Bei Juckreiz, auch Pruritus genannt, handelt es sich um ein Missempfinden der Haut, das sich nicht selten nur schwer therapieren lässt. Für Betroffene bedeuten der ständige Juckreiz und das Verlangen, die betroffenen Stellen zu kratzen oder zu reiben, in der Regel eine erhebliche körperliche und seelische Belastung. Hält dieser Zustand länger als sechs Wochen an, ist von einem chronischen Juckreiz die Rede. Mögliche Ursachen hierfür können Allergien, Entzündungen oder auch andere Erkrankungen sein. Da der Grund in vielen Fällen erst spät (wenn überhaupt) erkannt wird, ist eine umfassende Diagnose entscheidend.

Häufiges Krankheitsbild, wenig beachtet

Wenn Juckreiz chronisch wird, beeinflusst das erheblich die Lebensqualität. Videos aus Schlaflaboren zeigen, wie Betroffene sich sogar nachts stundenlang kratzen, ohne sich nach dem Aufwachen daran erinnern zu können. Durch das Kratzen werden jedoch Zellen zerstört, die körpereigene Stoffe (wie Eiweiße) austreten lassen und somit den Juckreiz weiter begünstigen. Die Forschung hierzu steht leider immer noch am Anfang. Grund dafür könnte sein, dass die Empfindungen nur subjektiv wiedergeben werden können. Wie es sich anfühlt, wie stark die Haut juckt – für die Beschreibung unterschiedlicher Juckreizqualitäten gibt es bislang noch keine exakten Bezeichnungen.

Was hilft gegen Juckreiz?

Trotz des großen Forschungsbedarfs gibt es heute schon zahlreiche Ansatzpunkte, die zur Bekämpfung des Juckreizes beitragen. Diese reichen von äußerlichen Anwendungen, wie kühlenden Cremes, kalten Duschen oder feuchten Umschlägen, über einzunehmende Medikamente bis hin zu psychotherapeutischen Maßnahmen, wie beispielsweise Meditationstechniken. Zudem können rückfettende und feuchtigkeitsspendende Mittel mit Lidocain zur kurzfristigen Linderung eingesetzt werden. Je nach Absprache mit dem behandelnden Arzt kommen manchmal auch kortisonhaltige Salben oder Cremes für einen begrenzten Zeitraum zur Anwendung.

Mögliches Warnsignal

Chronische Pruritus tritt aber nicht nur im Rahmen von Hauterkrankungen auf. In manchen Fällen können auch innere Erkrankungen wie Diabetes, Nieren- oder Leberleiden oder auch Funktionsstörungen der Schilddrüse zu nachhaltigem Jucken führen.

Sollten auch Sie unter anhaltendem Juckreiz leiden, beraten wir Sie hierzu gern persönlich. Wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER nehmen Juckreiz sehr ernst und bieten neben einer umfangreichen Diagnostik auch eine individuell abgestimmte Therapie an.

Rötungen, rissige Stellen und Juckreiz – ein Handekzem ist für Betroffene äußerst unangenehm. Die Hauterkrankung kann akut oder auch chronisch vorliegen. Grund dafür ist in den meisten Fällen eine Störung der natürlichen Hautschutzbarriere, ausgelöst beispielsweise durch häufiges Händewaschen oder das übermäßige Verwenden von Desinfektionsmitteln. Doch gerade seit der Pandemie ist dies ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags geworden. Kein Wunder also, dass infolge der verstärkten Handhygienemaßnahmen Handekzeme deutlich zugenommen haben.

Berufskrankheit Nummer eins

Bei einem Handekzem handelt es sich um eine nicht ansteckende Entzündung der Haut, die sich an den Händen zeigt. Die Symptome können innerhalb kürzester Zeit auftreten und äußern sich beginnend meist mit akutem Juckreiz. Im weiteren Verlauf kann es zusätzlich zu Rötungen und Bläschenbildung kommen. Auch raue, trockene Hautstellen sind keine Seltenheit, aus denen schmerzhafte Risse entstehen können. Betroffen sind vorrangig Personen bestimmter Berufsgruppen, wie Reinigungskräfte, Friseure und Angestellte des Gesundheitswesens. Aber auch Vorerkrankungen, wie Neurodermitis, erhöhen das Risiko eines Handekzems erheblich.

Mögliche Ursachen

Ein Handekzem kann über Wochen bestehen und tritt häufig schubweise auf. Auslöser dafür gibt es viele. In der Regel entsteht das Ekzem allerdings aufgrund einer Schädigung der Hautschutzbarriere, hervorgerufen durch reizende Substanzen (wie aggressive Seifen oder Desinfektionsmittel). So wird das Eindringen hautreizender Substanzen, Bakterien oder Allergene begünstigt. Handekzeme können aber auch atopisch auftreten, also durch „innere“ Faktoren ausgelöst werden, wie eine bereits vorhandene Neurodermitis. Zudem sind allergieauslösende Stoffe in der Lage, eine Überreaktion der körpereigenen Abwehr herbeizuführen. Sie gelten somit ebenfalls als potenzielle Auslöser eines Handekzems.

Therapie bei Handekzem

Nach der genauen Diagnosestellung richtet sich die Behandlung grundsätzlich nach dem Ausprägungsgrad des Ekzems. In der Regel wird es mit äußerlich anwendbaren Salben oder Cremes behandelt. Zudem gilt es in jedem Fall, die ursächlichen Faktoren zu reduzieren. Sollte dies zu keiner Besserung führen, kann auch eine Kortisontherapie angewendet werden. Dies empfiehlt sich allerdings lediglich für die Akutphase. In besonders schweren Fällen ist außerdem eine Fototherapie hilfreich, um den Abheilungsprozess zu beschleunigen. Um Handekzeme, vor allem bei Beschäftigten in Gesundheitsberufen mit erhöhtem Risiko für chronische Handekzeme, vorzubeugen, sollte die Haut regelmäßig gepflegt werden. Zudem empfiehlt es sich, bei der Reinigung auf milde Seifen zu setzen, die rückfettend wirken.

Sie leiden an einem Handekzem? Vereinbaren Sie für eine individuelle Beratung und Behandlungen gern direkt online einen Termin in unserem HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER.

Das Ende des Sommers bedeutet gerade für Menschen mit Fußpilz eine gute Nachricht: Die saisonale Pause der Barfußzeit ist ideal, um den Pilzbefall endlich den Kampf anzusagen. Bis dieser verschwindet, dauert es nicht selten ein Jahr. Also heißt es: Nach dem Sommer ist vor dem Sommer!

Wenn die Nägel plötzlich anders aussehen

Verändern sich Aussehen und Struktur der Nägel an Händen und Füßen, steckt in den meisten Fällen ein Nagelpilz dahinter. Die Pilzinfektion macht bis zu 50 Prozent aller Nagelerkrankungen aus und ist damit die häufigste Indikation an den Nägeln. Charakteristisch für die Erkrankung ist ein trüber Nagel, auf dem sich gelbbräunliche Flecken oder Streifen bilden. Im Verlauf verändert die Infektion auch die Struktur des Nagels. Dies hat neben einem kosmetischen Problem auch das Bröckeln und teilweise sogar Lösen des gesamten Nagels zur Folge. Das Fatale dabei: Eine Nagelpilz-Infektion heilt niemals von allein und wird schlimmer, umso länger mit der Behandlung gewartet wird. Zudem ist Nagelpilz äußerst ansteckend. Darum gilt: Wer auffällige Veränderungen am Nagel feststellt, sollte diese so schnell wie möglich beim Dermatologen überprüfen lassen.

Nagelpilz behandeln: Je früher, desto besser

Steht die Diagnose Nagelpilz fest, ist ein früher Behandlungsstart essenziell, um Ansteckungen zu vermeiden und einen ernsten Verlauf aufzuhalten. Pilzerreger sind nämlich ziemlich hartnäckig. So müssen auch die Sporen, die sich gerne in Textilien wie Badematten oder Teppichen festsetzen, vollständig beseitigt werden. Außerdem muss der betroffene Nagel vollständig nachwachsen, um wirklich pilzfrei zu sein. Hier ist also Ausdauer gefragt, denn der Heilungsprozess dauert demnach rund ein halbes Jahr, an den Füßen sogar neun bis zwölf Monate.

Pilzfrei in den nächsten Sommer

Um dafür zu sorgen, dass die Nägel zur nächsten Barfußsaison wieder schön sind, braucht es zuverlässige und unkomplizierte Behandlungsmethoden. Die wohl bekannteste Methode ist die Behandlung mit speziellen medizinischen Nagellacken, die einen beständigen Wirkstofffilm auf der Nageloberfläche bilden. Bei besonders starkem Pilzbefall kann sogar eine orale Therapie mit Antimykotika nötig sein. Ein dritter und vergleichsweise neuer Ansatz, den wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER empfehlen, ist die Nagelpilz-Behandlung mit Laserlicht. Hier kann der Pilz zielgenau behandelt werden, ohne das umliegende Gewebe zu verletzen. Die Lasertherapie ist schmerzarm und führt bereits nach wenigen Behandlungen zu einem Verblassen der verräterischen Nagelverfärbungen. Vor der eigentlichen Behandlung wird dem Patienten ein Gel auf die Nägel aufgetragen. Dann erst folgt die Anwendung des Lasers, bei dem der betroffene Nagel mehrmals mit dem Pulslicht behandelt wird.

Inzwischen ist vermutlich jedem bekannt, dass direkt auf die Haut einwirkende Sonnenstrahlung zu Sonnenbrand, vorzeitiger Alterung und Hautkrebs führen kann. Umso wichtiger, dass die Haut durch präventive Maßnahmen konsequent geschützt wird. Dies verdeutlicht auch eine Studie, bei der Einwohner aus Nambour, Australien, in Hinblick auf die Verwendung von Sonnenschutzmitteln beobachtet wurden. Ihnen war freigestellt, ob sie welche verwenden, wie oft und wie viel. Nach fünf Jahren zeigte sich dann, dass jene Probanden, die sich täglich schützten – und sei es nur mit LSF 15 –, signifikant seltener an Hautkrebs erkrankten als jene, die keinen Sonnenschutz auftrugen.

UVA- und UVB-Strahlen

Wenn es um UV-Strahlung geht, wird grundsätzlich zwischen UVA- und UVB-Strahlen unterschieden. Im Vergleich zu UVA-Strahlen rufen UVB-Strahlen nur in den oberen Hautschichten ihre biologische Wirkung und direkte DNS-Schäden hervor. UVA-Strahlen können dagegen tief in die Haut eindringen und spielen eine wesentliche Rolle in der Tumorbildung. Risikofaktoren sind dabei vor allem ein heller Hauttyp sowie Sonnenbrände (insbesondere in der Kindheit). In der Forschung untersucht man schon länger, wie es zur Melanombildung kommt. Inzwischen ist bekannt, dass die sich bildenden Metastasen meist tödlich sind. Zudem wissen wir heute, dass Sonnenschutz nicht nur präventiven, sondern auch progressiven Einfluss auf die Haut hat. Demnach sollten sich auch Patienten, bei denen bereits ein malignes Melanom aufgetreten ist, unbedingt weiterhin ausreichend mit Sonnenschutz schützen.

Sonnenschutz und Vitamin D

Welchen Einfluss Sonnenschutz auf die Vitamin-D-Bildung hat, ist immer noch umstritten. Meta-Analysen konnten aber inzwischen zeigen, dass Sonnenschutz die Vitamin-D-Serumwerte sowohl erhöhen als auch senken kann. Eine klare Tendenz lässt sich daraus zwar nicht erkennen. Bekannt ist allerdings, dass auch Sonnenschutzcremes mit höherem UVA-Schutz eventuell die Vitamin-D-Produktion zulassen können. Sollte dennoch ein Vitamin-D-Mangel erkannt werden, kann dieser mit der kurzfristigen Einnahme spezieller Präparate reguliert werden.

Hautkrebsvorsorge beim Dermatologen

Unabhängig von bereits vorhandener Sonnenschäden sollte in regelmäßigen Abständen eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Dabei wird die gesamte Haut auf auffällige Veränderungen begutachtet. Im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER setzen wir zudem auf technische Hilfsmittel. So können mittels modernster Computertechnologie auffällige Muttermale gescannt und Bösartigkeitskriterien berechnet werden. Digital gespeichert, erhalten wir auf diese Weise für Muttermale, die kontrolliert werden müssen, einen detailgenauen Vergleich früherer und aktueller Hautbefunde.

Bloß nicht hängen lassen – dies könnte man sich manchmal über schlaffe, hängende Oberarme denken (auch Bingo Wings oder Bat Wings genannt). Die Haut an der Innenseite des Oberarms ist ohnehin schon relativ dünn. Bedingt durch Hormonveränderungen, starken Gewichtsverlust oder den allgemeinen altersbedingten Elastizitätsverlust zeigen sich die Hängepartien zunehmend ab dem 30. Lebensjahr. Um die Oberarme auch im Hochsommer in angesagten Spaghettiträger-Kleidern oder knappen Slip Tops präsentieren zu können, bedarf es daher eines gezielten Programms.

1. Workout für straffe Oberarme

Winkearme kann durch gezieltes Krafttraining entgegengewirkt werden. Dies gelingt am besten mit sogenannten Advanced Dips. Hierfür rücklings auf eine Stuhlkante stützen und die Fersen dabei auf einen gleich hohen Hocker legen. Nun die Arme langsam beugen (sodass sich der Po Richtung Boden senkt) und wieder anheben. Zwölf Wiederholungen. Ebenso effektiv sind Übungen mit Hanteln. In jede Hand ein Gewicht nehmen und die Arme im hüftbreiten Stand nach oben nehmen, sodass sich die Ellbogen angewinkelt im 90 Grad Winkel in einer Linie zur Schulter befinden. Dann abwechselnd je einen Arm nach oben drücken und wieder absenken. Pro Seite 10 Wiederholungen.

2. Training im Tiegel

Um die Haut der Oberarme straff und gepflegt zu halten, sollte täglich gecremt werden. Am besten eignen sich hierfür Texturen mit Koffein (um die Durchblutung anzukurbeln und den Zellstoffwechsel zu pushen) und straffend wirkende Algenextrakte. Wichtig sind ebenfalls feuchtigkeitsspendende Bestandteile. Deren Wirkung lässt sich dabei mit einer kräftigen Bürstenmassage intensivieren. Hierfür die Arme ein paar Minuten lang in kreisenden Bewegungen bearbeiten. Erst dann die Pflege auftragen und einmassieren, bis sie vollständig eingezogen ist.

3. Fett-weg-Spritze

Zeigen sich manche Fettpölsterchen von Training und Cremen unbeeindruckt, kann die Fett-weg-Spritze oder auch Injektionslipolyse helfen. Hierbei wird der Wirkstoff Dihydroxycholansäure ‒ eine Gallensäure ‒ mit 7‒10 cm langen stumpfen, flexiblen Kanülen nahezu schmerzfrei in die Oberarme injiziert, um die Membran der Fettzellen aufzuweichen und das Fett im Inneren aufzulösen. In der Regel sind zwei bis vier Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen nötig. Das endgültige Ergebnis zeigt sich dann drei bis vier Wochen nach der letzten Injektion.

4. Top-3-Treatments

Kälte gegen Fett: In nur 35 Minuten können die Oberarme mit dem CoolSculpting-Petite-Aufsatz behandelt werden – noninvasiv, ohne Narben und mit keinerlei Schmerzen. Hartnäckige Fettansammlungen werden durch die gezielte Kälteeinwirkung heruntergekühlt und zum allmählichen natürlichen Abbau angeregt. Das Lunchtime-Treatment hinterlässt lediglich temporäre Schwellungen, Rötungen oder Taubheitsgefühle in dem behandelten Areal. Das Ergebnis entwickelt sich dann innerhalb von drei Monaten.
Mit Dreifach-Power: Der VelaShape III arbeitet mit Infrarot, Radiofrequenz und einer mechanischen Vakuummassage. Die dabei entstehende gezielte, tiefgreifende Erwärmung kann zum Abbau von Speicherfett an den Oberarmen führen und regt gleichzeitig die Kollagenneubildung an. Dies führt zu einem deutlichen Straffungseffekt in diesem Bereich. Eine sichtbare Veränderung ist nach der ersten Sitzung zu sehen. Dennoch ist eine Kur aus drei bis vier Sitzungen im Abstand von zehn bis 14 Tagen ideal.
Needling für mehr Elastizität: Die Oberarme werden beim Micro-Needling mit 1,5‒2 mm langen Nadeln bearbeitet. Durch die vielen winzigen Einstiche wird die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren gepusht, die die Regeneration des Bindegewebes beschleunigen. Das sorgt für mehr Elastizität und Festigkeit. Noch effektiver wird das Micro-Needling in Kombination mit einem Wirkstoffcocktail aus Hyaluronsäure, Vitaminen & Co. Sinnvoll sind zwei bis vier Behandlungen innerhalb von vier bis sechs Wochen.

Warzen sind zwar harmlos, aber lästig und nicht immer leicht wegzubekommen. Eine Therapie ist aber in jeden Fall sinnvoll und erstrebenswert, auch wenn Warzen innerhalb von ein bis zwei Jahren auch ganz ohne Behandlung verschwinden können. Nur so kann eine Weiterverbreitung verhindert werden, speziell bei Kindern. Im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER versuchen wir daher stets, Warzen mit einer nichtinvasiven und sanften Therapie zu behandeln.

Definition: Warzen

Warzen sind begrenzte Hautveränderungen, die eine unregelmäßige und meist raue Oberfläche aufweisen. Hervorgerufen werden sie durch einen ansteckenden Virus, von dem es derzeit über 80 Untertypen gibt. Warzeninfektionen können aufgrund von Wunden, Pilzerkrankungen oder Durchblutungsstörungen auftreten. Durch kleine Verletzungen gelangen die Viren in die obere Hautschicht. Wochen oder auch Monate später kommt es dann an dieser Stelle zu einer Verdickung der Haut. Es bildet sich eine Wucherung. Infizieren kann man sich allerdings auch indirekt, beispielsweise in öffentlichen Duschen von Schwimmbädern.

Häufigkeit von Warzen

Da das Abwehrsystem gegenüber Warzenviren noch nicht ausreichend ausgebildet ist, sind Kinder anfälliger für Warzen als Erwachsene. So ist es keine Seltenheit, dass sich Kinder gegenseitig anstecken. Besonders häufig treten sogenannte Dellwarzen (Mollusken) auf. In der Regel bilden sich diese an den Händen oder Fußsohlen, im Genitalbereich oder auch im Gesicht.

Warzen behandeln – Kryotherapie

Das Vereisen ist eine effektive Methode, um Warzen zu behandeln. Sie kann auch mit anderen Behandlungsverfahren kombiniert werden, z. B. der Anwendung von Salicyl- oder Milchsäure. Zum Einsatz kommen beim Vereisen verflüssigte Gase, die auf der Haut verdampfen und auf diese Weise tiefe Temperaturen erzeugen. Je kälter dabei der Reiz ist und je schneller er ins Warzengewebe vordringen kann, desto effektiver und Erfolg versprechender ist die Behandlung. Einsetzen lassen sich dafür Kohlendioxid, Lachgas oder Stickstoff. Mögliche vorübergehende Nebenwirkungen: Blasenbildung, Brennen, Stechen, Pigmentveränderung. Alternativ kann aber eine einmalige Lasertherapie in lokaler Betäubung einen dauerhaften Therapieerfolg herbeiführen.

Warzen vorbeugen

Rund 85 % aller Frauen kennen sie: unschöne Dellen an Oberschenkel und Gesäß – und das unabhängig von Gewicht und Körpersilhouette. Da bei Frauen die Fasern im Bindegewebe nicht vernetzt, sondern parallel zueinander verlaufen, können sich diese auch verändern bzw. weiten. Grund dafür sind neben einer genetischen Veranlagung auch Übergewicht oder ein unausgewogener Lebensstil. Die Fettzellen zwängen sich durch die gedehnten Zwischenräume und bilden in höheren Hautschichten das typische Cellulite-Relief. Und auch, wenn es sich bei Cellulite um ein rein ästhetisches Problem handelt, leiden viele Betroffene unter dem Erscheinungsbild und können trotz eines gesunden Lifestyles, Sport und entsprechender Ernährung keine sichtbare Verbesserung herbeiführen. Abhilfe verspricht eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten, allen voran diese drei Maßnahmen – abhängig vom Schweregrad der Cellulite:

1. Bei leichten Dellen: die Lipomassage mit dem LPG Cellu M6

Die Lipomassage ist absolut schmerzfrei und gleicht einer intensiven Massage von Oberschenkeln, Hüften und Po. Ermöglicht wird dies durch zwei gegeneinander rotierende Rollen, die computergesteuert das Unterhautgewebe ansaugen. Um die Effektivität der Behandlung zu erhöhen, trägt der Patient dabei einen dünnen, hautengen Anzug. Eine Sitzung dauert bis zu 60 Minuten und regt nicht nur die Durchblutung, sondern auch den Lymphfluss an. Die Haut wird gestrafft und das Erscheinungsbild der Cellulite verbessert. Ideal sind zwölf Behandlungen.

2. Hilft bei bereits deutlich sichtbarer Cellulite: der nichtinvasive Swiss CellVibe

Die patentierte Behandlung mit dem Swiss CellVibe arbeitet mit akustischen Wellen, die ohne Verletzungen mit einem speziellen Applikator durch das Gewebe bis in die tiefen Bindegewebsschichten geleitet werden. Behandelt wird nach einem speziellen Muster, sodass der Applikator abwechselnd kreisend, achtförmig und gitterartig über Oberschenkel und Gesäß geführt wird. Pro behandelter Region werden 3.500 Schwingungen abgegeben. Ziel ist es, Stoffwechselvorgänge zu stimulieren. Dies mindert nicht nur vorhandene Cellulite, sondern trägt auch zur Verbesserung der Hautelastizität bei. Für ein optimales Ergebnis empfehlen sich acht Sitzungen.

3. Bekämpft Cellulite des Schweregrades 3 und 4: das minimalinvasive Cellfina®-Treatment

Die innovative Behandlungsmethode Cellfina® kommt aus den USA und zielt auf die mit der Haut verwachsenen Bindegewebsfasern ab, die unter Zug zusammen mit den Fettzellen Dellen verursachen. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff unter örtlicher Betäubung saugt das kreisförmige Handstück die Haut mittels Vakuum an, während eine feine Nadel vorsichtig unter die Haut geschoben wird. Rüttelnde Bewegungen durchtrennen die Gewebsbänder, ohne Blutgefäße und Nerven zu verletzen. Die Haut polstert sich auf und sieht deutlich glatter aus. Als einzige zugelassene Methode hat Cellfina® von der US-Arzneimittelzulassungsbehörde FDA einen mehrjährigen Behandlungserfolg attestiert bekommen.

Wir wissen es längst: Falsche, ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker geht nicht spurlos an unseren Hüften vorbei. Aber auch die gesundheitlichen Auswirkungen eines übermäßigen Zuckerkonsums werden wissenschaftlich intensiv untersucht. Vorrangig geht es dabei um Langzeitfolgen wie alterungsbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Forscher konnten dabei belegen, dass zu viel Zucker der Haut von innen heraus Schäden zufügt.

Was versteht man unter Glykation?

Als Glykation wird die „Verzuckerung“ der Gewebefasern bezeichnet. Verursacht wird dies durch ein Übermaß bestimmter Zuckerarten im Blutkreislauf. Insbesondere Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) reagieren chemisch mit Proteinen und Fetten im Körper. Es entstehen sogenannte A.G.E.s (Advanced Glycation Endproducts), die sich an Kollagen- und Elastinfasern heften und diese verkleben. Die Haut erschlafft, und die Faltenbildung wird beschleunigt. Im Zuge des natürlichen Reifeprozesses tritt die Glykation in der Haut in der Regel ab dem 30. Lebensjahr ein. Dann zählt sie aber zu den Hauptursachen „intrinsischer“ Hautalterung, die also nicht durch Umwelteinflüsse, sondern „innerliche“ Faktoren ausgelöst wird.

Was hilft gegen die Verzuckerung der Haut?

Wie der Körper Zucker verarbeitet, wird zum Teil durch die Gene bestimmt. Nichtsdestotrotz bietet eine zuckerarme Ernährung, die auf raffinierten Zucker (Fertiggerichte, Weißbrot, Limonade) weitestgehend verzichtet, eine gute Prävention vor Glykation. Zucker hat einen hohen Wert im sogenannten glykämischen Index. Lebensmittel mit einem niedrigen Indexwert verarbeitet der Körper dagegen einfacher. Das Risiko für eine Verzuckerung ist hier geringer. Ebenso sind Antioxidantien essenziell. Sie schützen vor Entzündungen, die Falten begünstigen. Reich an Antioxidantien sind zum Beispiel Lebensmittel wie grüner Tee, Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse wie Granatäpfel, Zitrusfrüchte und Paprika.