Mit zunehmendem Alter verlieren die Augenlider an Spannkraft, die Haut erschlafft und die Augenpartie wirkt daraufhin müde und schwer. Dieses ästhetische Problem beeinträchtigt nicht nur das Erscheinungsbild, sondern kann in manchen Fällen auch das Sichtfeld einschränken. Glücklicherweise gibt es inzwischen eine Vielzahl an minimalinvasiven und risikoarmen Behandlungsmöglichkeiten, die eine Lidstraffung ohne OP ermöglichen. Eine der derzeit effektivsten Verfahren, um ganz ohne Operation oder Injektionen Augenfalten zu reduzieren, stellt die Thermage FLX®-Methode dar – eine innovative Behandlung, die wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER bereits seit einiger Zeit mit großem Erfolg anwenden.

Lidstraffung ohne OP – mit der Thermage FLX®-Methode

Die Thermage FLX®-Methode eignet sich vor allem für Patient*innen, die sich eine Straffung der Haut und eine Lösung bei müden Augen wünschen, ohne sich dabei den Risiken eines chirurgischen Eingriffs auszusetzen. Besonders beliebt ist die Behandlung bei Patienten, die leichte bis moderate Hauterschlaffungen rund um die Augen korrigieren möchten. Die Anwendung nimmt in der Regel nur zwischen 30 und 90 Minuten in Anspruch (abhängig von der Größe des Behandlungsbereichs) und ist risikoarm. Im Anschluss kann es lediglich zu leichten Rötungen, Schwellungen oder kleinen Hämatomen kommen, die in den Folgetagen wieder vollständig abklingen. Die Thermage FLX®-Methode stellt eine ideale Möglichkeit dar, um Augenfalten zu reduzieren und gegen müde wirkende Augen vorzugehen. Wichtig im Vorfeld zu wissen: Die Lidstraffung ohne OP dient jedoch nicht zum Glätten einzelner Falten.

Gezielter Transport von Wärme in die tieferen Hautschichten

Thermage FLX® nutzt hochfrequente Radiofrequenzenergie, um die tiefen Hautschichten gezielt und kontrolliert zu erwärmen. Hierfür wird der Applikator langsam über das zu behandelnde Hautareal geführt. Zu spüren ist neben der Vibration der Spitze eine leichte Wärmeentwicklung, gefolgt von einem Kälteimpuls. Die von der monopolaren Radiofrequenz erzeugte Wärme regt die Hautzellen an, neues Kollagen zu produzieren – das wichtige Strukturprotein, das für Spannkraft und Elastizität der Haut sorgt. Durch diese Erwärmung zieht sich bestehendes Kollagen sofort zusammen, was zu einer sichtbaren Lidstraffung ohne OP führt. Gleichzeitig startet der Körper einen natürlichen Regenerationsprozess, bei dem über Wochen und Monate neues Kollagen gebildet wird. Das Ergebnis ist eine Verbesserung der Hautfestigkeit, Augenfalten werden reduziert und müden Augen wird entgegengewirkt.

Wirkungsvolles, komfortables Verfahren ohne Skalpell

Ein großer Vorteil der Thermage FLX®-Methode liegt darin, dass die Behandlung nichtinvasiv ist – das heißt, es sind keine Schnitte oder Nadeln nötig. Die Hautoberfläche wird somit geschont und es kommt nach der Anwendung zu keinerlei Ausfallzeiten. Besonders beliebt bei Patient*innen, die sich eine sanfte, aber effektive Lidstraffung ohne Operation wünschen, erscheint die Haut bereits nach einer Behandlung spürbar glatter und straffer. Bis sich das endgültige Ergebnis zeigt und Augenfalten deutlich reduziert sind, braucht es jedoch etwas Geduld. Dies dauert durchschnittlich nämlich bis zu sechs Monate.

Sie fragen sich, ob die Thermage FLX® auch für Sie die richtige Behandlung für Ihre müden Augen ist? Gerne beraten wir Sie persönlich bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER und stellen Ihnen auf Wunsch einen individuellen Behandlungsplan zusammen, der gezielt auf den Wunsch einer Lidstraffung ohne OP ausgerichtet ist.

Nicht nur die Uhrzeit wurde kürzlich auf die Winterzeit umgestellt, auch die Hautpflege sollte ihren aktuellen Bedürfnissen angepasst und entsprechend geändert werden. Denn: neue Jahreszeit, neue Wirk- und Inhaltsstoffe für die Haut. Gerade im Herbst zeigt sich das Wetter gerne mal von seiner wechselhaften Seite. Neben letzten sonnenwarmen Tagen ist es immer öfter nasskalt und windig. Und das Schmuddelwetter draußen führt dazu, dass wir drinnen die Heizung hochdrehen – also ständig von Kälte, Nässe und Wind zu Wärme und Trockenheit switchen: Stress pur für die Haut. Darum gilt es, diese Schwankungen auszugleichen und die Haut gegen äußere Einflüsse zu wappnen, ihre Schutzbarriere zu stärken und die Feuchtigkeitsspeicher aufzufüllen. Am besten gelingt das mit reichhaltiger Pflege wie nährenden Ölen, Cremes und Körperlotionen …

Auf sich verändernde Bedürfnisse der Haut einzugehen, steht für meine Kollegen und mich im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER jeden Tag auf dem Programm. Unsere Medizinkosmetik bietet nach einer gründlichen Hautanalyse eine breite Auswahl an professionellen Behandlungen mit hochwertigen Produkten, die die Haut pflegen, vitalisieren und für einen gesunden, strahlend schönen Teint sorgen. Und für die Pflege zu Hause haben wir natürlich die besten Tipps für Sie.

Warum die Haut saisonale Pflege braucht

Wind, Wetter, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Sonneneinstrahlung – tagtäglich ist unsere Haut den äußeren Einflüssen ausgesetzt. Nicht nur diese ändern sich – Stichwort: Wechsel der Jahreszeiten –, das gilt auch für die Bedürfnisse der Haut, die darauf abgestimmt werden sollten. Sonst kann die Haut ganz schnell mit Trockenheit, Unreinheiten, Rötungen oder öligem Glanz reagieren. Im Gegensatz zu den warmen, trockenen Sommermonaten, in denen sich die Haut über eine Extraportion Feuchtigkeit freut, müssen wir im Herbst und noch mehr im Winter darauf achten, sie mit ausreichend Lipiden, also Fetten, zu versorgen. Denn die Kombination aus rauem Wind, niedrigen Temperaturen und trockener Heizungsluft können dazu führen, dass die Hautbarriere nicht mehr stabil und stark genug ist, um Bakterien und Viren abzuwehren und am Eindringen zu hindern. Parallel dazu kann die Haut Feuchtigkeit nicht mehr richtig speichern, was zu Spannungsgefühlen, Schüppchenbildung und Juckreiz führt.

Schritt für Schritt zu neuen Gewohnheiten

Die Pflege von heute auf morgen umzustellen und zu verändern, ist nicht ratsam. Denn ein (zu) schneller Wechsel kann die Haut irritieren und dazu veranlassen, dass sie gereizt und mit Rötungen oder Pickelchen reagiert. Darum am besten nach und nach die leichte Creme gegen eine reichhaltigere Variante tauschen. Hat sich die Haut daran gewöhnt, kann man Reinigungsgel oder -schaum durch eine Cleansing-Milch, einen milden Balsam oder einen Reiniger auf Ölbasis ersetzen. Im Idealfall die Produkte immer auf den Hauttyp abstimmen.

Bestens gewappnet gegen äußere Einflüsse

Neben Pflege spielt auch Schutz eine große, nicht zu verachtende Rolle. Sinkende Temperaturen bewirken nämlich, dass die Talgdrüsen sofort darauf reagieren … Denn sie produzieren den natürlichen Fettfilm, der die Haut vor äußeren Einflüssen schützt. Je kälter es draußen ist, desto weniger Lipide werden produziert, und die Haut trocknet aus. Sobald man also merkt, dass die Haut sich anders anfühlt – trockener ist, spannt und juckt –, sollte man tiefer in den Cremetopf greifen bzw. für mehr Reichhaltigkeit sorgen. Das kann in Form eines reichhaltigen Öls sein – besonders beliebt und gut geeignet bzw. verträglich sind Mandel-, Argan- oder Jojobaöl. Aber auch Seren, Konzentrate oder Ampullen mit nährenden, regenerierenden und rückfettenden Inhaltsstoffen wie Urea, Squalan, Hyaluron, Sheabutter, Nachtkerzenöl oder Niacinamid sind zu empfehlen. Ansonsten sollte man jetzt lieber duschen statt zu baden und bei der Gesichtsreinigung darauf achten, dass das Wasser maximal lauwarm ist, da zu heiße Temperaturen die Haut zusätzlich und noch mehr austrocknen. Und natürlich sollte man dem Körper auch von innen ausreichend Flüssigkeit zuführen. Also mindestens zwei Liter pro Tag trinken, am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

Pflegende Zusatzmaßnahmen

Reinigung und Pflege sind das eine, zusätzlich kann man der Haut mit verwöhnenden Extras etwas Gutes tun. Eine Feuchtigkeitsmaske füllt die Wasserspeicher auf. Für noch bessere Effekte lässt man die Maske über Nacht einwirken, denn in der Ruhephase kann die Haut die reichhaltigen Wirkstoffe noch besser aufnehmen. Am besten ein- bis zweimal pro Woche anwenden. Auch ein Peeling kann das Hautbild verbessern, indem es alte, abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt und danach den Teint rosig-frisch strahlen lässt.

Außerdem sollte man auch an den restlichen Körper denken: Da gerade wenig Luft und Licht an die Haut kommen, können sich Ellbogen und Schienbeine schnell rau und trocken anfühlen, sich schuppen und jucken. Bodylotionen mit Panthenol oder Trockenöl mit Argan oder Jojoba glätten und pflegen diese Problemzonen. Und auch die Hände sollten vor Temperaturschwankungen geschützt werden, da sie nur wenige Talgdrüsen besitzen, ständig im Einsatz sind und viel beansprucht werden. Also bitte so oft wie möglich eincremen! Idealerweise mit reichhaltiger Pflege mit UV-Schutz, um gleichzeitig auch Pigmentstörungen – den sogenannten Altersflecken – vorzubeugen.

Wenn Sie nicht wissen, welchen Hauttyp Sie haben oder unsicher sind, was die aktuellen Bedürfnisse Ihrer Haut sind, sprechen Sie uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER für ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch gerne an.

Waren es vor einigen Jahren noch überwiegend Frauen, die sich für die Schönheit unters Messer gelegt haben, so werden mittlerweile sage und schreibe bis zu 30 Prozent aller ästhetisch-medizinischen Behandlungen an Männern vorgenommen. Auch sie legen immer mehr Wert auf ein gepflegtes Äußeres, wollen gut, gesund und vital aussehen, ihre männlich-markante Optik dabei aber beibehalten und gerne auch noch betonen. Nur: Ansehen darf man ihnen das nicht. Das Ergebnis soll so natürlich wie möglich sein und bestenfalls auch ohne berufliche Ausfallzeiten stattfinden.

Gesicht: Da schau her!

Gesichtsreinigung, -pflege und hin und wieder ein Besuch bei der Kosmetikerin – für immer mehr Männer ist das eine ganz normale Beauty-Routine. Der eine oder andere setzt bei der Hautpflege zusätzlich aber auch noch auf minimalinvasive Treatments. Zu den häufigsten Gesichtsbehandlungen gehören Botulinumtoxin– und Hyaluronsäure-Injektionen, Laserbehandlungen bei Altersflecken, Falten oder roten Äderchen, Augenlidkorrekturen sowie die Konturierung der Kinnlinie (Jawline). Unterspritzungen mit abbaubaren Fillern helfen dabei, sichtbare Zeichen der Zeit oder eingesunkene Narben zu reduzieren beziehungsweise nahezu verschwinden zu lassen. Hyaluronsäure macht feine Linien oder Fältchen genauso unsichtbar wie ausgeprägte Falten. Durch Mimik verursachte Zornes- oder Denkerfalten werden mithilfe von Botox (Botulinumtoxin) geschwächt und quasi lahmgelegt. Bei absackenden Hautpartien, Konturverlust und müde wirkenden Gesichtszügen glättet und strafft das innovative Korean V-Fadenlifting die Haut – ganz ohne Skalpell. Bei erschlaffter Haut vor allem am Kinn oder rund um die Augenpartie wird Ultraschallenergie erfolgreich eingesetzt. Ein dominantes, ausgeprägtes Kinn inklusive maskuliner Kieferkante verspricht die Liquid-Jawline-Methode, bei der volumengebende Hyaluronsäure gezielt in die betroffenen Regionen injiziert wird. Augenringe lassen sich mittels Radiofrequenztherapie behandeln. Und um den Teint (bei groben oder großen Poren) insgesamt zu verbessern, setzen wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER auf effektive Peeling-Anwendungen.

Haare: schönes Haar in Hülle und Fülle

Ob erblich oder hormonell bedingt, durch Stress verursacht oder aufgrund äußerer oder innerer Einflüsse: Haarausfall kann viele Ursachen haben. Mithilfe der Eigenbluttherapie lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Die Unterspritzung mit körpereigenem Blutplasma regt die Mikrozirkulation der Kopfhaut an, stimuliert die Haarwurzeln und fördert somit das Wachstum. Auch die koreanische Haarfiller-Methode hilft bei lichten, kahlen Stellen – kommt aber ebenso unterstützend nach Transplantationsverfahren zum Einsatz. Dabei wird das flüssige, wachstumsfördernde Wirkstoffpräparat mit einer feinen Kanüle in die Kopfhaut gespritzt, wo es die Mikrozirkulation ankurbelt und zurückgebildete Haarfollikel revitalisiert. Mit dem Ergebnis, dass Haarausfall gestoppt wird und das Haar wieder zu wachsen beginnt. Bei schütteren oder dünner werdenden Haaren kann LED-Licht in Kombination mit Infrarotlicht ebenfalls helfen. Damit wird die Kopfhaut in mehreren Sitzungen bestrahlt. Das regt die Energieproduktion der Haarzellen an, wodurch sich die Wachstumsphase verlängert und das Haar weniger schnell ausfällt. Aber auch eine chronisch angespannte Kopfhautmuskulatur kann schuld an Haarverlust sein. Dann wird nach der eindeutigen Diagnose mittels EMG-Messung Botulinumtoxin verabreicht und an mehreren Stellen im Stirn-, Schläfen- und Hinterkopfbereich injiziert. Daraufhin können die Blutgefäße die Haarfollikel wieder problemlos versorgen, der Haarausfall wird gestoppt – und die Haare wachsen wieder normal nach.

Körper: endlich in (Best-)Form

Problemzonen sind auch Männern bestens bekannt. Wie hartnäckige Fettpölsterchen an Bauch, Hüften, Rücken oder Kinn, die selbst durch regelmäßige Besuche im Fitnessstudio und in Kombination mit gesunder, ausgewogener Ernährung einfach nicht verschwinden wollen. Seit 2000 wird die Fett-weg-Spritze (Injektionslipolyse), die wir damals als erste Praxis in Deutschland eingeführt haben, erfolgreich angewendet, um hartnäckige Pölsterchen gezielt und nachhaltig aufzulösen. In mehreren Sitzungen innerhalb weniger Wochen wird ein Wirkstoff aus Sojabohnen in das zu behandelnde Fettgewebe injiziert, wo er den Fettabbau steigert. Die absolut beliebteste und am meisten gefragte Behandlung von kleine(re)n Fettdepots mit Körper-Contouring-Effekt ist die Kryolipolyse. Das innovative CoolSculpting-Verfahren basiert auf einer patentierten Kühltechnologie, bei der kleine bis moderate Fettansammlungen mithilfe spezieller Applikatoren kontrolliert heruntergekühlt werden. Generell eignen sich die Verfahren zur Behandlung einzelner Problemzonen – und nicht um abzunehmen bzw. starkes Übergewicht zu reduzieren.

Sie interessieren sich für minimalinvasive Behandlungen? Sprechen Sie uns für eine ausführliche und individuelle Beratung gerne an oder kontaktieren Sie unser Praxisteam im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER.

Neues Jahr, neue gute Vorsätze, deren Umsetzung wir aber meist nicht einmal bis Ende Januar aus- und durchhalten … Ja, Plätzchen, Glühwein, Stollen und all die anderen Festtagsschlemmereien haben sich vor allem in den letzten Wochen still und heimlich auf unsere Hüften gemogelt und sitzen nun beharrlich an Bauch und Po, auf der Hüfte oder an den Oberschenkeln fest. Und egal, wie oft man Sport macht und wie hart man trainiert, die Winter-Weihnachts-Extra-Pfunde wollen einfach nicht zusammen mit dem Schnee schmelzen. Wie nun aber am besten effektiv gegen hartnäckige Fettpölsterchen vorgehen? Wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER zeigen den sogenannten „Love Handles“ oder auch „Muffintops“ die kalte Schulter oder stellen vielmehr lästige Speckpölsterchen und unschöne Fettdepots gleich ganz kalt. Möglich macht das CoolSculpting®, eine FDA-zertifizierte Behandlung, die auf dem einfachen Prinzip der Kryolipolyse basiert. Dabei handelt es sich aber keinesfalls um eine Methode zum Abnehmen. Worum es genau geht und wie die Anwendung funktioniert und wirkt, erkläre ich im Folgenden.

Problemzonen gezielt behandeln

Ausgewogene Ernährung, mehr Sport … all das geloben wir ständig. Doch selbst wenn uns das gelingt, kann es vorkommen, dass Speckröllchen und Pölsterchen an manchen Stellen besonders hartnäckig sitzen und einfach nicht verschwinden wollen – egal, wie oft und wie lange wir trainieren und wie gesund wir essen. Die Folge: Der Frust steigt, die Motivation sinkt und man fühlt sich in seinem eigenen Körper immer unwohler. Ein echter Teufelskreis. Um das störende Körperfett gezielt anzugehen, behandeln wir die entsprechenden Stellen mittels Kryolipolyse. Die Methode funktioniert ganz ohne OP, Narkose, Skalpell, Narben und anschließende Ausfallzeiten – dafür aber mit kontrollierter Kälteeinwirkung von 4 bis minus 11 Grad Celsius auf die entsprechenden Fettzellen. Alles, was sonst noch dafür nötig ist: etwa 45 bis 60 Minuten Behandlungszeit und circa vier bis sechs Wochen Geduld, bis erste Ergebnisse sichtbar sein können.

Wie, was, wo?

Nicht nur kleine Fettpolster an Bauch und Hüfte können behandelt werden, die Kryolipolyse eignet sich auch dafür, Fettzellen an Oberschenkeln, Oberarmen, Knien oder (Doppel-)Kinn zu verringern. Denn Fett reagiert sensibler auf Kälte als umliegendes Gewebe.

Eine Einschränkung gibt es dennoch: Für übergewichtige und adipöse Personen ist das Verfahren nicht geeignet, denn es handelt sich nicht um ein System zur Gewichtsabnahme, sondern ausschließlich zur Körpermodellierung.

So funktioniert’s

Bevor es mit der Kryolipolyse-Behandlung so richtig losgeht, wird zunächst ein spezielles Vlies auf die betreffenden Stellen gelegt, um die Haut zusätzlich zu schützen. Dann werden sogenannte Applikatoren auf den gewünschten Stellen angebracht, die das darunter befindliche Fettgewebe mit leichtem Unterdruck in eine Vakuumglocke saugen. Die Kühlmodule an der Glocke kühlen die Fettzellen auf die Zieltemperatur von etwa minus 11 Grad Celsius runter. Durch die Kälte werden die Fettzellen behandelt und in den folgenden Wochen und Monaten abgebaut und damit verringert. Während der Behandlung können Sie lesen, Musik hören oder einfach entspannen. Erste Resultate können bereits nach vier bis sechs Wochen sichtbar sein, allerdings sind sie von vielen Faktoren abhängig und individuell verschieden.

Risiken und Nebenwirkungen

Sobald die Kühlung beginnt, setzt an der zu behandelnden Stelle ein leichtes Taubheitsgefühl ein. Außerdem kann es zu Beginn des Kühlvorgangs zu leichtem Ziehen, Kneifen, Kribbeln und Stechen im behandelten Areal kommen. Normalerweise klingen diese Begleiterscheinungen nach wenigen Minuten wieder ab. Die sich an den Kühlvorgang anschließende zweiminütige Massage kurbelt die Durchblutung wieder an. Je nach Empfindlichkeit kann dies Unwohlsein verursachen und lokal können vereinzelt Nebenwirkungen wie Rötungen, Schwellungen oder Blutergüssen auftreten. Diese gehen in der Regel nach kurzer Zeit wieder zurück. Grundsätzlich bleiben das umliegende Gewebe und die Haut bei der Behandlung unbeschadet, da das CoolSculpting®-Gerät präzise und schützend arbeitet. Sollte aber doch einmal eine Unterkühlung drohen, sorgen Freeze-DetectTM2– und Cool-ControlTM-Sensoren dafür, dass sich das Gerät automatisch abschaltet.

 

Sie haben Interesse an einer Kryolipolyse-Behandlung? Gern beraten wir Sie im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER ausführlich in einem individuellen Gespräch über Ihre Möglichkeiten, die Erfolgschancen und potenzielle Kombinationsmöglichkeiten der Kryolipolyse mit anderen Body-Contouring-Maßnahmen – für noch bessere Behandlungsergebnisse.

Beim Thema Anti-Aging und glatte, straffe Haut denken die meisten natürlich sofort an Botulinumtoxin. Ja, mit Fillern wie Botulinumtoxin und auch Hyaluronsäure lässt sich einiges verbessern und optimieren, aber ein anderer Wirkstoff ist gerade dabei, den altbewährten Klassikern den Rang streitig zu machen – und zwar Phenol. Dabei handelt es sich um einen Wirkstoff, der in Form eines Peelings AUF die Haut aufgetragen und nicht IN die Haut injiziert wird. Was Phenol alles kann, wie die Behandlung damit funktioniert und alles andere, was man darüber wissen sollte, erkläre ich Ihnen im folgenden Beitrag.

Der Wunsch vom Traum-Teint geht endlich in Erfüllung

Fältchen und Falten sind das eine, aber auch Müdigkeit, Stress, dunkle Augenringe, Melasma (Pigmentflecken) oder Unreinheiten lassen uns älter aussehen, als wir sind und wie wir uns tatsächlich fühlen. Weil aber eben nicht jeder für eine jüngere Optik zu Botulinumtoxin, Hyaluron und Co. greifen möchte oder generell Angst vor Spritzen beziehungsweise Injektionen hat, für den könnte eine Behandlung mit Phenol die Lösung sein. Das chemische Peeling wirkt besonders nachhaltig und erneuert die Haut bis in die Tiefe.

Hautverjüngung und -optimierung

Beim tiefen chemischen Phenol-Peeling werden – im Unterschied zu Fruchtsäure- und TCA-Peelings (Trichloressigsäure) – zum einen die oberen Hautschichten abgetragen und zum anderen erfolgt in der Tiefe eine Neubildung von Gewebe. Phenol schafft es, sowohl die elastischen als auch die kollagenen Fasern in den tieferen Hautschichten zu erneuern, was zu einer signifikanten Verbesserung der Hauteigenschaften sowie zu wirklich beeindruckenden Resultaten, wie einer deutlich sichtbaren Verjüngung sowie einer verbesserten Elastizität und Festigkeit der Haut, führt. Oberflächliche Falten lassen sich ebenso nahezu vollständig reduzieren wie tiefe Falten. Weiterhin werden Pigment- und Verhornungsstörungen gemildert. Man kann damit eine optische Verjüngung von etwa 15 bis 20 Jahren bewirken! Und das dauerhaft – entsprechende gute Pflege und konsequenter Schutz vor UV-Strahlung vorausgesetzt. Dieser Effekt lässt sich mit keiner anderen vergleichbaren Behandlung erreichen. Allerdings ist die Anwendung mit längeren Erholungszeiten und Risiken verbunden.

So funktioniert’s, so wirkt’s

Das Ergebnis spricht für sich – aber ehrlicherweise ist der Weg dahin nicht ganz so leicht und teilweise auch mit Schmerzen verbunden. Die Anwendung kann je nach Größe des behandelten Areals ohne Betäubung, mit Lokalanästhesie oder Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden. Im Vorfeld sollte die Haut zudem vier bis sechs Wochen lang auf die Behandlung vorbereitet werden. Das bedeutet, die Haut sollte vorab über einen längeren Zeitraum besonders gründlich gereinigt, Hautirritationen sollten behandelt und Pigmentstörungen vermindert werden. Des Weiteren sollte man immer eine Pflege mit einem hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Am Tag der Behandlung wird dann die Phenol-Lösung auf die zuvor gründlich gereinigte Haut aufgetragen, abschließend das behandelte Areal komplett mit Schutzpflastern bedeckt. Nach 24 Stunden wird dieser Pflasterverband abgenommen und ein antiseptisches Puder aufgetragen, das eine feste Kruste bildet, die für ungefähr eine Woche auf der Haut bleibt.

Nebenwirkungen und Risiken

Nach der Behandlung mit Phenol kann es zu Rötungen und/oder starken Schwellungen kommen, da sich die Haut einmal komplett abschält und erneuert und dabei das rohe Fleisch freigelegt und sichtbar wird. Meist lassen sich diese nach etwa 14 Tagen gut mit Make-up abdecken und kaschieren und verschwinden komplett nach ungefähr acht bis zwölf Wochen, in einzelnen Fällen kann der Heilungsprozess aber auch länger dauern. Selten kann es zu kleinen oder größeren Narben kommen, die im Rahmen einer Narbenkorrektur entsprechend nachbehandelt werden können. Insgesamt benötigt die Haut nach einem Phenol-Peeling länger als bei anderen Peelings, um sich wieder zu erholen. Gesellschaftsfähig ist man frühestens nach zwei bis drei Wochen. Außerdem sollte direktes Sonnenlicht unbedingt für mindestens sechs Monate gemieden werden.

Außerdem wichtig

Da Phenol eine aufhellende Wirkung hat, sollte es auf keinen Fall bei dunkle(re)n Hauttypen angewendet werden. Sonst kommt es nach dem Peeling zu einer unerwünschten Hautaufhellung. Des Weiteren können ein Pigmentverlust wie auch eine Überpigmentierung auftreten, ebenso unangenehme Herpesinfektionen. Aus all diesen Gründen sind ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch und eine Begutachtung der Haut durch einen erfahrenen Arzt unerlässlich.

Sie haben Interesse an einem Phenol-Peeling oder (weitere) Fragen dazu? Sprechen Sie mich gern an und vereinbaren Sie einen ausführlichen und individuellen Beratungstermin bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER.

Neuer Bluttest soll über 50 Krebsarten erkennen

Um Krebs möglichst frühzeitig entdecken und behandeln zu können, sind bislang regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen notwendig. Dass dies auch anders geht, zeigt jetzt der sogenannte Galleri-Test. Er wurde beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) in Paris vorgestellt und soll Krebserkrankungen zeigen, bevor Patienten überhaupt Symptome haben. Massentauglich ist der Bluttest allerdings noch nicht.

Expert*innen sprechen bereits von einem „Game-Changer“

Krebs anhand eines Bluttests zu diagnostizieren, ist nicht neu. Bislang war jedoch nur eine kleine Zahl an Krebsarten nachweisbar und dies auch oftmals erst in einem späten Stadium. Jetzt haben Onkologen einen Bluttest vorgestellt, der in der Lage ist, Tumor-DNA und gleichzeitig auch ihren Ursprungsort im Körper zu erkennen. Doch damit nicht genug: Der Galleri-Test zeigt auch noch, um welche Krebsart es sich handelt. So lassen sich über 50 verschiedene Krebsarten frühzeitig diagnostizieren und somit auch schneller behandeln.

Vielversprechende Trefferquote

Je früher Krebserkrankungen entdeckt werden, desto besser stehen die Prognosen. Genau daher stellt der Bluttest einen möglichen Durchbruch dar. Studien belegen die gute Erkennungsrate bei Personen, die wirklich bösartige Zellen im Blut hatten. Noch ist der Test nicht im Einsatz. Insbesondere beim Screening nach Krebserkrankungen, die sonst oft zu spät erkannt werden würden (wie Bauchspeicheldrüsen- oder Magenkarzinome), könnten solche Bluttests sehr wichtig werden. Bis es aber so weit ist, dass der Galleri-Bluttest im Praxisalltag zum Einsatz kommt, müssen Forscher u. a. noch vergleichbare Studien für alle Krebsarten durchführen.

Auch wenn ein solcher Bluttest eine echte Revolution darstellt, sollten, bis diese im Praxisalltag zum Einsatz kommen, Vorsorgeuntersuchungen keinesfalls verpasst werden. Dies gilt natürlich auch für die Hautkrebsvorsorge. Wenn Sie also einen solchen Termin vereinbaren möchten, dann melden Sie sich gerne bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER. Meine Kolleg*innen und ich helfen Ihnen aber gerne auch bei sämtlichen anderen Hautproblemen weiter.

Bei der Diagnose von Hauterkrankungen stehen aufgrund ihrer Häufigkeit insbesondere drei Krankheiten im Vordergrund: melanozytäre Naevi (begrenzter, gutartiger Tumor der Haut), aktinische Keratosen (zweithäufigste Form von Hautkrebs, zeigt sich in Form von dauerhaft auftretenden rauen, trockenen Hautarealen) sowie Basalzellkarzinome (heller, weißer Hautkrebs). Vor allem heller Hautkrebs tritt immer häufiger auf. Wir Dermatologen im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER sehen daher besonderen Handlungsbedarf bei der Aufklärung unserer Patienten bezüglich der lauernden Gefahren und vorbeugender Präventionsmaßnahmen.

Trend geht zum Hautkrebs-Screening

Eine frühzeitige Diagnostik ist bei aktinischen Keratosen und hellem Hautkrebs essenziell. Je früher die Diagnose eines invasiven Tumors getroffen wird, desto größer sind die Chancen auf eine wirksame Therapie. Zum Glück werden die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen von Patientinnen und Patienten bereits gut angenommen. So ist gerade das Hautkrebs-Screening tatsächlich einer der häufigsten Gründe, einen Dermatologen aufzusuchen. Dieser Trend ist äußerst positiv. Der Arzt untersucht beim Screening nach dem Erfragen der Krankengeschichte die gesamte Haut des Patienten auf auffällige Stellen. Bei einem Verdacht sichert dann eine Gewebeprobe die Diagnose.

Innovative Behandlungsmöglichkeiten

Steht die Diagnose Hautkrebs fest, wird der Tumor in den meisten Fällen operativ entfernt. Hautkrebs kann aber auch mit einer Bestrahlung oder mit Medikamenten behandelt werden. Bei Letzterem sehe ich aktuell das Topikum Tirbanibulin, das erst im Juli 2021 europaweit zur oberflächlichen Behandlung der aktinischen Keratosen im Gesicht oder auf der Kopfhaut bei Erwachsenen zugelassen wurde, als spannenden Therapieansatz. Die aktinische Keratose gilt als Hautkrebsvorstufe, die sich vor allem auf UV-Licht-exponierter Haut bildet. Die Behandlung der Keratosen soll primär das Auftreten von Hautkrebs verhindern. Das Medikament wird an fünf aufeinanderfolgenden Tagen einmal täglich dünn aufgetragen. Der therapeutische Effekt lässt sich dann nach etwa acht Wochen beurteilen.

Sie möchten gerne ein Haut-Screening vornehmen lassen? Gern koordinieren wir einen Termin in unserem HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER im Herzen Münchens.

Diese Behandlungen sind wahre Lunch-Time-Treatments. Was das genau bedeutet? ‒ Sie lassen sich ohne großen Aufwand in nur wenigen Minuten durchführen und kommen ohne Downtime aus. Diese drei Methoden stehen dabei gerade besonders hoch im Kurs:

Liquid Facelift

Auch wenn minimalinvasive Behandlungen boomen, ist das Facelift keinesfalls abgelöst. Eine neue Variante, die insgesamt weniger aufwendig ist, ist das Liquid Lifting. Dabei werden reduzierte Fettdepots durch die Injektionen größerer Filler-Mengen aufgefüllt. Hängende Gesichtspartien erhalten dadurch mehr Kontur und Spannkraft. Die Unterspritzung erfolgt mit einer feinen Nadel und dauert nur etwa 30 Minuten. Das Ergebnis hält bis zu zwei Jahre an.

Strong is the new sexy

Ein Kilogramm Muskelmasse verbraucht im Vergleich zu einem Kilogramm Fett ungefähr das Dreifache an Kalorien. Viele Muskeln verbrennen also auch viel Fett. Wer seine Bauch-, Oberarm-, Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur stärken möchte, kann sich der hochenergetischen, elektromagnetischen Behandlung mittels StimSure unterziehen. Das nichtinvasive System erzeugt mithilfe spezieller Applikatoren eine Stimulation der Muskulatur. So werden bei einer 20- bis 30-minütigen Behandlung bis zu 24.000 Muskelkontraktionen ausgelöst. Diese Kontraktionen haben einen ähnlichen Effekt wie die Muskelkontraktionen im Rahmen eines gezielten Trainings im Fitnessstudio. Die Muskeln werden durch ein effizientes und natürliches Wachstum der Muskelfasern nachhaltig gestärkt, was sich wiederum durch eine stimulierte Fettverbrennung bemerkbar macht.

Dauerhafte Lippenmodellierung

Schön geformte Lippen sind ein Blickfang und werden nicht umsonst gerne mit Lippenstift betont. Wer dagegen nur schmale und dünne Lippen besitzt, kann dies schnell und ohne großen Aufwand mit einer Lippenmodellierung ändern. Dabei können das Volumen der Lippen und deren Form gezielt optimiert werden. Mittels spezieller Einspritztechnik wird die Unterspritzungssubstanz in die Lippen eingebracht und langsam nach den Vorstellungen des Patienten aufgebaut. Dies dauert nur wenige Minuten. Nachgespritzt werden muss nach etwa sechs bis zwölf Monaten.