreimal in der Woche ins Gym gehen oder zum Joggen, müssen bei einer ausgewogenen Ernährung nicht unbedingt Supplements zuführen. Die Ernährung sollte dann in jeden Fall ausgewogen und sehr proteinreich sein (z. B. mit Hühnerfleisch und Fisch). Aber auch Proteinshakes nach dem Training sind zu empfehlen. Wer Muskeln aufbauen möchte, sollte vor dem Training zudem schnell verfügbare, kurzkettige Kohlenhydrate zu sich nehmen, etwa in Form einer Banane. So umgeht man während des Trainings die katabole Phase, in der auch Muskelmasse verbrannt wird. Des Weiteren zu empfehlen sind Antioxidantien (in Blaubeeren oder Nüssen).

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder möchten Sie in Sachen Nahrungsergänzungsmittel beraten werden? Dann melden Sie sich bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER in München.

Wir wissen es längst: Falsche, ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker geht nicht spurlos an unseren Hüften vorbei. Aber auch die gesundheitlichen Auswirkungen eines übermäßigen Zuckerkonsums werden wissenschaftlich intensiv untersucht. Vorrangig geht es dabei um Langzeitfolgen wie alterungsbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Forscher konnten dabei belegen, dass zu viel Zucker der Haut von innen heraus Schäden zufügt.

Was versteht man unter Glykation?

Als Glykation wird die „Verzuckerung“ der Gewebefasern bezeichnet. Verursacht wird dies durch ein Übermaß bestimmter Zuckerarten im Blutkreislauf. Insbesondere Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) reagieren chemisch mit Proteinen und Fetten im Körper. Es entstehen sogenannte A.G.E.s (Advanced Glycation Endproducts), die sich an Kollagen- und Elastinfasern heften und diese verkleben. Die Haut erschlafft, und die Faltenbildung wird beschleunigt. Im Zuge des natürlichen Reifeprozesses tritt die Glykation in der Haut in der Regel ab dem 30. Lebensjahr ein. Dann zählt sie aber zu den Hauptursachen „intrinsischer“ Hautalterung, die also nicht durch Umwelteinflüsse, sondern „innerliche“ Faktoren ausgelöst wird.

Was hilft gegen die Verzuckerung der Haut?

Wie der Körper Zucker verarbeitet, wird zum Teil durch die Gene bestimmt. Nichtsdestotrotz bietet eine zuckerarme Ernährung, die auf raffinierten Zucker (Fertiggerichte, Weißbrot, Limonade) weitestgehend verzichtet, eine gute Prävention vor Glykation. Zucker hat einen hohen Wert im sogenannten glykämischen Index. Lebensmittel mit einem niedrigen Indexwert verarbeitet der Körper dagegen einfacher. Das Risiko für eine Verzuckerung ist hier geringer. Ebenso sind Antioxidantien essenziell. Sie schützen vor Entzündungen, die Falten begünstigen. Reich an Antioxidantien sind zum Beispiel Lebensmittel wie grüner Tee, Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse wie Granatäpfel, Zitrusfrüchte und Paprika.

Um gesund und fit zu bleiben, benötigt der Körper täglich viele verschiedene Nährstoffe. Über die Nahrung aufgenommen, werden sie mithilfe des Stoffwechsels verarbeitet. Zu den wichtigsten Nährstoffen zählen Proteine (Eiweiße), Kohlenhydrate und Fette. Sie werden auch als Hauptnährstoffe bezeichnet, die dem Organismus Energie liefern und als „Baumaterial“ für Organe und Gewebe dienen. Des Weiteren gibt es essenzielle Nährstoffe. Sie sind lebensnotwendig für den Körper, können aber nicht selbst produziert werden. In diese Kategorie gehören Vitamine, Mineralstoffe (wie z. B. Kalzium, Magnesium) und Spurenelemente (wie z. B. Eisen, Zink).

Individueller Nährstoffbedarf

Unter Nährstoffbedarf versteht man die Menge an Nährstoffen, die für die Aufrechterhaltung aller Funktionen des Organismus notwendig sind. Dies ist über die tägliche Nahrungszufuhr möglich. Wichtig ist dabei, dass die Nährstoffe in angemessener Menge aufgenommen werden. Heißt konkret: nicht zu wenig und auch nicht zu viel. Zu berücksichtigen gilt dabei der Grundbedarf, der zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen nötig ist, sowie der Leistungsbedarf, der für Muskelleistungen (beispielsweise beim Sport oder der Arbeit) gebraucht wird. Zudem variiert der Tagesbedarf je nach Alter und Geschlecht. Doch nicht jeden Mineralstoff braucht der Körper in gleicher Menge. Von Kalzium etwa wird eine höhere Dosis benötigt: 800 bis 1.000 Milligramm. Anders ist es bei Spurenelementen wie Eisen und Zink. Davon braucht der Körper nur vergleichbar geringe Mengen, einige Milligramm reichen aus. Auch bei Vitaminen ist der notwendige Tagebedarf unterschiedlich: Bei Vitamin B6 liegt der Wert für Frauen bei 1,2 mg, für Männer bei 1,5 mg; bei Vitamin B12 liegt der Wert für Frauen und Männern bei 3,0 µg.

Worin die wichtigsten Nährstoffe stecken und wofür sie wichtig sind:

MAGNESIUM

Steckt in: Haferflocken, Nüssen, Naturreis, Sesam, Sojabohnen, grünem Gemüse

Wichtig für: Knochen, Muskeln und Nerven; essenziell, um Calcium aufnehmen zu können

KALZIUM

Steckt in: Milch, Sojamilch, Joghurt, Feigen

Wichtig für: Zähne und Knochen, Muskeln, Herzrhythmus, Nerven

EISEN

Steckt in: Haferflocken, rotem Fleisch, roten Beeren, Hirse, Bärlauch, Roter Bete

Wichtig für: Bildung roter Blutkörperchen sowie den Sauerstofftransport in den Zellen

ZINK

Steckt in: Erdnüssen, Kürbiskernen, Linsen, Rindfleisch, Sonnenblumenkernen

Wichtig für: Ausbildung der Organe, Nerven, Knochen

VITAMIN B12

Steckt in: Vollkorn, Kuhmilch, Lachs, Quark, Eier, Rindfleisch, Hühnerfleisch, Joghurt

Wichtig für: Nervensystem, Zellteilung

VITAMIN D3

Steckt in: Lachs, Butter, Eier, Käse, Avocado

Wichtig für: wesentliche Funktion des Caliumstoffwechsels

VITAMIN B6

Steckt in: Kartoffeln (mit Schale!), Erbsen, Bananen

Wichtig für: Bildung roter Blutkörper, Entwicklung von Gehirn und Nervensystem

Mommys-to-be wollen in der Schwangerschaft in der Regel nur eines: das Beste für sich, das ungeborene Kind und möglichst keinerlei Risiko. Klingt einleuchtend. Dennoch beschäftigen sich immer mehr Schwangere mit Beauty-Produkten und Maßnahmen, die sie auch während der Schwangerschaft verschönern und eventuelle Makel verschwinden lassen. Doch welche sind erlaubt und auf welche sollte besser verzichtet werden?

Botox

Wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER lehnen die Gabe von Botulinumtoxin während der Schwangerschaft sowie der gesamten Stillzeit grundsätzlich ab. Zwar ist bislang nicht bekannt, dass das aus Bakterien gewonnene Protein zu eventuellen Schäden des Fötus führen kann, dennoch sollte aus Sicherheitsgründen auf die Injektion von Botox bis nach der Geburt bzw. bis nach dem Abstillen verzichtet werden. Unmittelbar nach dieser Zeit kann die Behandlung wieder wie gewohnt durchgeführt werden.

Faltenunterspritzung

Obwohl auch im Bereich der Unterspritzungen bislang keine Schädigungen für das ungeborene Kind nachgewiesen werden konnten, ist auch die Verwendung von dermalen Fillern, egal ob dauerhaft oder abbaubar, während der Schwangerschaft sowie der gesamten Stillzeit kontraindiziert. Hyaluronsäure oder auch Calcium-Hydroxylapatit werden den Patientinnen daher in unserer Praxis erst wieder nach der Entbindung injiziert.

Anti-Aging-Behandlungen

Ausgezeichnet als Top-Anwender, gehört die erfolgreiche Ultraschall-Lifting-Methode Ultherapy zu einer der von uns am häufigsten durchgeführten Methoden gegen sichtbare Alterungserscheinungen. Ist eine Patientin schwanger oder stillt gegenwertig, raten wir von einer Behandlung jedoch ab, da hierzu bislang noch keine Erfahrungsberichte vorliegen. Dabei ist es ganz egal, ob die erfolgreiche Ultraschall-Lifting-Methode bei erschlaffter Haut im Gesicht, Dekolleté oder bei auch bei Hyperhidrose, einer Überproduktion der Schweißdrüsen, im Achselbereich angewendet werden soll. Gleiches gilt für das Korean V-Lift, eine minimalinvasive Lifting-Methode. Auch Laserbehandlungen sollten, wenn möglich, erst nach der Schwangerschaft durchgeführt werden. Aufgrund der Vielzahl verschiedenster Laser beraten Sie hierzu unsere Ärzte gerne persönlich.

Haarefärben

Färbemittel unterliegen hierzulande strengsten Vorschriften und kommen nur in geringer Dosierung zum Einsatz, dennoch können Colorationen bedenkliche Chemikalien enthalten, die potenziell gesundheitsschädigend sind. Daher empfiehlt es sich, während der gesamten Schwangerschaft auf das Haarefärben mit chemischen Mitteln zu verzichten. Eine Alternative stellt zum Beispiel natürliche Pflanzenfarbe dar. Auch beim Styling ist Vorsicht geboten. Haarspray zum Beispiel sollte hinsichtlich der beim Sprühen entstehenden Dämpfe nicht übermäßig gebraucht werden. Andere Stylingprodukte wie Gel oder Haarschaum können dagegen weiterverwendet werden, am besten aber ohne dabei mit der Kopfhaut in Kontakt zu kommen.

Facial

Natürlich können sich auch schwangere Frauen eine Gesichtsbehandlung gönnen. Dabei sollte allerdings zum Beispiel auf chemische Peelings verzichtet werden. Ein Treatment mit LED-Licht dagegen kann auch bei schwangeren Frauen ohne Probleme durchgeführt werden. Das Rot- und Gelblicht wirkt nicht nur straffend und hautglättend, es behandelt auch erfolgreich Problemhaut mit Akne. Gerade in der Schwangerschaft kann es hormonell bedingt zu einer Verschlechterung des Hautbildes kommen. Nachdem gängige Therapiemethoden, zum Beispiel mit Vitamin A, bei Schwangeren nicht möglich sind, bietet eine LED-Bestrahlung die ideale Alternative.

Nagellack

Nagellack sowie Nagellackentferner können giftige Lösungsmittel und Weichmacher enthalten. In den meisten Fällen sind diese aber lediglich in geringen Mengen enthalten und daher unbedenklich. Trotzdem sollten Sie als Schwangere von einem Besuch im Nagelstudio absehen und auch zu Hause am besten nur zu Lacken greifen, die ohne Toxine auskommen. Wir verwenden im AIYASHA Medical Spa zum Beispiel vegane sowie 5-free-Nagellacke (ohne Formaldehyd, Toluol, Campher, Dibutylphthalat und Formaldehydharze). Diese kommen auch bei der Fußpflege zum Einsatz, die gerade in der fortgeschrittenen Schwangerschaft, wenn man selbst seine Füße nicht mehr erreichen kann, für eine enorme Wohltat sorgt und daher nur zu empfehlen ist.

Spa

Gegen einen Spa-Besuch in der Schwangerschaft spricht absolut nichts. Bei uns im AIYASHA Medical Skin Spa bieten wir sogar eine spezielle 60-minütige Schwangerschaftsmassage an, die ganz gezielt auf die Bedürfnisse werdender Mütter ab dem dritten Monat abgestimmt ist. Auch gegen einen Saunabesuch ist nichts einzuwenden, vorausgesetzt, Mutter und Kind geht es gut. Um jegliches Risiko auszuschließen, ist es allerdings ratsam, in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten keine Sauna zu besuchen. Auch anschließend sollte ein Saunagang maximal zehn Minuten betragen und eine Temperatur von 100 Grad keinesfalls überschreiten.

Pflegeprodukte

Grundsätzlich sollten in der Schwangerschaft aggressive Peelings und stark duftstoffhaltige Cremes weggelassen werden. Ganz verboten sind Produkte mit Inhaltsstoffen, die häufig bei der Behandlung von Akne zum Einsatz kommen, wie Isotretinoin, eine Form der Vitamin-A-Säure, oder Salicylsäure.

Haarentfernung

Gegen das Entfernen lästiger Härchen mit einer Enthaarungscreme spricht zwar grundsätzlich auch während der Schwangerschaft nichts dagegen. Die Vielzahl an Chemikalien kann die Haut allerdings reizen und allergische Reaktionen auslösen. Aus Sicherheitsgründen sollte die Enthaarungscreme daher nicht während der Schwangerschaft gebraucht werden. Auch beim Epilieren ist übrigens Vorsicht geboten. Schwangere empfinden die Anwendung oftmals als wesentlich schmerzhafter. Es ist daher ratsam, störende Härchen am besten mit Wachs oder dem Rasierer zu beseitigen.

Medikamente

Natürlich sollten während der Schwangerschaft so wenig Medikamente wie möglich eingenommen werden, trotzdem gibt es Ausnahmen. Grundsätzlich gilt daher: Jede Medikamenteneinnahme erfordert die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Op

Gerade Brustkorrekturen sowie Veränderungen im Intimbereich sind häufig gewünschte Eingriffe, die Frauen aufgrund ästhetischer Defizite nach Geburten in Anspruch nehmen wollen. Lassen Sie sich mit der Entscheidung hierfür aber unbedingt Zeit. Gerne informieren wir Sie in einem Beratungsgespräch zu Ihrem persönlichen Schönheitsideal sowie sämtlichen Risiken und eventuellen Ausfallzeiten, die eine Operation mit sich bringt.

Sonnen

UV-Strahlen sollten Schwangere mit Vorsicht und nur in Maßen genießen. Von einem Besuch im Solarium raten unsere Experten sogar ganz ab. Wer dennoch auf sommerliche Bräune nicht verzichten möchte, setzt auf Selbstbräuner. Diese wirken lediglich in der obersten Hautschicht und sind daher undenklich. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass keine bräunungsbeschleunigende Psoralene enthalten sind, die im Verdacht stehen, Krebs erregend zu sein.

Zähne Bleachen

Ein Bleaching sorgt zwar für strahlend weiße Zähne, die dabei verwendete hohe Konzentration an Bleichmittel greift jedoch das Zahlfleisch an. Dieses ist während der Schwangerschaft ohnehin empfindlicher und stärker durchblutet. Nicht selten kommt es daher nach dem Aufhellen zu Parodontose, was im Extremfall eine Gefährdung des Kindes bedeutet. Schwangere sollten von einem Bleaching daher absehen.

Tattoo und Piercing

Von einer Tätowierung oder einem Piercing wird bei Schwangeren strikt abgeraten. Ein Grund dafür ist die Adrenalinausschüttung, dem das Baby während des Stechens ausgesetzt ist. Des Weiteren sind die verwendeten Tattoo-Farben bislang kaum untersucht. Welche Wirkung sie auf den Körper haben, ist daher ungewiss. Gleiches gilt im Übrigen auch für Permanent-Make-up. Bei einem Piercing kann es zudem zu Entzündungen oder allergischen Reaktionen kommen, die das ungeborene Baby gefährden könnten. Auch vorhandener Körperschmuck kann während der Schwangerschaft plötzlich Probleme bereiten. Wir raten bei Beschwerden, das

Oft haben wir es in der Sprechstunde mit Patienten zu tun, deren Akne sich nach dem Verzehr von Süßem angeblich verschlechtert. Doch lassen Schokolade und Co. tatsächlich Pickel sprießen? Und müssen Naschkatzen ein schlechtes Gewissen haben?

Ein weitverbreiteter Irrglaube

Die Entstehung von Pickeln hängt von vielen Faktoren ab. Ein Zusammenhang zwischen Schokoladenkonsum und unreiner Haut konnte bislang jedoch wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Pickel werden vielmehr aufgrund einer erhöhten Talgproduktion sowie verstopfter Poren hervorgerufen. Nichtsdestotrotz wirkt sich eine ungesunde Ernährung maßgeblich auf den Zustand der Haut aus. So kann ein Übermaß an Zucker zum Beispiel zu einer frühzeitigen Faltenbildung führen. Grund dafür ist die sogenannte Glyaktion, die Verzuckerung von Gewebefasern. Der gestörte Glukoseabbau hat dann unwiderruflich einen frühzeitigen Spannkraftverlust der Haut zur Folge.

Milch nur begrenzt

Während es für Schokolade keinen eindeutigen Nachweis gibt, erhöht Milch bewiesenermaßen das Pickelrisiko um ein Vielfaches. Schuld daran sind Molkeproteine, die den Insulinspiegel erhöhen und infolge auch die Talgproduktion anregen. Die Entstehung von Pickeln und Unreinheiten wird somit begünstigt. Wer also zu Akne neigt, sollte seinen Konsum von Milchprodukten besser konsequent einschränken.

Sogenannte Superfoods sind gerade in aller Munde. Sie helfen uns nicht nur, gesund und fit zu bleiben, sondern sind auch wahre Power-Lieferanten für die Haut. Die zentrale Rolle spielen dabei Antioxidantien, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, Vitamine sowie Mineralien.

Kokosnuss

Reich an natürlichen gesättigten Fettsäuren besitzt die Kokosnuss eine stark antientzündliche Wirkung und sorgt gleichzeitig für eine intensive Durchfeuchtung. Plus: Das aus der unreifen, grünen Nuss gewonnen Wasser enthält jede Menge Elektrolyte, die den Stoffwechsel ankurbeln und die Zellregeneration pushen.

Avocado

In der birnenförmigen Avocado stecken lebenswichtige Aminosäuren sowie eine geballte Ladung der Vitamine A, C und E, die in Kombination die Zellerneuerung fördern. Zusätzlich beugen Antioxidantien Zellschäden effektiv vor.

Nüsse

Nüsse sind wahre Kraftpakete, randvoll mit Vitamin E, Mineralien und Folsäure, die das Bindegewebe stärken und die Kollagenneubildung anregen.

Acai-Beere

Die Beeren der Kohlpalme gelten als Faltenkiller schlechthin. Sie strotzen nur so vor Vitamin C und schützen die Haut vor Umweltbelastungen, die eine frühzeitige Alterung begünstigen.

Chiasamen

Mit ihrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sowie einer ordentlichen Portion Aminosäuren wirkt Chia Entzündungen entgegen und bewahrt die Hautelastizität.

Mein Tipp für Sie: Wenn die gesunde Ernährung in Stresszeiten mal zu kurz kommt, lassen sich mit dem DRIP SPA im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER unterschiedliche Cocktails aus Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien direkt in die Blutbahn leiten. Verabreicht werden in der Regel vier bis acht Infusionen, die individuell auf die Bedürfnisse von Haut und Haar abgestimmt sind.

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Klartext zum Thema Ernährung

Wie können wir mit unserer Ernährung unsere Haut zum Strahlen bringen?

Neben äußerlichen Einflüssen wie falscher Pflege, Schlafmangel und Stress können sich auch Ernährungsfehler früher oder später an unserer Haut bemerkbar machen. Nach kurzfristigen Ernährungssünden kommt es zu fahlem Teint, Wassereinlagerungen und Unreinheiten. Langfristig zeigen sich vergrößerte Gefäße, Elastizitätsverlust sowie Fältchen. Um dies vorzubeugen, ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung unerlässlich.

Zucker und Weizen:

Regelmäßiger und übermäßiger Zuckerkonsum zeigt sich unwiderruflich am Hautbild. Grund dafür ist das Anlagern der Zuckerendprodukte an den Hautfasern, die sich verhärten und die Haut vorzeitig altern lassen. Das Gleiche gilt auch für Weißmehlprodukte. Forscher haben herausgefunden, dass der Konsum von Zucker- und Weizenprodukten mit hohem glykämischen Index zudem die Bildung von Akne begünstigt. Wer zu Unreinheiten neigt, sollte seinen Zuckerkonsum daher deutlich einschränken.

Alkohol:

Dieser hat sowohl einen sofortigen als auch langfristigen Effekt auf die Haut. Nach exzessivem Konsum kommt es zu einer Schwellung der Haut, die an Spannkraft verliert und matt aussieht. Außerdem erweitern sich die Hautgefäße. Bei dauerhaftem Verzehr führt es sogar zu Couperose, die sich nur mithilfe einer Laserbehandlung wieder beseitigen lässt.

Milch:

Auch der Verzehr von Milchprodukten kann der Haut unter Umständen schaden. Studien zeigen, dass übermäßiger Genuss zu einer Verschlechterung von Akne führt. Neigt man dagegen nicht zu Unreinheiten, ist Milchverzehr auch in größeren Mengen für die Haut unbedenklich.

Um die Haut auch von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen, sollten außerdem ausreichend Wasser und ungesüßte Getränke zu sich genommen werden. Im Gegensatz dazu entzieht Kaffee dem Körper übrigens wieder Feuchtigkeit. Hält man sich an diese Tipps, steht einer strahlenden Haut nichts mehr im Wege. Ernährt man sich dagegen aufgrund von Stress phasenweise schlecht, benötigt die Haut einige Wochen, um sich wieder zu erholen. Beschleunigt werden kann der Regenerationsprozess durch kosmetische Behandlungen, wie Mikrodermabrasion oder Jetpeel oder auch durch Beauty Foods. Kiwis und Grapefruits zum Beispiel enthalten viel Vitamin C, das als Antioxidant wirkt und die Kollagenproduktion anregt. Vitamin E dagegen führt zur Regeneration der Zellwände und ist in hohen Mengen in Nüssen und Cerealien vorhanden. Des Weiteren benötigen unsere Hautzellen essenzielle Fettsäuren, die sich in ausreichender Menge in Avocado und Fisch befinden.

Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung lässt sich das Hautbild also deutlich verbessern. Bei Hauterkrankungen wie Akne, Rosacea oder Neurodermitis sollte man dennoch den Rat seines Dermatologen einholen.