Botox (Botulinumtoxin) gegen Zähneknirschen

Gegen Bruxismus und für eine entspannte Kieferpartie

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Botulinumtoxin bei Zähneknirschen: Weniger Schmerzen, mehr Lebensqualität

Botulinumtoxin – umgangssprachlich Botox – kann nicht nur die Faltenbildung mindern, sondern auch Zähneknirschen und -pressen mildern. Der erste Weg der Patient:innen führt in der Regel über den Zahnarzt zu uns ins HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER. Nicht verwunderlich bei Symptomen wie Zahn- und Kieferschmerzen, die bis in die Schläfen und in den gesamtem Kopf- bzw. Schulterbereich ausstrahlen. Doch statt der befürchteten großen Zahnbehandlungen reicht bei Bruxismus oft schon eine kleine Botulinumtoxin-Injektion, um die Ursache in den Griff zu bekommen.

Seit Anfang der 1980er-Jahre ist Botox – wie Botulinumtoxin umgangssprachlich genannt wird – bei Verspannungen und Muskelkrämpfen zugelassen, um Muskelkontraktionen zu entspannen. In den Kaumuskel (Masseter) injiziert, lässt auch seine Grundspannung und Aktivität nach, was das Knirschen der Zähne und Pressen des Kiefers reduziert.

Dr. med. Christian Merkel
Dr. med. Christian Merkel

Facharzt für Dermatologie sowie Allergologie und Ihr Ansprechpartner bei Fragen rund um die Behandlung von Haarausfall.

Dr. med. Stefan Duve
Dr. med. Stefan Duve

Mit über 20 Jahren Erfahrung und internationalem Wirken zählt Dr. med. Stefan Duve inzwischen zu den besten Dermatologen Europas.

Dr. med. Christian Merkel
Dr. med. Christian Merkel

Facharzt für Dermatologie sowie Allergologie und Ihr Ansprechpartner bei Fragen rund um die Behandlung von Haarausfall.

Dr. med. Stefan Duve
Dr. med. Stefan Duve

Mit über 20 Jahren Erfahrung und internationalem Wirken zählt Dr. med. Stefan Duve inzwischen zu den besten Dermatologen Europas.

Was versteht man unter einer Botulinumtoxin-Behandlung gegen Zähneknirschen?

Das starke Zusammenpressen des Kiefers und die Übermotorik des Unterkiefers, die zum Bruxismus führt, ist nicht nur lästig, sondern auch gefährlich. Die möglichen Folgen reichen von Schmerzen im gesamten Kiefer-, Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenbereich bis hin zu Zahnschäden und -verlust. Botox (Botulinumtoxin) bietet hier eine überraschend einfache und gleichzeitig effektive Therapiemöglichkeit, in dem gezielt die übermäßige Muskelaktivität der Kaumuskulatur, die den Bruxismus verursacht, reduziert wird. In den Kaumuskel (Masseter) injiziert, blockiert Botox (Botulinumtoxin) die Nervenimpulse, welche die übermäßige Aktivität des Muskels auslösen. Die normale Kaufunktion wird dabei nicht beeinträchtigt.

Für wen ist die Methode geeignet?

Für Patient:innen, die chronisch unter Bruxismus leiden, aber auch für alle, bei denen das Zähneknirschen immer wieder mal temporär auftritt. Gerade in Stressphasen oder wenn Körper und Geist in der Nacht besonders viel zu verarbeiten haben, kann eine Botox-Behandlung (Botulinumtoxin) die Muskelanpassung erhöhen. Kopf-, Kiefer- und Zahnschmerzen werden schnell gelindert, die Schlafqualität verbessert sich und man wacht am nächsten Morgen spürbar entspannter auf.

Wie läuft die Behandlung in unserer Praxis ab?

Wir begleiten Sie von der ersten Beratung bis zur Nachsorge. Der gesamte Behandlungsprozess umfasst diese Schritte:

1. Beratung und Planung:

Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir Ihre Beschwerden, Symptome und die Belastung durch das nächtliche oder tägliche Zähneknirschen detailliert erfassen. Wir analysieren zudem Ihre Kaumuskulatur. Im Anschluss erklären wir Ihnen die Wirkweise von Botox (Botulinumtoxin), besprechen die individuell benötigte Dosis und klären, welche Verbesserungen Sie erwarten können (z. B. weniger Druck, Entspannung, Schutz der Zähne). Natürlich beantworten wir all Ihre Fragen und erstellen einen auf Sie abgestimmten Behandlungsplan.

2. Vorbereitung:

Vor der Anwendung wird die zu behandelnde Region gereinigt und desinfiziert.
Da die Injektionen sehr fein und oberflächlich sind, ist in der Regel keine Betäubung notwendig. Auf Wunsch kann jedoch eine leichte Betäubungscreme aufgetragen werden.
Anschließend markiert Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihr Arzt die exakten Punkte der Kaumuskulatur, um eine präzise und sichere Platzierung des Botulinumtoxins zu gewährleisten.

3. Durchführung der Behandlung:

Mit sehr feinen Nadeln injizieren wir das Botulinumtoxin gezielt in den Masseter- und – je nach Befund – auch in den Temporalis-Muskel. Die Behandlung dauert nur etwa 10–20 Minuten und ist in der Regel gut verträglich.
Das Botox (Botulinumtoxin) sorgt dafür, dass die überaktiven Kaumuskeln entspannen. Dadurch lässt der unbewusste Druck nach, der das Zähneknirschen auslöst.
Sie können direkt im Anschluss wieder Ihrem Alltag nachgehen – ohne Ausfallzeiten.

4. Nachsorge und Regeneration:

Nach der Behandlung können leichte Rötungen oder minimale Spannungsgefühle auftreten, die jedoch schnell wieder abklingen. Wir geben Ihnen klare Hinweise für die ersten Stunden nach der Behandlung – z. B. die behandelten Stellen nicht zu massieren und intensive körperliche Belastung am gleichen Tag zu vermeiden. Die Wirkung setzt typischerweise nach 3–7 Tagen ein, die maximale Entspannung der Muskulatur erreichen Sie nach etwa 2 Wochen.
In den folgenden Wochen lassen Schmerzen, Verspannungen und nächtliches Knirschen deutlich nach. Viele Patient:innen berichten zudem über ein schlankeres Erscheinungsbild des unteren Gesichtsbereichs durch die Entspannung des Masseters.

Welche Resultate sind zu erwarten?

Die erste Wirkung tritt nach zwei bis drei Tagen ein, voll entfaltet sie sich etwa nach zwei Wochen. Der Effekt hält dann in der Regel drei bis sechs Monate an. Um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen, braucht es regelmäßige Auffrischungsbehandlungen. Doch aufgrund der selteneren und geringeren Nutzung des Muskels, verliert er an Masse. In diesem Fall ein klarer Vorteil, denn das verringert die Notwendigkeit weiterer Behandlungen.

Kosten für eine Botulinumtoxin-Behandlung gegen Zähneknirschen

Die Kosten für eine Behandlung mit Botox (Botulinumtoxin) gegen Zähneknirschen sind individuell abhängig von der benötigten Wirkstoffmenge und der Stärke Ihrer Kaumuskulatur. Wie häufig eine Behandlung notwendig ist, richtet sich nach Ihrem individuellen Befund sowie nach der Ausprägung des Bruxismus. In einem persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir einen transparenten Kostenplan und klären alle offenen Fragen. Versteckte Gebühren müssen Sie nicht erwarten, bei uns haben Sie jederzeit den vollen Überblick.
In der Regel empfehlen wir eine Auffrischung alle 3–6 Monate, um die entspannte Muskelwirkung aufrechtzuerhalten und langfristige Verbesserungen zu erzielen – inklusive weniger Nächte mit Knirschen, geringerer Muskelspannung und besserem Schutz Ihrer Zähne.

Kosten auf Anfrage
Dauer der Behandlung ca. 10 bis 20 Minuten
Anzahl der Sitzungen 2–3 Sitzungen
Ausfallzeit keine
Frau mit geschlossenen Augen berührt ihre Wange

Patientenstimmen

Wie zufrieden sind unsere Patienten

Ich war zum Hautkrebs-Screening bei Herrn Dr. Merkel. Schon allein die Praxis ist beeindruckend und gut organisiert, nach kurzer Wartezeit kam ich bereits dran. Habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt, Dr. Merkel nahm sich viel Zeit für die Behandlung und ging -nach meinem Ermessen- sehr gründlich vor.

Ich bin seit Jahren sehr zufrieden mit der ärztlichen Betreuung von Herrn Dr. Niederdorfer. Er nimmt sich immer viel Zeit und ist fachlich einfach spitze. Zudem ist er sehr sympathisch und Vertrauensvoll. Ich möchte an dieser Stelle auch das Praxisteam insbesondere Matthias hervorheben.

Perfekt – ich fühle mich sehr gut aufgehoben und könnte mir keinen besseren Hautarzt vorstellen. Klar, dass die Wartezeiten auf einen Termin etwas länger sein können – offensichtlich denken andere wie ich!

FAQ

Bei einer fachlich korrekten Anwendung nicht. Man sieht auch nicht „aufgespritzt“ aus. Lediglich die Kieferlinie kann minimal schlanker wirken, falls der Kaumuskel sehr ausgeprägt war.

Ja. Im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER setzen wir Botox (Botulinumtoxin) im Anti-Aging-Bereich ein, aber auch gegen Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) oder bei chronischer Migräne.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf eine Behandlung verzichtet werden.

Nein. Man kann nach der Behandlung sofort normal sprechen und essen. Lediglich die Einstichstellen können etwas gerötet oder geschwollen sein. Wie bei jeder Injektion sind kleine Blutergüsse möglich.

Dr. med. Christian Merkel

Geprüfter Inhalt

Dieser Text wurde sorgfältig erstellt, um unseren Lesern wertvolle Informationen zu ästhetischen Behandlungen zu bieten. Er soll bereits im Vorfeld eines Beratungsgesprächs über den Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken und Nebenwirkungen sowie anfallende Kosten aufklären.

Um sicherzustellen, dass der Inhalt von höchster Qualität ist, wurde er von Dr. med. Christian Merkel, geprüft und verifiziert.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Inhalte dieser Seite keine ärztliche Fachberatung ersetzen können. Wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich einer ästhetischen Behandlung haben, sollten Sie sich immer an einen qualifizierten Facharzt wenden.

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