Nahezu täglich werden wir Ärzte vom HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER mit den gleichen Hautproblemen konfrontiert. Diese fünf Fragen stellen Patenten dabei am meisten:

Wann muss ein Muttermal entfernt werden?

Ist ein Muttermal unregelmäßig, mehrfarbig, asymmetrisch oder gar neu gewachsen, sollte es unbedingt bei einem Check-up durch den Dermatologen beurteilt werden. Besteht der Verdacht von schwarzem Hautkrebs, erfolgt eine kleine Operation unter lokaler Betäubung, bei der das Muttermal entfernt wird. Das gleiche gilt für Pigmentmale.

Woher kommt eine Schuppenflechte (Psoriasis)?

Auch wenn Schuppenflechte häufig erst im Erwachsenenalter auftritt, handelt es sich dabei um eine genetisch bedingte chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die zum Beispiel durch Infekte, Medikamente oder Stress hervorgerufen wird.

Kann ich Falten im Alter vorbeugen?

Ja, vor allem durch den Verzicht bestimmter Dinge. Nikotin, UV-Strahlung und die Kombination aus Stress und Schlafmangel begünstigen die vorzeitige Hautalterung am meisten. Aber auch speziell auf den Hauttyp abgestimmte Pflegeprodukte können Falten vorbeugen. Um den Effekt zu verstärken, auf Wirkstoffe wie Retinol, Vitamin C oder Hyaluronsäure achten.

Was kann man gegen Nagelpilz machen?

Hier empfiehlt sich unbedingt die Anwendung eines antimykotischen Nagellacks aus der Apotheke, der beispielweise den Wirkstoff Ciclopirox oder Amorolfin enthält. In manchen Fällen ist aber auch eine medikamentöse Therapie mit Tabletten oder eine Behandlung mit dem Nd-Yag Laser ratsam.

Was tun bei Pigmentflecken?

Pigmentflecke im Gesicht können hormonell oder durch UV-Strahlung verursacht sein. Um dies abzuklären, am besten einen Dermatologen zu Rate ziehen. Je nach Art der Pigmentierung können die Flecken dann mittels Peelings, Microneedling oder Laserbehandlung entfernt werden.

Für den neuen Beauty-Trend muss man sich zwar nicht unter das Messer legen, mit einer Nadel gepikst wird man aber dennoch. Drip Spas bezeichnet Infusionen, die den Körper individuell mit einem hochdosierten Vitamin-Mix versorgen. Das Besondere daran: Im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmittel, die über den Verdauungstrakt geschleust werden müssen, gelangen die Wirkstoffe per Drip ohne Umwege direkt ins Blut.

Mehr als nur ein Hype

Der aus den USA kommende Trend wird auch in Deutschland immer beliebter. Dabei sind Drip Spas keine Neuheit. In der Medizin haben Infusionen schon seit langem einen hohen Stellenwert. Ursprünglich nach Chemotherapien zum Stärken des Immunsystems eingesetzt, werden Infusionen inzwischen in verschiedensten Bereichen verwendet, um den Vitaminhaushalt auf schnellsten Weg wieder zu stabilisieren. Heute lässt sich ein Drip-Menü auch vielmehr mit einer Cocktail-Karte vergleichen. Welche Wirkstoffe sich letztlich in der Kochsalzlösung befinden, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab.

Schöner, fitter, schlanker

Das eigens für das HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER entwickelte Drip Spa umfasst sechs unterschiedliche Infusionsmischungen. So stärken Vitamin C und Zink beispielsweise die körpereigene Abwehr, Coenzym Q10 und Taurin reduzieren Erschöpfungserscheinungen und die Vitamine A, C und E sowie Silicium stärken Haare und Nägel. Auch der Fettabbau lässt sich mit den Vitaminen B6 und B12 sowie L-Carnitin und Magnesium begünstigen.

Ablauf

Bevor die erste Nadel gelegt wird, erfolgt eine ausführliche Anamnese. Nur so kann auch sicher die individuell passende Infusion gefunden werden. Die Sitzung an sich dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Auch wenn sich bereits nach einer Infusion ein positiver Effekt verspüren lässt, empfiehlt sich für ein langfristiges Resultat mindestens einmal jährlich eine Kur von insgesamt acht Anwendungen im Zeitraum von vier Wochen.

DHI, kurz für Direct Hair Implantation, bezeichnet die derzeit modernste und innovativste Methode im Bereich der Haarimplantation, mit der sich besonders natürliche Ergebnisse ohne Narben erzielt lassen. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu bisherigen Transplantationsmethoden besteht eine Erfolgsgarantie, da in der Regel rund 95 % der entnommenen Spenderhaare überleben. Auch das geringe Operations- oder Infektionsrisiko sowie die kurze Down-Time von maximal fünf bis zehn Tagen machen die minimalinvasive, ambulante Behandlung besonders begehrt. Und das nicht nur bei Männern. Auch immer mehr Frauen lassen sich mit der DHI-Methode Haare am Scheitel oder den Schläfen transplantieren, sowie Augenbrauen oder Wimpern einsetzen.

Behandlungsablauf

Vor einer jeden Behandlung erfolgt zunächst eine Voruntersuchung, die neben einer Fotodokumentation, dem Erörtern des Gesundheitszustandes, der Medikamenten- und Familienanamnese sowie vorherigen Therapien auch eine Blutentnahme und detaillierte Haaranalyse beinhaltet. Erst wenn sichergestellt ist, dass die Methode für den Patienten überhaupt geeignet ist, wird ein Termin vereinbart. Am Behandlungstag selbst werden dann einzelne Haare mit einem 0,7 Millimeter großen patentierten Mikroinstrument aus nicht-hormonabhängigen Regionen am Hinterkopf sowie den Seiten entnommen und mit einer Mininadel in die Kopfhaut umgesetzt. Etwa zwei Monate nach der Implantation sind erste neue Haare sichtbar. Das endgültige Ergebnis ist nach rund einem Jahr zu erwarten. Bei uns im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER erfolgt die Behandlung durch DHI-Experten mit jahrelanger Erfahrung und Expertise. Anhand von Fotodokumentationen, die bei regelmäßigen Kontrolluntersuchung gemacht werden, kann das Ergebnis vom behandelnden Arzt dadurch objektiv beurteilt werden.

Nachts ist der Körper auf Regeneration gepolt: Die Zellteilungsrate ist bis zu achtmal höher als tagsüber. Die Haut beseitigt sämtliche Defizite, die tagsüber entstanden sind. Konkret bedeutet das: Zellschäden werden repariert, Feuchtigkeitsverluste ausgeglichen und Schutzmechanismen reaktiviert. Viel Arbeit, die mit der richtigen Nachtpflege unterstützt werden kann. Wie viel Schlafstunden ein Mensch benötigt, ist übrigens individuell unterschiedlich. Neben der Menge entscheidet vor allem die Qualität.

Schlafen Sie (sich) schön

Im Gegensatz zu einer Tagescreme, die der Haut am Tag ausreichend Schutz bietet, ist eine auf den Hauttyp abgestimmte Nachtcreme generell reichhaltiger und pflegt somit intensiver. Ein weiterer Unterschied: Eine Nachtcreme unterstützt gezielt die körpereigenen Reparaturprozesse. Aus diesem Grund sollten vorrangig Regenerationsstoffe enthalten sein, die das Bindegewebe aufbauen, wie zum Beispiel das Niacinamid Vitamin B3 sowie Wirkstoffe, die zur Feuchtigkeitsversorgung beitragen, wie Hyaluron. Unreine Haut dagegen profitiert von Salicyl- und Glykolsäure. Wer sensible Haut hat, verzichtet auch nachts besser komplett auf Duftstoffe.

Die richtige Auftragetechnik

Grundsätzlich sollte eine Nachtcreme nur auf gut gereinigte und tonisierte Haut aufgetragen werden. Make-up-Reste, Schmutz und Talg verstopfen die Poren und verhindern die Penetration wertvoller Wirkstoffe. Um die nächtliche Regeneration zusätzlich zu begünstigen, unter die Nachtpflege ein hydrophiles Serum verteilen. Außerdem empfiehlt es sich, sehr reichhaltige Nachtcremes nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen zu verwenden. Damit die Inhaltsstoffe gut einziehen und nicht sofort wieder im Kopfkissen landen, etwa 20 bis 30 Minuten Zeit zwischen Cremen und zu Bett gehen verstreichen lassen. Auch das Einmassieren der Pflege macht durchaus Sinn. Der manuelle Druck der Finger fördert die Wärmeentwicklung und somit das tiefere Eindringen.

Mit Rasierpickeln haben Frauen und Männer gleichermaßen zu kämpfen… egal ob bei der Rasur am Körper oder im Gesicht. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die man beachten sollte, um solchen Pickeln vorzubeugen.

  1. Desinfizieren Sie die Haut vor der Rasur. So werden Entzündungen nach der Rasur oder auch nach der Epilation verhindert.
  2. Nach der Rasur sollte die Haut nicht wie wild trocken gerubbelt werden, sondern eher mit einem sauberen, weichen Tuch trocken getupft werden.
  3. Unmittelbar nach der Rasur sollten Sie auf sportliche Aktivitäten und auch direkte Sonne verzichten, da die im Schweiß enthaltenen Salze die Haut zusätzlich reizen.
  4. Weiterhin sollten Sie Ihre Haut nach der Rasur nicht mit zu vielen Pflegeprodukten belasten – eine leichte, feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflege ist völlig ausreichend.
  5. Als weitere vorbeugende Maßnahme empfiehlt es sich, die Haut in regelmäßigen Abständen zu peelen – ein- bis zweimal wöchentlich. So wird Ihre Haut von abgestorbenen Hautzellen befreit und geschmeidig gemacht.
  6. Ganz wichtig: Sie sollten die Klingen Ihres Rasierers regelmäßig wechseln bzw. Ihren Einwegrasierer tauschen. Unscharfe und alte Klingen können die Haut zusätzlich verletzten und Bakterien und Keime – aus der Umgebung oder auf den Klingen – können so noch „besser“ in die Haut eindringen.
  7. Neigt Ihre Haut allgemein zu Pinkeln, dann sollten Sie sich eher trocken als nass rasieren – das gilt vor allem bei Männer bei der Gesichtsrasur.
  8. Bei der Nassrasur schützen Sie Ihre Haut mit einem Rasiergel oder einen Rasierschaum vor zusätzlichen Reizungen.
  9. Sollten bereits Rasierpickel vorhanden sein, sollten Sie auf gar keinen Fall erneut mit dem Nassrasierer darüber gehen, da sich dadurch Bakterien ausbreiten können.
  10. Stellen Sie fest, dass trotz Sie trotz der richtigen Vorbereitung und Pflege weiterhin zu Rasierpickeln neigen, dann empfiehlt es sich die Methode der Haarentfernung eventuell einmal zu wechseln. Beispielsweise von der Rasur auf die Epilation oder umgekehrt.