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Beauty-Mythen. Was stimmt wirklich? Teil 1

22. Juni 2017

Häufig werden wir Ärzte vom HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER mit den immer gleichen Beauty-Aussagen konfrontiert, die sich hartnäckig halten. Höchste Zeit also, die gängigsten von ihnen zu entlarven und aus der Welt zu schaffen.

Folgende Irrtümer in Sachen Anti-Aging und Botox entsprechen nicht der Wahrheit: 

Beauty-Mythos 1 – Botox ist Schlangengift

Nein! Botox ist ein Toxin, das aus Bakterien synthetisch hergestellt wird. Der Begriff „Gift“ ist dosisabhängig. In der ästhetischen Dermatologie verwendet, wird Botox lediglich gering dosiert, sodass es nur in dem Muskel aktiv ist, in dem es verabreicht wird. Eine Überdosierung ist daher nahezu unmöglich. Hierfür wären über 100 Ampullen notwendig. Eine Gefährdung für den Körper besteht demnach nicht.

Beauty-Mythos 2 – Botox macht abhängig

Das ist falsch. Die Wirkung der Injektionen mit Botulinumtoxin zur Behandlung mimischer Falten macht nicht süchtig. Der Effekt hält vier bis sechs Monate an. Anschließend funktioniert die behandelte Muskulatur wie zuvor. Ästhetische Botox-Behandlungen werden außerdem seit über 20 Jahren durchgeführt. Neueste Studien zeigen, dass selbst bei Patientinnen, bei denen regelmäßig Botulinum injiziert wurde, kein Gewöhnungseffekt eingetreten ist.

Beauty-Mythos 3 – Anti-Aging-Produkte nützen nichts

Falsch. Besonders im Augenbereich, aber auch im gesamten Gesicht verliert die Haut ab dem 25. Lebensjahr an Elastizität und somit auch die Fähigkeit, ausreichend Kollagen zu bilden. Wir empfehlen daher, frühzeitig mit der richtigen Pflege unter Berücksichtigung des Hauttyps zu beginnen. Nicht alle Anti-Aging-Wirkstoffe sind allerdings effektiv. Bei Retinol oder Hyaluron handelt es sich jedoch um Substanzen, die über die Hautoberfläche aufgenommen werden und den Alterungsprozess nachweislich verlangsamen können.



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