Der wohl älteste Beauty-Mythos: Je mehr Bürstenstriche täglich, desto glänzender und gesünder das Haar. Doch was ist dran?

Strich für Strich

Brüsten sorgt dafür, dass sich Fett, entstanden aufgrund der angeregten Talgproduktion, vom Ansatz über die gesamten Längen verteilt und die Haare somit auch glänzen. Hierfür braucht es allerdings keine 100 Striche. Ganz im Gegenteil, der Effekt setzt nämlich schon viel früher ein und übermäßiges Bürsten macht die Haare sogar fettig. Der Mythos ist also absolut falsch.

Wahl der Bürste

Egal wie viele Bürstenstriche am Tag gemacht werden, entscheidend ist die Qualität der Bürste. Plastik- oder Metallbürsten, womöglich noch mit separat angebrachten Schutznoppen, schädigen nicht nur Kopfhaut, sondern auch Haar. Die Gefahr: Haare bleiben in den Zwischenräumen der Noppen hängen und werden im schlimmsten Fall ausgerissen. Ideal sind daher Naturhaarbürsten, zum Beispiel mit Wildschweinborsten. Wer jedoch sehr feines Haar hat, profitiert eher von einer Paddle Brush oder aber einer Rundbürste mit Keramiktrommel, mit der das Föhnen von Ansatzvolumen erleichtert wird.

Egal ob kurz oder lang, gepflegte Nägel sind ein Aushängeschild. Doch nicht selten haben Frauen mit brüchigen, splitternden Nägeln zu kämpfen und sehnen sich nach einer Zauberformel, die das Wachstum anregt, die Nägel stärkt und robuster macht. Doch gibt es das wirklich?

Wachstumsschub

Ob Nägel schnell oder langsam wachsen ist genetisch bedingt. Pro Monat nimmt die Länge durchschnittlich um 1-2 mm zu. Für die Widerstandsfähigkeit sind Spurenelemente wie Biotin und Kieselerde entscheidend. Sollten die Nägel also schnell abbrechen oder einreißen, empfiehlt sich eine Kur. Hierfür gibt es inzwischen eine Vielzahl unterschiedlichster Aufbaulacke, die zum Beispiel Silicium enthalten. Auch eine Behandlung mit Keratin kann helfen. In Ampullenform beispielsweise für etwa zwei Wochen täglich auf das Nagelbett einmassiert erhalten die Nägel in kürzester Zeit mehr Festigkeit. Zudem werden gespaltene Spitzen gekittet und die Nagelplatte deutlich verstärkt. ABER: Die Wachstumsgeschwindigkeit lässt sich damit kaum beeinflussen.

Lange dachte man, helle kleine Flecken auf den Fingernägeln seien ein Anzeichen für einen Calcium- oder Magnesiummangel. Dies ist jedoch absolut falsch! Vielmehr entstehen die weißlichen Verfärbungen aufgrund von Mikroverletzungen im Bereich der Nagelwachstumszone. Winzige Luftbläschen unter der Nagelplatte heben sich ab und werden als weißliche Flecken wahrgenommen. In manchen Fällen kann dies auch genetisch verursacht sein. Die Flecken sind somit vielmehr ein Makel und haben keinesfalls etwas mit einem Nährstoffmangel zu tun.

Eine gute Figur machen – wer möchte das nicht? Doch nicht selten haben Frauen mit hartnäckigen Dellen an Oberschenkel und Po zu kämpfen, die sich trotz allen Bemühungen nicht minimieren lassen. Kein Wunder also, dass vor allem minimalinvasive Verfahren zum Glätten von Cellulite immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER erweitern unser Portfolio daher regelmäßig um innovative Behandlungen, die Cellulite-Dellen möglichst ohne lange Downtime reduzieren.

Infrarot und Radiofrequenz

Der VelaShape III verbindet die Behandlung von Cellulite mit Fettreduktion, Lymphdrainage und Gewebsstraffung. Während die Haut mit einer Vakuum-Massage bearbeitet wird, sendet der Behandlungskopf Radiofrequenzwellen und Infrarot in tiefe Gewebsschichten. Die Haut erwärmt sich auf 40 bis 42 Grad Celsius. Erschlaffte Partien werden gestrafft, Cellulite reduziert. Eine Verbesserung ist nach etwa vier Sitzungen zu erwarten.

Ultraschall

Der Accent Prime ist der derzeit innovativste Ultraschall-Apparat zur Bodyformung. Mit ihm lassen sich in nur 30 Minuten Schenkel und Gesäß behandeln. Während die Ultraschallwellen das Gewebe auf bis zu 42 Grad Celsius erwärmt, leitet das Gerät Radiofrequenzenergie von 40,68 MHz in das Gewebe. Die Kollagensynthese wird stimuliert, das Erscheinungsbild von Cellulite verbessert. Wir empfehlen mindestens drei Sitzungen.

Lipomassage

Die LPG Lipomassage wirkt wie eine Tiefenmassage, die Cellulite-Dellen glättet und die Haut strafft. Nach dem Anlegen einer hauchdünnen Spezialhose wird das Gerät kreuzförmig über die Problemzonen bewegt. Der Behandlungskopf massiert das Gewebe, indem er es abwechselnd ein und wieder ausrollt. Gleichzeitig wird das Gewebe mit Sauerstoff versorgt. Die Lipomassage aktiviert den Fettabbau und regt Durchblutung sowie Lymphfluss an. Ideal ist eine sechswöchige Kur, bestehend aus insgesamt zwölf Einheiten.

Innovation: Subzision

Die Cellfina™-Methode bekämpft erstmals Cellulite des Schweregrades 3 und 4 für mindestens zwei Jahre in nur einer Sitzung. Das Verfahren zielt auf verkürzte Bindegewebsfasern ab, die Zug auf die Haut ausüben und für das typische Cellulite-Relief verantwortlich sind. Unter örtlicher Betäubung saugt ein Handstück die Haut mittels Vakuum an, während eine Nadel unter die Haut geschoben wird und die verkürzten Fasern durchtrennt. Das Gewebe polstert sich auf und erscheint deutlich geglättet.

Eine dauerhaft schöne glatte Haut ohne Stoppeln ist ein Wunsch, den vor allem Frauen anstreben. Doch regelmäßiges Rasieren lässt schnell den Eindruck erwecken, die Haare wüchsen vermehrt und dicker nach. Aber woran liegt das? Und ist an dem Gerücht überhaupt etwas dran?

Hartnäckiger Mythos

Die gute Nachricht vorweg: Rasieren kurbelt keinesfalls das Haarwachstum an. Durch die Rasur wird zwar der Haarschaft entfernt, die Wurzeln verbleiben jedoch nach wie vor unter der Haut. Wachsen die auf gleiche Länge gekürzten Haare nach kurzer Zeit wieder nach, fühlen sie sich dicker und borstiger an. Fälschlicherweise wird das dann mit einer Zunahme des Wachstums assoziiert. Übrigens: Spätestens nach einigen Tagen verdünnen sich die Härchen wieder, wirken weniger fest, und der Anschein eines verstärkten Wachstums vergeht.

Alternative zur Rasur

Wer seine unerwünschte Körperbehaarung dauerhaft entfernen möchte, kann dies mittels Laserepilation vornehmen lassen. Wir in der Praxis bieten hierfür in unserem Portfolio an modernsten Lasergeräten den VectusTM Diodenlaser an. Der VectusTM besitzt einen Melanin-Messer, der die durchschnittlichen Farbpigmente im Behandlungsareal erkennt, woraufhin Lichtimpulse die Haarwurzeln gezielt zerstören. Plus: Im Gegensatz zu anderen permanenten Haarentfernungsmethoden sorgt der großflächige Applikator für eine verkürzte Behandlungszeit.

Viele Patienten kommen mit dem Wunsch nach kleinen Korrekturen am Körper zu uns. Meist geht es dabei um das Entfernen von überschüssigem Fettgewebe und den Verlust einiger Zentimeter an Oberschenkel oder Bauch. Nicht-invasive apparative Methoden erreichen hierbei schnell und unkompliziert bestmögliche Resultate. Der neueste Highend-Bodyshaper in diesem Bereich: Vela Shape III, der Infrarot, Vakuum und Radiofrequenz kombiniert.

Body Contouring mit dem VelaShape

Der VelaShape III bietet eine nicht-invasive Methode, um an spezifischen Problemzonen Körperumfang zu reduzieren. Er verbindet dabei die Behandlung von Cellulite mit Fettreduktion, Lymphdrainage sowie Gewebestraffung und ist für nahezu jede Stelle des Körpers geeignet. Bevorzugte Anwendungsgebiete sind allerdings Oberschenkel, Bauch, Arme sowie Taille. Die Kombination aus Infrarot, Vakuum und Radiofrequenz führt zu einer tiefgreifenden Erwärmung des Bindegewebes mitsamt der Kollagenfasern, wodurch der Zellstoffwechsel sowie Lymphfluss und Kollagenneubildung gezielt angeregt wird. Das Ergebnis: Eine Straffung der oberen Hautschichten und eine Reduktion der Fettzellen in der Tiefe.

VelaShape in der Praxis

Unser HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER umfasst ein großes Portfolio an apparativen Hightech-Behandlungen, darunter der VelaShape III. Die Behandlung an sich dauert zwischen 60 und 90 Minuten und kommt komplett ohne lästige Ausfallzeiten aus. Während die Haut mit einer Vakuum-Massage bearbeitet wird, sendet der Behandlungskopf Radiofrequenzwellen und Infrarot in tiefe Gewebsschichten (bis zu 15 mm). Die Haut erwärmt sich auf 40 bis 42 Grad Celsius. Bereits nach einer Sitzung lässt sich eine spürbare Verbesserung im Bereich der behandelten Partie erzielen. Für messbare Umfangreduzierungen bedarf es jedoch zwei bis drei Behandlungen. Selbst eine starke Cellulite kann bereits nach vier Treatments deutlich gemildert werden.

Kombinierter Einsatz

Um die Wirksamkeit des VelaShape III deutlich zu verbessern, lässt sich die Methode auch mit anderen Systemen kombinieren. Dies erfolgt in der Regel nach dem Baukastenprinzip. Welche Behandlungen zusammenpassen, hängt von den jeweiligen individuellen Gegebenheiten ab. Eine Kombinationsmöglichkeit: Der VelaShape III zusammen mit der LPG Lipomassage. Das strafft nicht nur, sondern regt zusätzlich die Lymphaktivität an und trägt weiter zur Minderung von Cellulite bei.

Oftmals haben Patienten mit Haarausfall eine Odyssee von Arztbesuchen hinter sich, bevor sie zu uns in die Haarsprechstunde im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER kommen. Daher ist es umso wichtiger, betroffene Frauen und Männer detailliert über ihre Erkrankung aufzuklären. Eine ausführliche Anamnese ist somit unerlässlich. Mit dem innovativen FotoFinder Trichoscale können Haare und Kopfhaut jetzt erstmals bis zu 140fach vergrößert und computergestützt dargestellt werden.

Video-Trichoscale für Diagnose und Therapiekontrolle

Bei der Herstellung herkömmlicher Trichogramme, die den Haarzustand aufzeigen, war bisher das Ausreißen der Haare notwendig. Ein Patient, der ohnehin schon mit Haarausfall zu kämpfen hat, ist nicht unbedingt bereit, sein „letztes“ Haar zu geben. Die computergestützte Diagnostik mit dem FotoFinder Trichoscale bietet jetzt eine einfache und vor allem schmerzfreie Alternative. Dabei basiert die innovative Software auf drei Säulen: Der Full-HD-Videokamera, die Struktur von Kopfhaut und Haaren visualisiert, der Software, mit der ein digitales Trichogramm erstellt werden kann sowie dem Service, der die Diagnosestellung erleichtert. Diffuser Haarausfall lässt sich in bisher unerreichter Genauigkeit dokumentieren. Die exakten, schnell gewonnenen Messergebnisse dienen als Grundlage bei der Diagnose, bei der Erarbeitung des individuellen Behandlungskonzepts sowie zur Kontrolle des Therapieverlaufs.

Bilder mit hoher Auflösung

Vor dem Gebrauch des FotoFinder werden im ersten Schritt Aufnahmen der Kopfhaut gemacht. Hierfür müssen die Haare an einer kleinen, leicht kaschierbaren Stelle gekürzt werden. Nur das ermöglicht ein präzises auflichtmikroskopisches Bild des Messareals. Mit nur einen Mausklick direkt in die Software hochgeladen liefert das Programm binnen weniger Minuten genaue Angaben zur Dichte und Anzahl der Haare sowie der follikulären Einheiten. Innerhalb von 48 Stunden bestimmt der FotoFinder außerdem die Länge jedes einzelnen Haares. Dies lässt gerade in der Therapiekontrolle erkennen, welche Haare gewachsen sind und welche nicht. Weiteres Plus: In personalisierten Berichten zusammengefasst lässt sich die Diagnostik vom Patienten selbst bestens nachvollziehen.

Immer häufiger werden wir Ärzte aus dem HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER mit konkreten Vorstellungen zur Optimierung der Silhouette konfrontiert. Das zeigt sich auch an der Anzahl der durchgeführten Body-Contouring-Eingriffe, bei denen wir im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 15 Prozent verbuchen konnten. Kein Wunder, schließlich ist es im Rahmen der Körperoptimierung möglich, mittels unterschiedlicher Mechanismen Fett zu reduzieren, erschlaffte Hautpartien zu straffen sowie Cellulite zu minimieren. Das Behandlungsspektrum ist breit: Neben Radiofrequenz und Stoßwellen werden auch Ultraschall oder Laser eingesetzt. Zu den zwei Hauptverfahren, mit denen bislang die signifikantesten Ergebnisse nachgewiesen werden konnten, zählen die sogenannte Kryolipolyse und die Behandlung mit dem Accent Prime. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass es das eine Multifunktions-Tool nicht gibt. Jedes der Körperformungsgeräte ist vielmehr ein Spezialist auf seinem Gebiet. Allerdings lassen sich die Verfahren nach dem höchst effektiven Baukastensystem miteinander kombinieren. Das Prinzip arbeitet mit ineinandergreifenden und aufbauenden Elementen, die sich gegenseitig ergänzen und somit individuell zum bestmöglichen Ergebnis führen.

Kryolipolyse für lokale Fettdepots

Die Kryolipolyse nach dem Coolsculpting-Verfahren von Zeltiq basiert auf der Tatsache, dass Fettzellen von Natur aus empfindlich gegenüber Kälte reagieren. Spezielle Applikatoren kühlen die Problemzonen mit einer patentierten Kühltechnologie für rund eine Stunde kontrolliert auf 3 bis 4 °C runter. Das Verfahren ist vor allem für hartnäckige, lokale Problemzonen, wie zum Beispiel Reiterhosen, Rettungsringe, Hüftspeck oder sogenannte Tannenbäume am Rücken geeignet. Nach spätestens drei Monaten kommt es zu einer Reduktion der Fettzellen an den behandelten Regionen. Um den Effekt zu beschleunigen, lohnt sich die Kombination mit anderen Body-Contouring-Maßnahmen. So wird bei der Advanced Kryolipolyse nach der Kälte-Therapie die Fett-weg-Spritze direkt in die zu behandelnden Zonen injiziert. Die Injektionslipolyse arbeitet mit einem Wirkstoff aus Sojabohnen, der die Membran der Fettzellen aufweicht und das Fett von innen auflöst. Binnen weniger Wochen kommt es zum Abschmelzen des Fettgewebes und zur Steigerung des Fettabbaus.

Accent Prime für grossflächige Areale

Der Accent Prime beruht auf zwei hochwirksamen Technologien: Radiofrequenz und Ultraschall. Während Ultraschallwellen das Gewebe kontinuierlich auf bis zu 42 Grad Celsius erwärmen und selbst hartnäckige Fettzellen zerstören, verdichtet Radiofrequenzenergie von 40,68 MHz die Kollagenfasern. Die Methode ist insbesondere für Patienten gedacht, die an Oberschenkeln oder Gesäß von Natur aus zu einem schlaffen Bindegewebe neigen. Je nach Ausprägung können Eindringtiefe sowie das Zusammenspiel der Energien maßgeschneidert angepasst werden. Dank des XXL-Applikators lassen sich Schenkel und Gesäß in nur 30 Minuten behandeln. Das endgültige Ergebnis ist nach rund 180 Tagen zu erwarten. Für ein gesteigertes Ergebnis lässt sich der Accent Prime mit der LPG Lipomassage kombinieren. Nach dem Saug-Walk-Prinzip zieht das Handstück mit zwei gegeneinander rotierenden Rollen die Haut ein und rollen sie wieder aus. Das bringt Stoffwechsel und Lymphfluss in Schwung und fördert zusätzlich den Fettabbau.