Die sogenannte Mesotherapie stellt eine effektive Behandlungsmethode dar, mit der sich eine sichtbare Hautverjüngung im Gesicht erzielen lässt. Zum Einsatz kommen dabei feinste Injektionsnadeln, mit denen sich Wirkstoffe gezielt in die Haut einbringen lassen. Kaum spürbar birgt die Kombination aus Mikroneedling und individueller Arzneimitteltherapie kaum Risiken – vorausgesetzt, die Mesotherapie wird nicht selbst gemacht, sondern von professionellen Fachkräften durchgeführt. Ideal zur generellen Hautverjüngung erfreut sich die Mesotherapie für das Gesicht großer Beliebtheit und ist in unserer Praxis, dem HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER, nicht ohne Grund ein fester Bestandteil unseres umfangreichen Behandlungsportfolios.
Bei der Mesotherapie im Gesicht lassen sich mittels kaum spürbarer Mikroinjektionen eine Vielzahl an Substanzen, wie Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Antioxidantien oder Hyaluronsäure in die mittlere Hautschicht einbringen. Wesentlich schneller und effektiver als bei der topischen Anwendung wird auf diese Weise effektiv die Kollagenproduktion angeregt, die Mikrozirkulation verbessert und die Versorgung mit Nährstoffen optimiert. Die Mesotherapie lässt sich vielseitig einsetzen. So lassen sich eine Reihe spezifischer Hautprobleme behandeln, die von Falten, erschlafften Hautpartien bis hin zu fahlem Teint und großen Poren reichen. Zu den typischen Anwendungsbereichen zählen neben dem Gesicht auch Hals und Dekolleté.
Neben einer Steigerung der Kollagen- und Elastinproduktion und damit verbunden einer verbesserten Elastizität wird die Mesotherapie im Gesicht vor allem genutzt, um eine Hautverjüngung im Gesicht herbeizuführen. Aber auch Unebenheiten und ein grobes Porenbild lassen sich ebenso behandeln wie leichte Pigmentstörungen. Das Ergebnis ist ein ebenmäßiger Teint mit „Glow“-Effekt. Aufgrund der individuellen Wirkstoffkombinationen lässt sich die Mesotherapie im Gesicht je nach Hauttyp und -bedürfnis gezielt anpassen. Ein weiterer Vorteil, den die minimalinvasive Behandlungsmethode mit sich bringt, ist die kurze Regenerationszeit ohne Ausfallzeiten. Oftmals ist nur mit leichten Rötungen und Schwellungen für ein bis zwei Tage nach der Anwendung zu rechnen.
Mit dieser Frage werden wir Dermatologen im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER häufig konfrontiert. Theoretisch ist es durchaus möglich, eine sanfte, oberflächliche Mesotherapie im Gesicht in begrenztem Maße zu Hause selbst zu machen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Dies gilt vor allem vor online erhältlichen Mesotherapie-Kits, die oft nicht medizinisch zugelassen sind und enorme Gesundheitsrisiken mit sich bringen können. Zur eigenen Sicherheit und zum Schutz vor ernsthaften Hautschäden sind spezielle Dermaroller für die Heimanwendung lediglich mit kleinen Nadeln (zwischen 0,2–0,5 mm) erhältlich. In Kombination mit speziellen Seren kann die Mesotherapie im Gesicht selbst gemacht durchaus einen leichten Frischekick erzeugen. Die eigentliche Mesotherapie mit individuell ausgewählten, hochkonzentrierten Injektionen sollte jedoch ausschließlich von Fachleuten durchgeführt werden, um Sicherheit und Wirkung zu gewährleisten. Falsch angewendet birgt die Mesotherapie im Gesicht ansonsten Infektionsrisiken, Blutergüsse oder Verletzungen von Nerven und Gefäße.
In der Regel empfehlen sich für ein optimales Ergebnis drei bis sechs Sitzungen im Abstand von ca. zwei bis vier Wochen. Danach genügen meist Auffrischungen alle drei bis sechs Monate. Die Kosten einer Mesotherapie im Gesicht variieren dabei je nach Region, verwendeten Wirkstoffen und Behandlungsumfang. Abhängig von der Größe des zu behandelnden Areals und der verwendeten Wirkstoffe startet die Mesotherapie bei ca. 150 Euro pro Sitzung.
Die Mesotherapie für das Gesicht eignet sich vorrangig für Menschen, die ihre Haut sichtbar auffrischen, verjüngen oder gezielt verbessern möchten, ganz ohne operativen Eingriff. So empfiehlt sich die Methode nicht nur bei ersten Alterungserscheinungen, wie feinen Falten und beginnendem Elastizitätsverlust, sondern auch bei müder, fahler und gestresster sowie trockener und feuchtigkeitsarmer Haut. Aber auch bei Akne und leichten Pigmentflecken oder Sonnenschäden lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Ebenso lässt sich die Mesotherapie für das Gesicht natürlich vorbeugend zur Unterstützung der natürlichen Hautfunktionen einsetzen. Nicht angewendet sollte die Mesotherapie dagegen bei akuten Hautinfektionen, Autoimmunerkrankungen oder Allergien gegen spezielle Wirkstoffe oder auch Blutgerinnungsstörungen.
Bei der Mesotherapie im Gesicht handelt es sich um eine sehr vielseitig einsetzbare Methode. Die verwendeten Wirkstoffe werden je nach Hautzustand gezielt und individuell in die mittlere Hautschicht (das Mesoderm) eingebracht – und somit genau dort, wo sie wirken sollen. Dabei können Wirkstoffe sowie Technik mitsamt Dosierung und Tiefe gesteuert werden. Das ermöglicht das Erstellen maßgeschneiderter Hautkonzepte, die zu bestmöglichen Ergebnissen führen.
Sie möchten sich individuell anhand Ihrer persönlichen Hautgegebenheiten zum Thema Mesotherapie im Gesicht beraten lassen? Gerne helfen wir Ihnen bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER weiter und beraten Sie auch dazu, mit welchen anderen Verfahren sich die Mesotherapie im Gesicht kombinieren lässt.
Straffe, jugendliche Haut gilt als absolutes Schönheitsideal. Doch mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität. Viele Betroffene wünschen sich dann eine nachhaltige Optimierung, möchten dabei aber keinesfalls einen operativen Eingriff in Kauf nehmen. Zum Glück gibt es inzwischen eine Vielzahl an schonenden minimalinvasiven ästhetischen Behandlungsmethoden zur Hautstraffung, die ganz ohne Skalpell auskommen. Im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER empfehlen wir unseren Patienten zur Hautstraffung ohne OP vor allem folgende bewährte Verfahren:
Die Thermage FLX®-Methode ist eines der derzeit schonendsten und dennoch wirkungsvollsten Verfahren, wenn es um Hautstraffung ohne OP geht. Das nichtinvasive Verfahren wirkt gezielt gegen erschlaffte Haut im Gesicht, indem es mithilfe einer patentierten Radiofrequenztechnologie sichtbare Zeichen der Hautalterung ausradiert. Die damit verbundene erzeugte Wärmeentwicklung regt die körpereigene Kollagenproduktion an, was zu einer sichtbaren Straffung und Glättung der gesamten Gesichtshaut führt. Das Verfahren ist schmerzarm und liefert mit nur einer einzigen Sitzung zufriedenstellende Ergebnisse, die sich über Wochen bis Monate aufbauen.
Zu Recht im vergangenen Jahr auf dem IMCAS Paris als absolutes Highlight vorgestellt, versorgt Profhilo® Structura die Haut wieder mit sichtbar mehr Volumen und Spannkraft. Möglich macht das die patentierte Hybridtechnologie, mit der das Kombipräparat aus nieder- und hochmolekularer Hyaluronsäure die Haut mit Feuchtigkeit flutet. Mit einer stumpfen Kanüle in das tiefe, subkutane Fettgewebe injiziert, profitieren von der Filler-Behandlung vor allem Patient*innen, deren Gesichtszüge an Spannkraft verloren haben und verschwommen bzw. nach unten gerutscht sind. Die Haustraffung ohne OP ist insbesondere für die Schläfe sowie den Bereich entlang des Jochbeins geeignet und zielt darauf ab, die Stimulation von Fettzellen herbeizuführen, die Haut in der Tiefe mit Feuchtigkeit zu versorgen und somit eingefallene Bereiche im Gesicht gezielt wieder aufzupolstern. In der Regel bedarf es zweier Behandlungen.
Das Fadenlifting zählt inzwischen zu einer der beliebtesten nicht chirurgischen Behandlungsmethoden der ästhetischen Medizin. Gerade bei Patienten ab dem 40. Lebensjahr, die bereits unter einem Absacken der unteren Gesichtsbereiche leiden, lassen sich Lifting-ähnliche Effekte erzielen. Eingesetzt werden dafür selbstauflösende Fäden, die gezielt im Wangenbereich in die Haut eingebracht werden. Auf diese Weise regt die Hautstraffung ohne OP die Kollagenbildung im Bindegewebe an. Zusammen mit dem mechanischen Hebeeffekt können selbst Hängebäckchen reduziert und in manchen Fällen sogar ein chirurgisches Face-Lift ersetzt bzw. hinauszögert werden.
Ultherapy® ist eine innovative, nichtinvasive Behandlung zur Hautstraffung, die auf fokussiertem Ultraschall basiert. Die Methode regt durch die Thermowirkung in den tieferen Hautschichten die Neubildung von Kollagen an – ohne Operation oder Nadeln. Dies hat einen sofort sichtbaren Effekt durch das Kollagen-Shrinking sowie einen lang anhaltenden durch die Stimulation der Fibroblasten zur Folge. Besonders häufig wird Ultherapy® im Gesicht, am Hals und am Dekolleté eingesetzt, um erschlaffte Hautpartien sichtbar zu straffen und zu liften. Die Behandlung erfordert keine Ausfallzeit und zeigt nach und nach natürlich wirkende Ergebnisse, die sich über mehrere Monate entwickeln. Für die Hautstraffung ohne OP mit Ultherapy genügt meist eine einzige Anwendung.
Sie haben Interesse an weiteren Informationen zum Thema Hautstraffung ohne OP oder möchten sich diesbezüglich bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER beraten lassen? Dann melden Sie sich jederzeit gerne und vereinbaren am besten noch heute ein Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf Sie!
Sowohl Frauen als auch Männer können unter hormoneller Akne leiden – eine Hauterkrankung, die häufig in Phasen hormoneller Veränderungen auftritt. Besonders häufig betroffen sind dabei junge Erwachsene, die sich in der Pubertät befinden. Aber auch eine hormonelle Umstellung, wie z. B. während der Schwangerschaft, nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel (wie der Pille) oder im Zuge von Zyklusschwankungen, können zu hormoneller Akne führen. Die Betroffenen sind dann oft auf der Suche nach effektiven, wissenschaftlich fundierten Lösungsansätzen zur Behandlung ihrer Hautprobleme, die von der täglichen Hautpflege bis hin zu alltagstauglichen Tipps im Bereich Ernährung reichen. Im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER bieten wir solch individuelle Behandlungskonzepte und sehen hormonelle Akne nicht nur als kosmetisches Problem.
Im Gegensatz zu anderen Akneformen äußert sich die hormonelle Akne häufig durch tiefliegende, schmerzhafte Entzündungen, die vor allem im unteren Gesichtsbereich auftreten – insbesondere am Kinn und entlang der Kieferlinie. Typisch sind unterirdische Knoten (Zysten), gerötete Papeln sowie vereinzelt Pusteln. Die Hautveränderungen sind meist hartnäckig, heilen langsam ab und können bei wiederholtem Auftreten zu Narbenbildung führen. Außerdem lässt sich hormonelle Akne daran erkennen, dass die Haut insgesamt fettiger wirkt. Dies hängt mit einer erhöhten Talgproduktion zusammen. Grundsätzlich kann hormonelle Akne in jedem Alter auftreten. Besonders häufig zeigt sich die hormonelle Akne jedoch in bestimmten Lebensphasen, die mit hormonellen Veränderungen einhergehen, wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre.
Hormonelle Akne basiert auf einem Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, wodurch vor allem die Produktion der sogenannten Androgene beeinflusst wird – männliche Sexualhormone, die sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper vorkommen. Ein erhöhter Androgenspiegel oder eine gesteigerte Empfindlichkeit der Hautzellen gegenüber diesen Hormonen kann die Aktivität der Talgdrüsen anregen, wodurch mehr Talg produziert wird. Gleichzeitig wird die Hautzellenbildung beschleunigt, Poren verstopfen. In diesem fettigen und sauerstoffarmen Milieu vermehren sich bestimmte Bakterien, was lokale Entzündungen und damit typische Akneerscheinungen wie Pickel, Pusteln oder unterirdische Knoten auslöst. Neben dem hormonellen Ungleichgewicht können zusätzlich Stress, unausgewogene Ernährung, Schlafmangel oder bestimmte Medikamente (hormonelle Akne nach Absetzen der Pille) die Symptome begünstigen.
Bei hormoneller Akne stehen Betroffenen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die je nach Schweregrad, Hauttyp und individueller hormoneller Situation ausgewählt werden.
Ziel ist es,
In leichten Fällen genügt oft schon eine äußerliche Behandlung, während bei mittelschwerer bis schwerer hormoneller Akne auch systemische Therapien notwendig sein können. Bei topischen Behandlungen kommen medizinische Cremes, Gele oder Lösungen zum Einsatz, die mit Wirkstoffen wie Retinoiden die Hauterneurung fördern und die Poren befreien. Auch Benzoylperoxid, Salicyl- und Azelainsäure haben sich bewährt. Liegt hingegen eine ausgeprägte hormonelle Akne vor, empfehlen sich die Einnahme oraler Retinoide wie Isotretinoin, die zur Minderung der Talgdrüsenaktivität beitragen, allerdings mit Nebenwirkungen verbunden sind und eine sorgfältige ärztliche Begleitung erfordern. In Fällen, in denen hormonelle Einflüsse klar im Vordergrund stehen, kann auch eine hormonelle Therapie (wie die Gabe von Antiandrogenen, z. B. in bestimmten Antibabypillen enthalten) bei hormoneller Akne infrage kommen. Ergänzend können medizinisch-kosmetische Verfahren wie Fruchtsäurepeelings, Mikrodermabrasion oder Lasertherapien eingesetzt werden. Diese Methoden helfen ebenfalls, hormonelle Akne zu behandeln, Entzündungen zu mindern und die Hautstruktur zu verbessern.
Wer unter hormoneller Akne leidet, sollte auf eine hormonfreundliche, entzündungshemmende und möglichst blutzuckerstabile Ernährung achten. Ein zentraler Aspekt spielt dabei die Reduktion von hochglykämischen Lebensmitteln, also Zucker und stark verarbeiteten Kohlenhydraten wie Weißbrot, Süßigkeiten oder Softdrinks. Diese lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, was wiederum die Insulinproduktion ankurbelt – ein Hormon, das indirekt die Androgenbildung und die Talgproduktion fördern kann. Auch der übermäßige Konsum von Milchprodukten wird in mehreren Studien mit hormoneller Akne in Verbindung gebracht. Stattdessen empfiehlt es sich, vermehrt auf vollwertige, naturbelassene Lebensmittel zu setzen, die reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Antioxidantien und gesunden Fetten sind. Besonders günstig wirkt sich bei hormoneller Akne eine Ernährung mit viel grünem Gemüse, Beeren, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten, fettreichem Fisch (wie Lachs) und hochwertigen Pflanzenölen (z. B. Lein-, Hanf- oder Olivenöl) aus.
Hormonelle Akne entwickelt sich besonders häufig nach dem Absetzen der Antibabypille, da der Körper nach dem Ende der hormonellen Verhütung zunächst in ein hormonelles Ungleichgewicht gerät. Der Körper muss erst wieder lernen, die eigenen Sexualhormone selbst zu regulieren. In dieser Umstellungsphase kann es zu einer verstärkten Ausschüttung von Androgenen und somit der Entstehung hormoneller Akne kommen. Diese Phase kann sehr belastend sein, ist aber in vielen Fällen vorübergehend. Sie zeigt sich typischerweise einige Wochen bis Monate nach dem Absetzen und kann über mehrere Zyklen anhalten, bis sich die Haut beruhigt. Mit gezielter Hautpflege, hormonfreundlicher Ernährung und gegebenenfalls professioneller Unterstützung lässt sich die Haut in dieser Übergangszeit sanft stabilisieren. In hartnäckigen Fällen kann auch eine medizinische Beratung sinnvoll sein.
Hormonelle Akne ist zwar hartnäckig, aber durchaus behandelbar – wichtig sind dabei vor allem Geduld und ein ganzheitlicher Ansatz. Um hormonelle Prozesse zu beeinflussen, bedarf es oft etwas Zeit, bis sich erste sichtbare Erfolge zeigen. Mit der richtigen Kombination aus medizinischer Behandlung, hormonfreundlicher Ernährung, gezielter Hautpflege und ggf. unterstützender Lebensstilveränderung lässt sich das Hautbild jedoch nachhaltig verbessern.
Sie benötigen ärztlichen Rat auf der Suche nach der richtigen Behandlung bei hormoneller Akne? Im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER helfen wir Ihnen gerne jederzeit weiter und erstellen gemeinsam mit Ihnen einen individuell auf Ihre jeweiligen Bedürfnisse abgestimmten Behandlungsplan.
UV-Strahlung wirkt das ganze Jahr über auf unsere Haut ein und kann sowohl akute Schäden wie Sonnenbrand als auch langfristige Folgen wie vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs verursachen.
Als Dermatologen sehen wir täglich die Auswirkungen unzureichenden Sonnenschutzes: von harmlosen Pigmentflecken bis hin zu gefährlichen Hautkrebsformen. Dabei lassen sich diese Schäden mit den richtigen Schutzmaßnahmen weitgehend vermeiden. Besonders wichtig ist das Verständnis, dass Sonnenschutz nicht nur am Strand oder im Freibad nötig ist, sondern täglich – auch bei bewölktem Himmel und im Winter.
UV-Strahlung lässt sich in verschiedene Wellenlängenbereiche unterteilen. UVA-Strahlung dringt tief in die Haut ein und ist hauptverantwortlich für Hautalterung und die Entstehung von Pigmentflecken. Diese langwelligere Strahlung durchdringt nicht nur Wolken, sondern auch Fensterglas, weshalb wir ihr selbst in Innenräumen ausgesetzt sind.
UVB-Strahlung hingegen verursacht Sonnenbrand und ist maßgeblich an der Entstehung von Hautkrebs beteiligt. Die Intensität der UV-Strahlung variiert stark je nach Tageszeit, Jahreszeit und geografischer Lage, wobei sie zwischen 10 und 16 Uhr ihre höchsten Werte erreicht.
Sonnenschutzmittel verwenden grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze zum Schutz vor UV-Strahlung. Chemische oder organische Filter absorbieren UV-Strahlung und wandeln sie in harmlose Wärmeenergie um. Diese Moleküle ziehen vollständig in die Haut ein und benötigen etwa 20 bis 30 Minuten Einwirkzeit, bevor sie ihre volle Schutzwirkung entfalten.
Physikalische oder mineralische Filter hingegen funktionieren wie winzige Spiegel auf der Hautoberfläche. Sie reflektieren und streuen UV-Strahlung, bevor sie in die Haut eindringen kann. Die beiden wichtigsten mineralischen Wirkstoffe sind Zinkoxid und Titandioxid, die sofort nach dem Auftragen wirken.
Als Dermatologen raten wir im Sommer mindestens zu Lichtschutz 30, wenn nicht sogar 50. Die korrekte Anwendungsmenge ist dabei entscheidend: Für den ganzen Körper sollten etwa 30–40 Milliliter verwendet werden, für Gesicht und Hals allein etwa ein Teelöffel.
Auch Sonnenschutz im Winter ist wichtig. Schnee kann bis zu 80 % der UV-Strahlung reflektieren und die Belastung dadurch erheblich verstärken. UVA-Strahlung bleibt konstant hoch, auch bei niedrigen Temperaturen.
Häufig vergessene Körperstellen sind:
Nachcremen ist alle zwei Stunden bei Aufenthalt im Freien erforderlich, sofort nach dem Baden, starkem Schwitzen oder Abtrocknen. Dies gilt auch für wasserfeste Produkte. Wichtig zu verstehen: Nachcremen verlängert nicht die Schutzzeit, sondern erhält nur die ursprüngliche Schutzwirkung aufrecht.
Falls die Haut doch zu viel Sonne abbekommen hat, sollte sie zunächst gekühlt werden. Hierfür eignen sich kalte Kompressen, die vorsichtig auf die verbrannten Stellen gelegt werden und das unangenehme Hitzegefühl umgehend lindern. Auch Hausmittel wie kalter Quark besänftigen die angegriffene Haut. Eine dünne Schicht als Maske auftragen, einige Minuten einwirken lassen und anschließend vorsichtig mit Wasser abspülen. Bei Sonnenbrand auf den Lippen kann anschließend Honig aufgetupft werden, um die ausgetrockneten, spröden Lippen wieder geschmeidig zu machen.
In sozialen Medien kursieren immer wieder Rezepte für selbstgemachte Sonnencreme, die als natürliche und gesündere Alternative beworben werden. Als Dermatologen können wir vor diesem gefährlichen Trend nur warnen!
Selbstgemachte Sonnencremes bieten keinen zuverlässigen oder messbaren Schutz. Untersuchungen in den USA zeigen, dass bei zwei Dritteln der getesteten DIY-Sonnencremes überhaupt kein Schutz nachweisbar war. Auch wenn Kokosöl, auf dem die meisten Internetrezepte basieren, über einen minimalen UVB-Schutz verfügen soll, wird UVA-Strahlung in keiner Weise abgedeckt.
Die Risiken selbstgemachter Sonnencreme sind erheblich:
Besonders bedenklich sind die teilweise enthaltenen ätherischen Öle, die allergieauslösende Bestandteile enthalten und das Risiko einer Kontaktallergie erhöhen können. Außerdem haben viele ätherische Öle ein lichtsensibilisierendes Potenzial und können die Haut deutlich lichtempfindlicher machen.
Als weiteres gefährliches No-Go muss der „No-Sunscreen“-Trend eingestuft werden. Um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, wird geraten, sich ohne jeglichen Schutz der Sonne auszusetzen. Dies ist unverantwortlich, schließlich gilt Hautkrebs nach wie vor als eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland.
Sonnenschutzmittel verlieren mit der Zeit ihre Wirksamkeit. Die Sonnencreme vom letzten Jahr sollte nicht mehr verwendet werden, da der angegebene Lichtschutzfaktor womöglich nicht mehr vollständig vorhanden ist. Das Mindesthaltbarkeitsdatum verrät, wie lange eine Sonnencreme grundsätzlich hält. Ebenso ist auf den meisten Produkten ein kleines Symbol gedruckt, das angibt, wie lange die Creme nach dem Öffnen ohne Einschränkungen noch verwendet werden kann – in den meisten Fällen sind das sechs bis zwölf Monate.
Effektiver Sonnenschutz ist eine Investition in Ihre langfristige Hautgesundheit. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
Bei Fragen zum optimalen Sonnenschutz für Ihren Hauttyp oder zu unseren Behandlungsmöglichkeiten bei bestehenden Sonnenschäden wie Pigmentflecken oder zur Hautkrebsvorsorge beraten wir Sie gerne in unserer Praxis.
Schöne, gesunde Haut kommt nicht nur von außen – auch die richtige Nährstoffversorgung von innen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Neben einer ausgewogenen Ernährung ist in vielen Fällen auch der gezielte Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll, um die Haut zu stärken, vorzeitiger Alterung vorzubeugen und das Hautbild nachhaltig zu verbessern. Doch welche Inhaltsstoffe sind wirklich wirksam, und worauf sollte bei der Auswahl der Nahrungsergänzungsmittel geachtet werden?
Vitamine und Mineralstoffe sind essenziell für die Haut. Sie erfüllen zahlreiche lebenswichtige Funktionen, die das Hautbild und die Hautgesundheit direkt beeinflussen. So nehmen die Vitamine A und B sowie Zink maßgeblich Einfluss auf die Hauterneuerung. Einen Schutz der Haut vor Umweltschäden bieten dagegen Antioxidantien. Vitamin C (Ascorbinsäure) neutralisiert freie Radikale, unterstützt die Kollagenbildung und gilt als besonders wirksam gegen UV-Schäden. Als wirksam gegen Entzündungen wird Niacinamid (Vitamin B3) eingeschätzt, da es die Hautschutzbarriere stärkt und sich somit besonders bei empfindlicher, zu Akne neigender Haut eignet. Aber auch Polyphenole (z. B. grüner Tee, Traubenkernextrakt, Resveratrol) wirken entzündungshemmend und schützen vor UV-Schäden und Umweltgiften. Um die Regeneration und Widerstandskraft der Haut zu beeinflussen, empfiehlt sich Omega-3. Die Fettsäuren haben auch auf die Kopfhaut eine positive Wirkung. So sorgt Omega-3 für eine bessere Durchblutung und fördert damit eine optimierte Nährstoffversorgung der Haarwurzeln – für ein kräftigeres Haarwachstum. Eine ebenso bedeutende Rolle für das Haarwachstum spielt Biotin. Der Grund: Es fördert das Wachstum, indem es die Bildung von Keratin unterstützt.
Dies geht in der Tat. Nahrungsergänzungsmittel können durchaus sinnvoll sein, um die Hautalterung effektiv zu verlangsamen. Neben genetischen und äußeren Faktoren (wie UV-Strahlung, Umweltbelastung, Stress oder Ernährung) spielen auch bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und bioaktive Substanzen eine wichtige Rolle für die Hautgesundheit. Letztere wirken antioxidativ, unterstützen die Zellerneuerung und fördern die Kollagenbildung, um vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken. Folgende Substanzen sind dabei besonders wichtig:
Kollagen-Peptide:
Vitamin C:
Vitamin E:
Omega-3-Fettsäuren:
Zink und Selen:
In der Regel dauert es übrigens sechs bis zwölf Wochen, bis sich sichtbare Effekte von Nahrungsergänzungsmitteln auf Haut und Haare bemerkbar machen. Zum Verständnis: Die Erneuerung der Haut dauert bereits circa 28 Tage. Für eine nachhaltige Verbesserung sind mehrere Zyklen notwendig.
Nicht automatisch sind alle Wirkstoffe im Supplement-Bereich für jeden gleichermaßen geeignet. Viele Supplements adressieren spezielle Mängel oder Probleme, von denen allerdings nicht jeder gleichermaßen betroffen ist. Höhere Dosen verstärken nämlich nicht automatisch die Wirkung, sondern erhöhen vielmehr das Risiko von Nebenwirkungen. Bestes Beispiel hierfür sind die Vitamine A und E, die in hohen Mengen toxisch wirken und Kopfschmerzen, Übelkeit oder in schlimmsten Fällen sogar Leberschäden verursachen können. In Sachen Nahrungsergänzungsmittel zählen also die individuellen Bedürfnisse!
Darüber hinaus sind nicht alle Wirkstoffe wissenschaftlich belegt und erforscht. Manche Hypes basieren schlichtweg auf Marketing. Beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln sollte daher unbedingt auf seriöse Hersteller und evidenzbasierte Inhaltsstoffe geachtet werden. Zu Wirkstoffen mit nachgewiesener Wirkung zählen z. B. Biotin, Zink, Kollagen, Omega-3 und Vitamin C.
Es gibt Trend-Supplements, die vor allem in den sozialen Medien regelmäßig einen regelrechten Hype auslösen. Kollagen ist einer davon. Wird Kollagen eingenommen, hat dies durchaus einen positiven Effekt auf die Hautelastizität. Kollagenpeptide fördern die Bildung von neuem Kollagen und Elastin, was die Haut straffer und glatter werden lässt – besonders in Kombination mit Vitamin C. Ebenso stärkt Kollagen die Hautbarriere und reduziert Trockenheit. Auf die Haare hat die Einnahme von Kollagen ebenfalls einen Effekt, wenn auch nicht direkt. Kollagen unterstützt die Versorgung der Haarfollikel, wirkt antioxidativ und kann Haarwachstum und -stärke positiv beeinflussen.
Sie nehmen Medikamente ein oder leiden womöglich an einer Allergie oder Unverträglichkeit? Dann klären Sie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln im Vorfeld unbedingt mit einem Arzt ab. Einige Supplements können die Wirkung von Medikamenten nämlich erheblich verändern. Als erfahrener Ernährungsmediziner helfe ich Ihnen bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER zu diesem Thema jederzeit gerne weiter.
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft – ein natürlicher Prozess, an dem sich viele Menschen im Laufe der Zeit zunehmend stören. Doch moderne ästhetische Optimierungsverfahren bieten inzwischen die Möglichkeit, sichtbare Alterungserscheinungen nahezu verschwinden zu lassen – ganz ohne die Risiken eines chirurgischen Eingriffs. Zu einem der derzeit wirkungsvollsten Methoden zählt dabei das Thermage FLX®-Verfahren, welches wir bei uns in den Praxisräumen des HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER seit geraumer Zeit anbieten. Doch wie unterscheidet sich die innovative Behandlung zu anderen minimalinvasiven Treatments? Was ist der Unterschied zwischen Thermage FLX® und Radiofrequenz und was ist der Unterschied zwischen Thermage FLX® und Ultherapy?
Thermage FLX® und Ultherapy gehören zu den beliebtesten nichtinvasiven Methoden zur Hautstraffung und Hautverjüngung. Doch worin liegt der Unterschied zwischen Thermage FLX® und Ultherapy? Beide Verfahren zielen darauf ab, die körpereigene Kollagenproduktion anzuregen, Falten zu reduzieren sowie die Hautstruktur zu verbessern. Sie unterscheiden sich jedoch auch voneinander.
So arbeitet die Thermage FLX®-Methode mit Radiofrequenzenergie. Diese dringt in die tieferen Hautschichten ein und erzeugt dort kontrollierte Wärme, wodurch die Kollagenbildung angeregt wird.
Ultherapy hingegen nutzt fokussierten Ultraschall, um gezielt tiefere Gewebeschichten zu erreichen. Dabei werden punktuelle Wärmereize in der Tiefe erzeugt, ohne die Hautoberfläche zu schädigen. Die Ultherapy-Methode eignet sich besonders gut zur Straffung von Kieferlinie, Wangen, Augenbrauen und Hals.
Ein weiterer Unterschied zwischen Thermage FLX® und Ultherapy liegt im Gefühl während der Behandlung. Während Thermage FLX® oft als gleichmäßig warm empfunden wird, kann die Ultherapy-Behandlung – je nach Intensität – punktuell spürbar sein. Beide Methoden sind in der Regel gut verträglich und erfordern keine Ausfallzeit.
Sowohl Thermage FLX® als auch die klassische Radiofrequenzbehandlungen nutzen Radiofrequenzenergie, um Wärme in die tieferen Hautschichten zu leiten und so die natürliche Kollagenproduktion zu stimulieren. Der Unterschied zwischen Thermage FLX® und Radiofrequenz liegt dabei in der Eindringtiefe.
Thermage FLX® ist eine spezialisierte Form der Radiofrequenztherapie, die mit einem patentierten Monopolarsystem arbeitet. Dabei dringt die Energie besonders tief in das Gewebe ein und erreicht neben der mittleren Hautschicht (Dermis) auch das Unterhautgewebe.
Klassische Radiofrequenzbehandlungen arbeiten dagegen mit einer anderen Energieverteilung und dringen meist nicht ganz so tief in das Gewebe ein. Sie eignen sich aus diesem Grund hervorragend zur regelmäßigen Anwendung, während bei Thermage FLX® meist eine einzige Anwendung genügt. Um den Effekt der Radiofrequenzanwendung zu intensivieren, lässt sich die Behandlung bestens mit anderen Methoden (z. B. Microneedling) kombinieren.
Wenn es um nicht invasive Hautstraffung geht, gehören Thermage FLX® und das HIFU-Lifting zu den derzeit wohl effektivsten Methoden auf dem Markt. Beide Verfahren zielen darauf ab, die Haut zu festigen und die natürliche Kollagenproduktion anzuregen. Doch obwohl das Ziel ähnlich ist, gibt es Unterschiede zwischen Thermage FLX® und HIFU in deren Wirkweise.
Während Thermage FLX® auf Radiofrequenztechnologie basiert, nutzt HIFU hochfokussierten Ultraschall, um punktuell sehr präzise Energie in die Tiefe des Gewebes abzugeben. Der dabei entstehende Wärmeimpuls von 65 Grad Celsius hat das Schrumpfen kollagener Fasern und die Stimulation der Fibroblasten zur Folge. Das Ergebnis ist ein Liftingeffekt, mit dem sich Falten und erschlaffte Haut behandeln lassen, ohne dass dies mit einer Schädigung der Hautoberfläche verbunden ist. Innerhalb von rund 180 Tagen zeigt sich das endgültige Ergebnis. Thermage FLX® hingegen ist keine Behandlung für einzelne Falten. Die Methode wirkt flächiger und trägt zu einer allgemeinen Verbesserung der Hautqualität bei.
Die Wahl der richtigen Methode hängt letztlich immer von individuellen Hautbedürfnissen und dem zu erreichenden Behandlungsziel ab. Eine fachärztliche Beratung im Vorfeld ist dabei unerlässlich, um für sich persönlich das passende Verfahren zu finden. Hierfür stehe ich Ihnen bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER gerne zur Verfügung. Bei Interesse vereinbaren Sie am besten noch heute einen Beratungstermin.
Unter einem Muttermal, umgangssprachlich auch als Leberfleck bezeichnet, versteht man eine gutartige Ansammlung von pigmentbildenden Zellen der Haut. Diese können am gesamten Körper sowie im Gesicht vorkommen und von Geburt an vorhanden sein oder sich erst im Laufe des Lebens aus unterschiedlichsten Gründen (z. B. Sonneneinstrahlung, hormonelle Veränderungen während der Pubertät oder Schwangerschaft) entwickeln. Da Muttermale in Größe, Farbe und Form sehr variieren, stören sich Betroffene nicht selten an den Flecken und wünschen sich, diese aus ästhetischen Gründen entfernen zu lassen. In manchen Fällen ist die Entfernung eines Leberflecks aber auch medizinisch indiziert. Während für gewöhnlich das Entfernen per Laser erfolgt, ist aber auch eine chirurgische Ausschälung per Skalpell möglich.
Vor allem dunkelbraune oder schwarze, leicht erhabene Muttermale werden oft als kosmetisch störend empfunden. Dies ist ein Grund, weshalb Betroffene sich ein Muttermal entfernen lassen wollen. Eine Entfernung wird aber auch empfohlen, wenn Muttermale durch Kleidung oder Schmuck wiederholt gereizt und womöglich verletzt werden bzw. aufgrund ihrer Positionen zu Beschwerden führen. Das Gleiche gilt für Muttermale, die verdächtige Veränderungen aufweisen. Dies ist z. B. der Fall, wenn der Rand des Leberflecks unscharf oder ausgefranst erscheint oder der Fleck die Farbe geändert hat. Bevor ein Leberfleck entfernt wird, sollte dieser beim Dermatologen untersucht werden. Mit einem Auflichtmikroskop lässt sich neben Größe und Farbe auch Form des Muttermals genauestens beurteilen. Eine solche Untersuchung empfehlen wir Experten übrigens nicht erst, wenn bereits Auffälligkeiten auftreten. Neben einer regelmäßigen Selbstuntersuchung sollten auch alle zwei Jahre Hautkrebsscreenings stattfinden, bei denen der gesamte Körper nach Hautveränderungen untersucht wird.
Die Lasermethode bietet sich für all diejenigen an, die sich an ihrem Muttermal aus ästhetischen Gründen stören und es deshalb loswerden möchten. Ist das Muttermal eindeutig gutartig, lässt es sich mit der Laseranwendung präzise entfernen, ohne dabei Narben zu hinterlassen. Steht die Gutartigkeit nicht fest oder handelt es sich aufgrund einer unregelmäßigen Form sowie Farbverteilung und dem damit einhergehenden erhöhten Hautkrebsrisiko um bereits klinisch auffällige Muttermale, wird das Entfernen des Leberflecks mittels Laser nicht empfohlen. Dann wird eine operative Entfernung notwendig.
In manchen Fällen ist es nicht möglich, ein Muttermal mittels Laser zu entfernen. Stellt sich dann die Frage: Muttermal stanzen oder schneiden? In den meisten Fällen ist es ratsam, das Muttermal mithilfe eines feinen Skalpells zu entfernen. Unter lokaler Betäubung wird das betroffene Muttermal mitsamt angrenzendem Gewebe herausgetrennt und im Anschluss für einen feingeweblichen Check zur weiteren Untersuchung in ein Labor geschickt. Je nach Größe wird die Wunde anschließend mit wenigen Stichen vernäht. Ist das Muttermal sehr klein, kann dieses auch mithilfe einer Stanze entfernt werden. Dies ist vor allem für sichtbare Stellen am Körper, wie dem Gesicht oder Dekolleté von Vorteil, da ein Vernähen im Anschluss oft nicht nötig ist. Dennoch sollten bei der chirurgischen Entfernung von Muttermalen die damit verbundenen Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Hierzu zählen neben selten vorkommenden Nachblutungen, Infektionen und einer verzögerten Wundheilung auch mögliche Narbenbildungen.
Kann eine Malignität, sprich die Bösartigkeit, des vorhandenen Gewebes ausgeschlossen werden, lässt sich das Muttermal in der Regel mittels Laser entfernen. Hierfür wird das Muttermal Schicht für Schicht mit einem CO2-Laser abgetragen, der gezielt auf die zu behandelnde Stelle gerichtet ist. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und lässt das umliegende Gewebe vollkommen unbeeinträchtigt. Weitere Vorteile bei der Lasermethode: Wird ein Muttermal gelasert, ist dies schmerzarm und hinterlässt keine Narben. Die Behandlung benötigt eine örtliche Betäubung. Im Anschluss kommt es zu keinerlei Einschränkungen. Lediglich eine Krustenbildung im behandelten Bereich ist zu erwarten. Die Kruste fällt nach wenigen Tagen ab und darf keinesfalls entfernt werden. Alternativ zum CO2-Laser bietet sich auch die Anwendung mit dem Erbium:YAG-Laser an, der mithilfe eines Erbium-dotierten YAG-Kristall ohne thermische Schädigung eine punktgenaue und glatte Abtragung gewährleistet. Vergleichbar mit dem CO2-Laser bildet sich im Anschluss ebenfalls eine Kruste, die bis zu sieben Tagen bestehen bleibt und sich dann selbst löst.
Handelt es sich bei dem Leberfleck hingegen bereits um Hautkrebs, gilt es, das Muttermal keinesfalls zu lasern. Dann stellt vielmehr die Ausschälung per Skalpell die Methode der Wahl dar. Nur so kann gewährleistet werden, dass zur Sicherheit auch direkt umliegendes Gewebe entfernt wird. Die Methode des Vereisens und somit das gezielte Erfrieren mit flüssigem Stickstoff wird inzwischen übrigens kaum noch angewendet.
Ist die Entfernung des Muttermals medizinisch notwendig (z. B. bei Verdacht auf Hautkrebs), kann die Kosten in der Regel die Krankenkasse übernehmen. Findet die Entfernung hingegen aus rein kosmetischen Gründen statt, müssen die Kosten selbst getragen werden. Die Kosten für das Entfernen des Muttermals variieren dabei je nach Größe, Art sowie Aufwand der gewählten Behandlungsmethode und liegen meist zwischen 150 und 200 Euro. Gerne erstellen wir Ihnen auf Wunsch einen individuellen Kostenvoranschlag nach einer Voruntersuchung durch unser erfahrenes Expertenteam im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER.
Weist ein Muttermal bereits Anzeichen von Veränderungen z. B. in Größe, Farbe oder Form auf, kann es ratsam sein, zur Sicherheit und zum Schutz vor Hautkrebs den Leberfleck entfernen zu lassen. Aber auch die Steigerung des eigenen Wohlbefindens spricht vereinzelt für das Lasern eines Muttermals, insbesondere wenn sich das Muttermal an ungünstigen Stellen befindet und des daher zu Beschwerden kommt. Um eingesunkene Narben nach der Behandlung zu vermeiden, ist neben der Wahl der richtigen Entfernungsmethode auch eine entsprechende Nachsorge entscheidend. So sollte der behandelte Bereich stets sauber und trocken gehalten werden. Ebenso empfiehlt es sich, die Haut konsequent mit hohem Lichtschutz (am besten LSF 50) zu schützen. Wird das Muttermal übrigens bei der ersten Behandlung nicht vollständig entfernt oder wächst nach, kann es wiederholt behandelt werden. Bei Verdacht eines Nachwachsens sollte unbedingt ein Dermatologe zurate gezogen werden. Das Gleiche gilt für Muttermale, die sich im Lauf der Zeit verändert haben, sei es in Form oder Farbe. Meine Kolleg*innen und ich sprechen Ihnen in diesen Fällen gerne Empfehlungen aus und beraten Sie ausführlich zu passenden Behandlungsangeboten.
Insbesondere Muttermale, die unregelmäßig, mehrfarbig oder gar neu gewachsen sind, sollten unbedingt von einem erfahrenen Dermatologen beurteilt werden. Einen solchen Check-up bieten wir bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER ebenso an wie die anschließend oftmals erforderliche Entfernung des Muttermals. Bei Interesse nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf.
Das Fadenlifting stellt eine minimalinvasive Möglichkeit dar, die Haut ohne großen Aufwand zu straffen und Falten zu reduzieren. Indem abbaubare Fäden in die Haut eingebracht werden, lässt sich das Gewebe anheben und ein ganz natürlich aussehendes Lifting-Ergebnis erzielen. Neben dem Gesicht ist die Methode auch für Bereiche des Körpers anzuwenden, wie z. B. am Dekolleté oder an den Oberarmen. Im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER schätzen wir diese Behandlungsmöglichkeit aufgrund der zahlreichen Vorteile. So lässt sich ein sofort sichtbarer Effekt herbeiführen, ohne dass eine große OP und die damit verbundenen Risiken wie Narben und Ausfallzeiten erforderlich sind. Doch wie bei jeder medizinischen Behandlung können aber auch beim Fadenlifting Nebenwirkungen auftreten.
Zu den häufigsten Problemen nach einem Fadenlifting zählen neben vorübergehenden Blutergüssen entstehende Infektionen. Aber auch Schwellungen nach dem Fadenlifting sind keine Seltenheit. In Einzelfällen kann das Fadenlifting Schmerzen mit sich bringen oder Spannungsgefühle hinterlassen, die häufig erst nach ein paar Tagen wieder abklingen. Werden die Fäden zu oberflächlich in der Haut platziert, hat dies mitunter enorme Folgen. Das Fadenlifting ist schiefgegangen, wenn sich die Fäden nach dem Setzen ertasten lassen. Im schlimmsten Fall sind die Fadenlifting-Fäden sogar sichtbar.
Um Fadenlifting-Nebenwirkungen auf ein Minimum zu reduzieren, sollte die Behandlung ausschließlich von erfahrenen Experten durchgeführt werden. Verfügen Ärzte über nur unzureichendes Fachwissen, werden die Fäden nicht selten falsch unter der Gesichtshaut platziert. Dies kann zu Problemen nach dem Fadenlifting führen und signifikante Folgen (wie oben bereits beschrieben) zur Folge haben.
Um mögliche Fadenlifting-Nebenwirkungen zu reduzieren, sollten bei der Behandlung zertifizierte, qualitativ hochwertige Fäden verwendet werden. Nur damit lassen sich alle Voraussetzungen für eine sichere und zufriedenstellende Anwendung erfüllen.
Die Fäden bestehen in der Regel aus Polydioxanon (PDO), einem Material, was auch bei chirurgischen Nähten seit vielen Jahren seine Anwendung findet, und lösen sich innerhalb von etwa acht Monaten wieder vollständig auf. Zur Wahl stehen inzwischen aber auch weiterentwickelte Fäden, die mit Hyaluronsäureüberzug die Elastizität und Textur der Haut sofort nach der Implantation verbessern und gleichzeitig das Risiko eventueller Entzündungsreaktionen deutlich reduzieren. Zusätzlich unterscheiden sich die Fäden in Durchmesser und Länge sowie Art und Ausprägung der Widerhaken. Dieses breit gefächerte Portfolio ermöglicht uns eine individuell auf die Patient*innen abgestimmte Behandlung, die nur zwischen 30 und 45 Minuten in Anspruch nimmt und keine Nerven oder große Blutgefäße verletzt.
Probleme nach dem Fadenlifting lassen sich auch vermeiden, wenn nach der Behandlung einige Hinweise beachtet werden. Wir empfehlen unseren Patient*innen, für die nächsten 24 Stunden auf Make-up zu verzichten. Ebenso ist es ratsam, in den ersten Tagen danach das Gesicht bzw. die behandelten Regionen keinesfalls zu massieren. Auch Solarium, Sauna und intensive Sonnenbäder sollten in den ersten fünf Tagen vermieden werden.
In den letzten Jahren hat die Anzahl der minimalinvasiven Anti-Aging-Verfahren zugenommen. Als eine der ersten Praxen in Deutschland haben wir Ärzte im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER das Fadenlifting, auch Korean V-Lift genannt, erlernt und in das Portfolio unserer Praxis aufgenommen. Für weitere Informationen melden Sie sich jederzeit gerne bei uns.