ÄSTHETIK-NEWS VOM IMCAS 2016 - Haut- & Laserzentrum an der Oper
fadenlifting

ÄSTHETIK-NEWS VOM IMCAS 2016

Der alljährliche IMCAS in Paris ist der weltweit größte und führende Kongresse für ästhetische Chirurgie und Dermatologie. Vom 28. bis 31. Januar 2016 informierten sich rund 6.000 Teilnehmer aus 80 Ländern in zahlreichen Workshops, Ausstellungen und Vorträgen über die neuesten Trends auf dem Ästhetikmarkt. Das HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER in München war bereits zum 17. Mal vor Ort. Das sind die Highlights direkt vom IMCAS 2016:

MASSGESCHNEIDERTE THERAPIEN GEGEN HAARAUSFALL

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Manchmal sind die Gene schuld daran, dass es auf dem Kopf eher spärlich sprießt, in anderen Fällen können Krankheiten wie Schilddrüsenfunktionsstörungen die Ursache sein. Aber auch bestimmte Medikamente, Stress, Pflegesünden oder hormonelle Dysbalancen können zu einem Haarverlust führen. Fast jede zweite Frau leidet irgendwann in ihrem Leben einmal unter Haarausfall, 25 Prozent aller Männer um die 30 haben bereits schütteres Haar oder Geheimratsecken. Das HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER hat sich darauf spezialisiert, Haarausfall so individuell, effektiv und gezielt wie möglich zu behandeln. Das sind die neuesten Treatments bei Haar-Nachwuchssorgen:

  • Bei Haarausfall durch Stress und Verspannungen: AC-Therapie

Langes Arbeiten am Computer, aber auch Dauerstress führen zu chronische Verspannungen. Dadurch kann es zu einer Blut-, Sauerstoff- und Nährstoffunterversorgung der Kopfhaut kommen. Folge: Die Haarwurzeln sind unterernährt und verkümmern – es kommt zum sogenannten Spannungshaarausfall. Dagegen hilft die sogenannte AC-Therapie. Dabei wird an mehreren Stellen gezielt Botulinumtoxin in die verspannte Kopfhautmuskulatur injiziert. „Dadurch kommt es zu einer Schwächung dieser Muskeln, die Blutgefäße können die Haarfollikel so wieder problemlos versorgen“, erklärt Dr. Stefan Duve, Dermatologe im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER. Der Ausfall wird gestoppt, und die Haare wachsen wieder normal nach. Die künstlich herbeigeführte Entspannung tritt bereits wenige Tage nach der Behandlung ein. Für ein dauerhaftes Ergebnis sollte die Behandlung alle sechs Monate wiederholt werden. Kostenpunkt: rund 400 Euro.

  • Bei diffusem Haarausfall: LED-Licht

Wer unter insgesamt dünner werdendem Haar leidet, dem kann mit LED-Licht in Kombination mit Infrarot geholfen werden. Die Kopfhaut wird dabei in mehreren Sitzungen mit LED-Licht einer Wellenlänge von 645 bis 850 Nanometern völlig schmerzfrei behandelt. „Dieser Prozess kurbelt die Energieproduktion der Haarzellen an, dadurch verlängert sich die sogenannte Wachstumsphase des Haares und es fällt weniger schnell aus“, weiß Dr. Wolfgang Niederdorfer, Hautarzt am HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER. Die Rotlichtbehandlung erzielt besonders in Kombination mit der Mesotherapie hervorragende Ergebnisse. Ideal zum Einstieg sind wöchentlich zwei Sitzungen über drei Monate hinweg. Die Wirkung zeigt sich meist nach rund drei Monaten. Ab ca. 80 Euro pro Sitzung.

  • Bei lichtem Scheitel und Geheimratsecken: DHI

DHI steht für Direct Hair Implantation. Im Vergleich zu einer Haartransplantation ist hier keine stationäre Operation mit Narkose zur Entnahme der Haare nötig, und es gibt keine Narben. Besonders entscheidend aber: „Bei einer Transplantation überleben nur rund 60 bis 70 Prozent der entnommenen Haare, bei der neuen DHI-Methode sind es 90 Prozent und mehr“, so Haarexperte Dr. Stefan Duve. Bei der Methode werden einzelne Haare mit nur 0,7 mm großen Mikrostanzen aus der sogenannten Spendenregion entnommen – eine Stelle, die sich gegenüber Haarausfall sehr resistent zeigt und daher noch volles Haarwachstum hat. Diese werden dann mit einer Mininadel in die lichten Stellen auf der Kopfhaut eingepflanzt. Ein Verband ist nur für 24 Stunden nötig. Weiterhin müssen Haare und Kopfhaut für sechs Tage mit einem Spezialspray feucht gehalten werden. Auch allzu spärliche Augenbrauen durch Zupfsünden lassen sich übrigens mit dieser Methode korrigieren. Ab 3.000 Euro.

  • Bei hormonell bedingtem Haarausfall: Mesotherapie

Geht der Haarausfall auf das Konto der Hormone, kann die Mesotherapie helfen. Dabei wird ein Energiecocktail für das Haar aus durchblutungs- und wachstumsfördernden Wirkstoffen plus Vitaminen (und je nach Bedarf auch Hormonen) per Injektionspistole mit einer hauchdünnen Nadel nahezu schmerzfrei einen Millimeter tief in die Kopfhaut geschleust. Dieser Mix versorgt die Haarwurzeln direkt ohne Umwege mit neuen Nährstoffen, führt nachweislich zu ihrer Stimulation und Regeneration und lässt die Haare wieder wachsen. Einzige Voraussetzung: Die Haarwurzeln müssen noch am Leben sein. Zur Stimulation des Haarwachstums sind fünf bis acht Termine in einem Abstand von zwei Wochen notwendig. Das Haarwachstum setzt in der Regel nach zwei bis drei Monaten ein. Wichtig: Vor jeder Injektion müssen die Haare sorgfältig gewaschen werden, Colorationen und Dauerwellen sind erst 24 Stunden danach wieder erlaubt. Ab 80 Euro pro Sitzung.

  • Bei Haarausfall verschiedener Ursachen: Hair Filler

Hair Filler sind eine brandneue Methode, um dem Haarwuchs auf die Sprünge zu helfen. Dabei werden Wachstumsfaktoren in einer fertigen Nährlösung, die aus menschlichen Fettstammzellen gewonnen wird, mit feinsten Nadeln unter die Kopfhaut gespritzt. Wachstumsfaktoren sind Proteine, die das Zellwachstum regulieren. Dadurch werden geschädigte Haarwurzelzellen repariert und blutgefäßbildende Zellen aktiviert. Die Kopfhaut wird dadurch wieder besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt, das Haarwachstum wieder anregt. Es sind vier Behandlungen im Abstand von drei Wochen notwendig. Ab 400 Euro die Sitzung.

  • Bei genetisch bedingtem Haarausfall: PRP-Methode

Die PRP-Methode (Plateled Rich Plasma) ist auch als Dracula-Therapie bekannt. Dabei wird dem Patienten Blut abgenommen und in einer Zentrifuge nach Blutplättchen und Serum getrennt. Die im Serum enthaltenen Wachstumsfaktoren werden durch diesen Prozess um das Zigfache erhöht. Diesen Powercocktail spritzt man dann mit einer hauchfeinen Nadel direkt an die Haarwurzel. „Das führt zu einer verbesserten Durchblutung und kann sogar geschädigte Haarwurzeln regenerieren“, sagt Dr. Hans-Peter Schoppelrey, Dermatologe im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER. Kombinieren lässt sich die PRP-Therapie mit der Mesotherapie. Die Wirkung zeigt sich nach rund drei bis sechs Monaten. Kosten: rund 600 Euro.

FADEN-LIFTING JETZT GANZ HOCHKARÄTIG

Das Fadenlifting, auch Korean Face oder Korean V-Lift genannt, ist nicht nur im Beauty-Hotspot Südkorea gerade der Ästhetikeingriff Nummer eins. Kein Wunder, denn die Methode hat heute nichts mehr mit den doch recht martialischen Fadenliftings der ersten Generation, bei dem nur zwei bis vier gigantische Fäden im Gesicht platziert wurden, gemein. Das neue Thread-Lift ist minimalinvasiv, äußerst sanft, nahezu schmerzlos und mit keiner längeren Downtime für die Patienten verbunden. Brandneu sind Polydiaxonon-(PDO)-Fäden mit Goldüberzug. Der Vorteil gegenüber den herkömmlichen Fäden: Gold steigert den Straffungseffekt, indem es die Kollagenbildung in der Haut noch stärker stimuliert. Zudem hat es einen leicht aufhellenden Effekt auf die Haut. Das ist besonders in Arealen ideal, wo die Haut dunkler erscheint wie beispielsweise bei Schatten unter den Augen, egalisiert aber auch den gesamten Hautton ein wenig. Die Fäden lassen den Teint zudem strahlender wirken, da sie die Mikrozirkulation intensiver anregen als die normalen PDO-Fäden. Weiterer Pluspunkt: Gold hat eine antibakterielle, entgiftende und antioxidative Wirkung. Die PDO-Fäden mit Goldüberzug werden mittels spezieller feiner Nadeln vorsichtig unter die Haut gebracht, ohne dabei Nerven oder Blutgefässe zu verletzten. Ein mechanisches System sorgt dafür, dass der Faden genau dann die Nadel verlässt, wenn sich diese an der richtigen Stelle im Gewebe befindet. Durch eine Betäubungssalbe oder eine lokale Nervenblockade per Injektion ist die Behandlung für die Patienten nahezu schmerzfrei. Die Threads bauen sich innerhalb von sechs bis acht Monaten im Gewebe wieder vollständig ab und lösen dabei einen Lifting- und Aufhellungseffekt in der Haut aus, der für rund ein bis drei Jahre anhält. Die Nebenwirkungen sind gering: Eine leichte Schwellung für zwei bis drei Tage ist möglich, auch blaue Flecken können je nach Veranlagung des Patienten vorkommen. In den ersten zwei Tagen kann es zudem zu einem Fremdkörpergefühl in der Haut kommen, in extrem selten Fällen kann der Faden unter der Haut „wandern“. „Wichtig ist es, in der ersten Woche keine extremen Mimikbewegungen vorzunehmen und sich auch keiner Gesichtsmassage zu unterziehen“, rät Dr. Duve. Kostenfaktor: ab 500 Euro. Ein Faden-Lifting des kompletten Gesichts kostet rund 2.000 Euro.

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