Beim Wort Filler denken viele sofort an ältere, maskenhafte und somit extrem unnatürliche Gesichter. Doch dass es auch anders geht, beweisen neuartige Unterspritzungsmethoden mit innovativen Filler-Materialien, die immer mehr Anhänger finden.

Beauty-Injektionen mit Fillern boomen

Blickt man auf das Jahr 2020 zurück, könnte „Natürlichkeit“ das Schlagwort in Sachen Beauty lauten. Niemand möchte heute mehr unnatürlich oder maskenhaft aussehen. Und dennoch boomt der Markt der Filler. Auch zahlreiche Stars, Influencer und Beauty-Vorreiter setzen neuerdings auf die aufpolsternden Injektionen. Bei diesen Mini-Unterspritzungen wird Hyaluronsäure unter die Haut gebracht. Die körpereigene Substanz ist für eine optimale Durchfeuchtung und Elastizität der Haut verantwortlich. Nimmt diese im Alter ab, können Filler-Behandlungen schlaffe Haut oder vorhandene Fältchen wieder ausgleichen. Aber auch Lippen lassen sich mithilfe von Fillern in Volumen und Form optimieren. Gleiches gilt für die Kinn-Kiefer-Kontur. Die eigentliche Behandlung dauert nur lediglich 15 Minuten und findet unter örtlicher Betäubung statt. Der Effekt ist sofort im Anschluss sichtbar. Mit der Zeit baut sich der Filler dann langsam wieder ab. Um den erzielten Effekt aufrechtzuerhalten, bedarf es also regelmäßiger Auffrischungsbehandlungen. Wer möchte, kann aber auch jederzeit pausieren oder aufhören, ohne kosmetisch behandelt auszusehen.

In Qualität investieren

Für ein möglichst natürliches Ergebnis ist die Qualität der Filler-Behandlung von zentraler Relevanz. Dies gilt sowohl für das verwendete Material als auch für den durchführenden Dermatologen. Nur erfahrene Experten sollten eine solche Injektion anbieten, die sich in der Regel dann auch in der Technik und Konzentration der Filler unterscheidet. So sollten keinesfalls No-Name-Filler zum Einsatz kommen. Ebenso ist die Dosis entscheidend. Es empfiehlt sich, zunächst immer erst eine geringere Menge des Fillers zu injizieren und das Ergebnis sowie das individuelle Empfinden abzuwarten, bevor nochmals nachgespritzt wird. Andernfalls lässt sich ein Zuviel nur schwer rückgängig machen.

Essenzen, Toner oder Seren – auf dem Beauty-Markt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Produktkategorien. Doch in welcher Reihenfolge sollten die Produkte eigentlich verwendet werden, damit die Pflege am meisten Sinn macht? Wir verraten, wie die ideale Gesichtspflege-Routine funktioniert und welche Produkte ohne Probleme miteinander kombiniert werden können.

Was ist Skincare-Layering?

Ein Serum zum Beispiel enthält hochkonzentrierte Wirkstoffe und bietet der Haut ‒ alleine aufgetragen ‒ bereits einen großen Benefit. In Kombination mit Toner, Tagescreme und Co. (und somit den richtigen Partnern an der Seite) entwickelt es sich aber erst zum absoluten Beauty-Booster – Teamwork sozusagen. Damit die enthaltenen Pflegewirkstoffe ihre maximale Wirksamkeit entfalten können, ist die richtige Reihenfolge unverzichtbar. Nur so wird sichergestellt, dass die Haut in all ihren Schichten optimal versorgt wird.

Die richtige Reihenfolge:

Schritt 1: Die richtige Reinigung

Die Reinigung bildet die Basis eines jeden Hautpflege-Programms. Wichtig ist hierbei ein Produkt, das dem Hauttyp entspricht. Auf diese Weise bleibt der Säureschutzmantel intakt, und die Haut wird weder ausgetrocknet noch überpflegt. Ein Gel oder eine leichte Lotion eignet sich etwa bevorzugt für unreine Haut und Mischhaut. Reichhaltige Creme-Texturen sind dagegen für trockene Hauttypen ideal. Normale, unkomplizierte Haut greift dagegen zu einem milden Reinigungsschaum.

Schritt 2: Den Toner nie vergessen

Nach der Reinigung folgt der Toner (auch Tonic genannt). Er bringt die Haut wieder ins Gleichgewicht und sorgt für den richtigen pH-Wert (4,8). Zudem bereitet ein Toner die Haut auf die nächsten Pflegeschritte vor, sodass sich folgende Wirkstoffe optimal entfalten können. Toner werden mit einem Wattepad auf der Haut verteilt und nicht wieder abgewaschen.

Schritt 3: Serum und Augenpflege

Weiter geht es mit einem Serum, das stets vor der Creme zum Einsatz kommt. Reich an Wirkstoffen, sind die Booster in der Lage, tief in die Haut einzudringen und Wirkstoffdepots anzulegen. Konzentrierte Hyaluronsäure beispielsweise füllt den Feuchtigkeitshaushalt der Zellen und glättet die Haut von innen heraus. Andere Seren wiederum mindern Trockenheitsfältchen oder optimieren das Hautbild. Nicht zu vergessen: eine entsprechende Augenpflege, die ebenfalls Fältchen kaschiert oder mit kühlenden Wirkstoffen einen abschwellenden, erfrischenden Effekt hat.

Schritt 4: Tages- und Nachtpflege

Den Abschluss des Layering-Programms bildet eine schützende Tages- bzw. regenerierende Nachtpflege. Die Tagespflege versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, optimiert den Teint oder schützt effektiv vor UV-Strahlung und schädlichen Umwelteinflüssen. Die Nachtpflege hingegen regt die Regeneration der Haut mit reichhaltigen Pflegestoffen, Vitaminen und hochaktiven Anti-Aging-Wirkstoffen an. Wer auf eine Tagescreme mit integriertem LSF verzichtet, sollte außerdem einen zusätzlich Lichtschutz auftragen – immer zum Schluss ganz „on top“.

Schritt 5: Peeling und Maske

Zusätzlich empfehlen sich zwei- bis dreimal pro Woche eine Maske sowie ein Peeling. Letzteres erfolgt nach der Reinigung und vor dem Auftragen eines Tonics. Hierfür eignen sich herkömmliche Peeling-Produkte, aber auch innovative Peeling-Pads, die bereits mit einer speziellen Lotion getränkt sind und in Sekundenschnelle abgestorbene Hautschüppchen entfernen und das Hautbild klären.

Was gilt es beim Layering zusätzlich zu beachten?

Generell gilt: Immer mit den leichten, weniger reichhaltigen Textur beginnen. Ein Serum z. B. kann in tiefere Hautschichten eindringen als eine Creme und sollte daher zuerst aufgetragen werden. So schließen Intensivpflege-Produkte (wie Gesichtsöl oder hochkonzentrierte Anti-Aging-Treatments) die Routine idealerweise ab. Vorsicht ist außerdem beim eigenständigen Mixen verschiedener Marken geboten. Die Kombination der Wirkstoffe kann zu eventuellen Irritationen führen. Um auf Nummer sicher zu gehen, am besten bei einer Marke bzw. Linie bleiben, die optimal aufeinander abgestimmte Inhaltsstoffe garantiert.

Es juckt und brennt – doch welches Insekt da gerade zugestochen hat, bleibt in der Regel unbemerkt. Handelt es sich um einen einfachen Mückenstich, können die Symptome schnell und einfach gelindert werden. Anders sieht es jedoch zum Beispiel nach dem Stich einer Wespe aus. Das sollten Sie hierzu wissen:

Mücken stechen am häufigsten zu

Am häufigsten sind Stiche von Mücken. Sie rufen zunächst einen starken Juckreiz hervor, gefolgt von Rötungen und einer vorübergehenden Quaddel, die sich in der Regel innerhalb einer Stunde wieder zurückbildet. Das juckende Knötchen zwingt einen nicht selten zum Kratzen. Das Gemeine: Je mehr man kratzt, desto stärker wird die Reaktion ‒ und desto länger hält sie an. Hinterlässt ein Mückenstich eine ausgeprägte, lästige Reaktion, kann eine aufgeschnittene Zwiebel helfen. Wird diese fest auf die Stichreaktion gepresst, entfaltet sich eine antientzündliche Wirkung. Dies kann auch mit einer kortisonhaltigen Salbe erreicht werden. Ebenso haben sich thermische Behandlungen als hilfreich erwiesen, bei denen mittels eines Stifts ein kurzzeitiger Wärmeimpuls auf die Stichstelle appliziert wird. Das soll Rötungen, Schwellungen und sogar den Juckreiz mindern.

Bei Wespenstichen ist Vorsicht geboten

Das größte allergene Potenzial haben Wespen. Sie zählen zur Gruppe der Hautflügler, die besonders aktive Giftmischungen transportieren und beim Stich in die Haut injizieren. Bei einem Wespenstich besteht daher die Gefahr eines bleibenden Juckreizes und der Entwicklung einer Spätreaktion über bis zu 48 Stunden – und teilweise sogar länger. Bei manchen Menschen können die akuten Schwellungen sogar ein Ausmaß von 15‒20 cm annehmen. Das Gefährliche daran: Schätzungsweise zwei bis vier Prozent der Bevölkerung reagieren mit potenziell lebensgefährlichen anaphylaktischen Reaktionen. Dies kann bis zum allergischen Schock mit Herz- und Atemstillstand reichen. Im Zentrum der Akuttherapie steht daher Adrenalin, das idealerweise mittels eines Auto-Injektors vom Patienten selbst verabreicht wird. Der Kugelschreiber-ähnliche Stift gibt auf Druck automatisch die gewünschte Menge Adrenalin in die Muskulatur des Oberschenkels ab. Aber auch nach einer solchen Anwendung sollten gefährdete Personen unbedingt einen Arzt aufsuchen oder den Notruf absetzen.

Insekten-Allergie erkennen

Inzwischen gibt es hervorragende diagnostische Methoden, die anhand von Haut- und Bluttests durch Nachweis spezifischer Antikörper definierte Allergene im großen Stil feststellen können. Damit gelingt es, das auslösende Insekt spezifisch zu erkennen und z. B. zwischen Bienen und Wespen zu unterscheiden. Dem unkomplizierten Verfahren genügt bereits eine kleine Menge Blut, um dieses auf über 100 bestehende Allergien zu testen.

Derzeit drängen immer mehr minimalinvasive Optimierungsmethoden auf den Markt, die sich vermehrt dem Körper widmen. Betrachtet man hierzu den häufigsten Wunsch der Patienten, steht ein geformter, schlanker Körper ganz oben auf der Wunschliste. Zur Hilfe kommen dafür bei uns im Haut- und Laserzentrum an der Oper modernste Body-Contouring-Systeme, die sich gezielt bestimmten Problemzonen widmen und diese optimieren. Welche Methoden momentan am fortschrittlichsten sind, erfahren Sie hier:

Muskelaufbau mal anders

Selbst im Schlaf verbrennt die Muskulatur permanent Fett. Ein Kilogramm Muskelmasse verbraucht etwa das Dreifache an Kalorien im Vergleich zu einem Kilogramm Fett. Wer also Muskeln aufbaut, erhöht automatisch auch seine Tagesbilanz. Um diesem Ziel zukünftig schnell näherzukommen, hilft das nichtinvasive StimSure®-Verfahren beim Aufbau und der Stärkung von Bauch-, Gesäß-, Oberarm- und Oberschenkelmuskulatur. Mit speziellen Applikatoren am Körper angelegt, erzeugt das Gerät ein elektromagnetisches Feld, das die Motoneuronen der Körpermuskulatur stimuliert und so bis zu 24.000 Muskelkontraktionen innerhalb von 30 Minuten auslöst. Diese sind vergleichbar mit den Muskelkontraktionen eines gezielten Trainings und haben auch den gleichen Effekt zur Folge: Die Muskelfasern werden gestärkt, wodurch auch die Fettverbrennung stimuliert wird. Für optimale Ergebnisse empfehlen wir zehn Behandlungen mit zwei Sitzungen pro Woche.

Harmonische Definition der Silhouette

Zur Remodellierung und Glättung der Haut vereint das Accent-Prime-System gleich zwei hochwirksame Technologien: die Radiofrequenz und den Ultraschall. Das Ziel ist es, eine sichtbare Straffung der Haut herbeizuführen, aber auch Fetteinlagerungen am Körper nachhaltig verschwinden zu lassen. Behandeln lassen sich sämtliche Bereiche, einschließlich Gesicht, Hals und Dekolleté. Dies ermöglichen die verschiedenen Applikatoren, die ganz gezielt den unterschiedlichen Problemzonen entsprechend ausgewählt und platziert werden. Individuell eingestellt, gibt der Accent Prime Ultraschallwellen ab, die das Gewebe auf bis zu 43 Grad Celsius erwärmen. Zusammen mit Radiofrequenz wird die Bildung von Kollagen stimuliert, und die Gewebefasern werden zum Schrumpfen animiert. Das Ergebnis ist eine sichtbar geglättete und gestraffte Hautoberfläche.

Problemzonen ohne Skalpell behandeln

Die Kryolipolyse mit dem CoolSculpting®-Verfahren behandelt kleine, oberflächliche Fettdepots am Körper, ohne Operation und Vollnarkose. Das Verfahren basiert dabei auf einer patentierten Kühltechnologie, mit der die Problemzonen heruntergekühlt werden. Gerade bei moderaten Fettansammlungen, unter denen typischerweise Frauen und auch Männer leiden, lassen sich damit zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Diese variieren allerdings individuell. So hängt die Zeitdauer, bis der gewünschte Contouring-Effekt einsetzt, auch mit sportlicher Aktivität, Ernährung und Co. zusammen. Hierbei können wir Sie auf Wunsch gerne beraten. Da die behandelten Fettdepots bei der Therapie zerstört werden, ist das Ergebnis durchaus von Dauer. Wichtig ist dabei aber die Kenntnis, dass sich dennoch neue Fettzellen bilden können. In erster Linie ist die Kryolipolyse übrigens nicht zum Abnehmen gedacht, sondern richtet sich primär an schlanke Personen, die trotz aller Bemühungen ihre Problemzonen nicht verbessern können und sich behandeln lassen möchten.

Die Mischung macht‘s

Jede Body-Contouring-Behandlung für sich ist bereits wirkungsvoll. Das beste Ergebnis bieten in den häufigsten Fällen jedoch Kombinationen verschiedener Verfahren: So verbinden wir z. B. die innovative StimSure®-Methode mit dem CoolSculpting®-Verfahren. Im ersten Schritt wird bei dem zu behandelnden Behandlungsareal eine klassische Kryolipolyse durchgeführt, die oberflächliche, kleine Fettdepots herunterkühlt und so maßgebliche Umbauvorgänge im Fettgewebe bewirkt. Um diese Umbauprozesse weiter positiv zu beeinflussen, empfehlen wir anschließend zwei StimSure®-Sitzungen wöchentlich. Ebenso lässt sich die Kryolipolyse aber auch mit dem Accent Prime verbinden. Der Accent Prime unterstützt die klassische Kryolipolyse bei der Reduktion vereinzelter Fettpolster oder hilft dabei, die Ausprägung von Cellulite optisch zu mindern.

Die Behandlung mit absorbierbaren Fäden hat den Bereich der ästhetischen Dermatologie in den letzten Jahren weitreichend revolutioniert. Kein Wunder, denn mit den sogenannten PDO-Fäden lassen sich nicht nur hängende und müde wirkende Gesichtszüge behandeln, sondern auch Cellulite-Dellen können geglättet und bereits unmittelbar nach nur einer Behandlung zum Verschwinden gebracht werden. Die Nachfragt ist daher enorm, und so drängen, vergleichbar mit Fillern oder Botox (Botulinumtoxin)auch im Bereich der Fäden ständig Erneuerungen auf den Markt. Welche dies konkret sind und wie sie die Ergebnisse in Zukunft beeinflussen, erfahren Sie hier:

Material der Fäden

Frisch auf den Markt gekommen, haben die Fäden für erstaunliche Optimierungsergebnisse gesorgt, auch wenn dies damals nur für kurze Zeit anhielt. Heute ist das anders. Grund dafür ist das optimierte und weiterentwickelte Fadenmaterial. So sind neben den bekannten PDO-Fäden (Polydioxanon) inzwischen auch PLLA-Fäden sowie Fäden mit Hyaluronsäureüberzug im Einsatz. Letztere erreichen beispielsweise neben einem Lifting-Effekt auch ein aufpolsterndes Ergebnis. Des Weiteren sind Neuheiten in der Außenstruktur der Fäden zu vermelden. Die Fäden verankern sich heute besser im Gewebe und verbleiben daher nach dem Einsetzen an Ort und Stelle. Ein „Wandern“ der Fäden, wie es oftmals ganz zu Beginn der Fall war, ist somit inzwischen nahezu ausgeschlossen.

Expertise des behandelnden Arztes

Neben der Qualität der Fäden ist natürlich auch die Expertise des Arztes für das endgültige Ergebnis ausschlaggebend. Hier entscheidet die richtige Technik. Diese bezieht sich in letzter Zeit vornehmlich auf das Anheben der Augenbrauen oder des gesamten Mittelgesichts (beim sogenannten Sagging erforderlich). Ebenfalls führen neue Behandlungstechniken zum Heben der Nasenspitze oder zum Ausgleich von Deformitäten in diesem Bereich zu deutlich besseren Ergebnissen als noch vor ein bis zwei Jahren.
Neben der Technik ist aber auch auf die Anzahl der verwendeten Fäden zu achten. Wird nur eine geringe Fadenanzahl verwendet, ist die Behandlung zwar günstig (aufgrund der geringen Materialkosten), das Ergebnis lässt aber oftmals zu wünschen übrig. Zum Vergleich: Für ein professionell durchgeführtes Korean Facelift werden bei uns in der Praxis mindestens 10‒15 Fäden pro Gesichtshälfte gebraucht.

Verbesserte Haltbarkeit

Wie bereits erwähnt, entscheidet die Anzahl der verwendeten Fäden über das spätere Ergebnis. Aber auch die Haltbarkeit lässt sich damit beeinflussen. Werden entsprechend viele Fäden mit der richtigen Technik unter die Haut gebracht, kann mithilfe des Fadenliftings heutzutage ein Effekt erzielt werden, der bis zu zwei Jahre anhält. Doch Vorsicht: Wir möchten von Langzeitresultaten durch den Einsatz von nicht abbaubaren Fäden definitiv warnen! Wie auch im Bereich von Fillern arbeiten wir ausschließlich mit abbaubaren Materialien, um ein sicheres Verfahren zu gewährleisten und die Gefahr von Komplikationen auf ein Minimum zu reduzieren.

Leichte Formulierungen, einfaches Auftragen, beste Performance ‒ und das alles ohne sichtbare Rückstände, bitte! Die hohen Erwartungen an Sonnenschutzmittel stellen Beauty Brands weltweit immer wieder vor neue Herausforderungen. Vor allem, wenn es um Pigmentflecken geht. Hier ist ein adäquater Sonnenschutz unerlässlich, um die Störungen nicht weiter zu intensivieren. Unter UV-Bestrahlung pigmentieren die Flecke nämlich schneller als die umliegende Haut. Der Kontrast verstärkt sich, und die Pigmentstörungen kommen deutlicher zur Geltung. Ein täglicher Lichtschutz mit Lichtschutzfaktor 50 ist aber auch unerlässlich, um die Entstehung neuer Flecke zu verhindern.

Pigmentstörungen wieder entfernen

Um bereits vorhandene Pigmentflecke verschwinden zu lassen, arbeiten aktuell Dermatologen auf der ganzen Welt ausschließlich mit bewehrten Behandlungsklassikern. Welche Methoden dabei konkret zum Einsatz kommen, hängt von der Größe der Flecke ab sowie ob diese hormonell oder aufgrund von zu viel Sonne entstanden sind. Bei kleineren Flecken im Gesicht ist in der Regel die Laserbehandlung mit dem Rubin-Laser oder dem Alexandrit-Laser die erste Wahl. Bei großflächigen Pigmentierungen arbeitet man in erster Linie mit einem TCA-Peeling oder einem speziellen Melasma-Peeling. Bleaching-Behandlungen in den eigenen vier Wänden machen übrigens nur wenig Sinn. Diese führen in der Regel zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, können die Haut vor einer Behandlung beim Dermatologen aber durchaus vorbereiten.

Effektive Behandlung bei Melasma

Bei der Cosmelan-Methode handelt es sich um eine Behandlung zur Therapie des sogenannten Melasmas. Dabei handelt es sich um dunkle Flecken im Gesicht, die besonders bei Frauen in oder nach Phasen mit hormonellen Umstellungen (Schwangerschaft oder Einnahme der Pille) entstehen. Um diese wieder zu entfernen, werden die oberflächlichen Hautschichten entweder punktuell oder flächig abgetragen – ohne dabei herkömmliche Bleichmittel zu gebrauchen. Dies geschieht mithilfe einer Intensivmaske, die nach dem Auftragen in der Praxis einige Stunden einwirken muss. Um den Verblassungsprozess auch darüber hinaus aufrechtzuerhalten, müssen zu Hause feuchtigkeitsspendende Masken und Cremes angewendet werden. Die Behandlung ist besonders schonend, für jeden Hauttyp geeignet und erzielt dennoch durchwegs zufriedenstellende Ergebnisse.

Die oberste Hautschicht erneuert sich etwa alle 28 Tage. Ein Peeling kann diesen Prozess unterstützen. Im Trend liegen dabei vor allem chemische Peeling-Treatments, die inzwischen nicht mehr nur im Kosmetikstudio oder beim Dermatologen angewendet werden, sondern sich auch in den eigenen vier Wänden immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Professionelle Peelings

Grundsätzlich wird zwischen mechanischen und chemischen Peelings unterschieden. Während mechanische Peelings mit speziellen Peeling-Partikeln arbeiten, um die oberste Hornschicht der Haut zu entfernen, hat sich bei der chemischen Variante vor allem die Behandlung mit Fruchtsäure bewährt. Obwohl es sich dabei ebenfalls um eine milde Peeling-Form handelt, dringt die Fruchtsäure tief in die Haut ein und erzielt ohne lange Ausfallzeiten sichtbare Ergebnisse. Während sich die Fruchtsäure vornehmlich zur Behandlung von leichter Akne, Unreinheiten und Falten eignet, geht ein Peeling mit TCA (Trichloressigsäure) im wahrsten Sinne des Wortes wesentlich tiefer. Die Trichloressigsäure trägt neben der Oberhaut auch Teile der Lederhaut ab. Vor allem bei Altersflecken, Pigmentverschiebungen und Lichtschäden eingesetzt, sorgt das TCA-Peeling für ein sichtbar verjüngtes Hautbild, ist aber auch mit einer Ausfallzeit verbunden (je nach Intensität bis zu 14 Tage). Das stärkste aller chemischen Peelings ist das Phenol-Peeling. Es darf aufgrund der Intensität ausschließlich von erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden, hat dafür aber auch einen maximalen Effekt zur Folge. Die verwendete Phenol-Lösung bewirkt ein oberflächliches bis mitteltiefes Abschälen der Hautschichten und erfolgt teilweise sogar in Dämmerschlaf. Es dient vor allem zur Minderung tiefer Falten, zur Narbenkorrektur sowie zur Behandlung ausgeprägter Pigmentstörungen oder Sonnenschäden. Im Gegensatz zu anderen Peelings beträgt die Ausfallzeit hierbei allerdings zwei bis drei Wochen.

Peelings für zu Hause

In den eigenen vier Wänden besteht die Möglichkeit, die Haut mit einer Glykolsäure-haltigen Creme zu behandeln. Über Nacht aufgetragen, wirkt das wie ein leichtes Peeling. Alternativ sind auch Waschgele mit Salizylsäure empfehlenswert. Home-Produkte können zwar nicht das Erscheinungsbild von Narben oder tiefen Falten verbessern, lösen aber oberflächliche Verhornungen und machen die Haut aufnahmefähig für nachfolgende Pflegesubstanzen. Wie oft gesunde Haut gepeelt werden sollte, hängt von der Art des verwendeten Peelings ab. Peeling-Produkte für zu Hause können im Grunde ohne Probleme jeden Tag angewendet werden, tiefgreifende Peelings bei der Kosmetikerin dagegen nur alle drei bis sechs Wochen (mit regelmäßigen Pausen von ein bis drei Monaten). Ebenso lässt sich eine unempfindliche, robuste und bereits gealterte Haut kräftiger und mit konzentrierteren Substanzen peelen als empfindliche Hauttypen mit Neurodermitis oder aktiven Entzündungen. Die Haut wird durch viele Peeling-Anwendungen übrigens keinesfalls dünner. Ein Peeling löst lediglich oberflächliche Hornschichten und regt die Zellerneuerung an. Der Effekt: Alte Hornzellen werden entfernt, und vitale, neue Zellen kommen nach.

Treatment statt Training! Pünktlich zur Beach-Body-Saison wird der Wunsch wieder größer, den Körper mit intelligenter Pflege und den passenden smarten Behandlungsmethoden zur echten Strandschönheit à la Rio de Janeiro umzuwandeln. Der neueste Trend dabei: Kältetherapie. Neben einer perfektionierten Körpersilhouette verspricht der Kälte-Trend aber noch mehr: So soll er auch als Beauty-Booster wirken und zur Leistungssteigerung beitragen.

Body Contouring: Fettzellen einfrieren

Die wohl bekannteste und vor allem beliebteste Kältemethode ist wohl die Kryolipolyse, bei der Fettzellen am Bauch, den Hüften oder den Oberschenkelinnen/-außenseiten mithilfe von Kälte behandelt werden. Dies geschieht über einen Applikator, der auf einem Spezial-Vlies auf der Problemzone platziert wird. Unter Vakuum angesaugt, wird die Haut gezielt heruntergekühlt. Ziel ist es, die Fettzellen innerhalb der 40-minütigen Behandlung in einen Zustand zu versetzen, in dem sie auf natürliche Weise vom Körper abtransportiert werden können. Erste Ergebnisse sind daher nicht sofort sichtbar, sondern zeigen sich erst im Laufe von sechs Monaten. Bitte beachten: Die Kryolipolyse eignet sich ausschließlich für kleine Fettpölsterchen, die auch mit regelmäßigem Training im Fitnessstudio nicht verschwinden.

Hollywood Secret: drei Minuten in der Kältekammer

Halbnackt in einen Tank steigen und drei Minuten bei -110 °C aushalten – das alleine genügt, um abzuspecken? Sogenannte Kältestudios versprechen straffere Haut, bessere Durchblutung und vor allem weniger Pfunde. Zudem soll das Kältetraining Schmerzen und Entzündungen lindern und die Leistungsfähigkeit steigern. Spitzensportler schwören bereits auf die Kältekammer. So nutzen die Profis der deutschen Fußball- und Handball-Bundesliga den Eisschrank, um nach intensivem Training Muskelbeschwerden zu vermeiden. Aber auch Hollywood-Stars wie Jessica Alba oder Jennifer Aniston bibbern regelmäßig bei der Ganzkörpertherapie. Während die Füße mit Fellschuhen geschützt sind, wird der Körper in dem Eisschrank mit einem Stickstoffnebel eingehüllt. Die Temperatur sinkt dabei rapide ab, der Stoffwechsel hingegen steigt ‒ ebenso wie die Fettverbrennung. Aber: Das Ganze klingt zu schön, um wahr zu sein, finden auch Wissenschaftler, die bislang leider noch keinen Beleg für die Wirkung der sogenannten Cryotanks liefern konnten. Im Gegensatz zur Kryolipolyse gibt es auch kein FDA Approval für die Behandlung.

Neues Facial ‒ mit Minusgraden zum perfekten Teint

Der neueste Trend in Sachen Kältebehandlungen kommt aus den USA und setzte die Kryotherapie als Facial ein, um Pigmentflecken und auch Narben zu behandeln. Ein Steamer wird dabei in sanften Bewegungen über Stirn, Schläfen und Wangen geführt, um das gesamte Gesicht auf bis zu -180 °C abzukühlen. Der dabei entstehende Kälteschock regt die Blutzirkulation an und aktiviert die Kollagenproduktion. Außerdem wird die Sauerstoffversorgung erhöht. Bei regelmäßiger Anwendung soll sich nicht nur das Hautbild verfeinern, auch Fältchen, Pigmentflecken und sogar Narben werden optisch reduziert. Wichtig: Dies gelingt allerdings nur in Kombination mit speziellen Wirkstoffen. Da die Haut nach der Behandlung besonders aufnahmefähig ist, können individuell auf den gegenwärtigen Hautzustand zugeschnittene Vitaminen, Antioxidantien etc. perfekt in die Haut geschleust werden.