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Women‘s-Special: Haut und Hormone

02. August 2017

Wie sich Ihre Haut unter Einfluss der Hormone ändern und was man dagegen tun kann

Beinahe täglich sind wir Ärzte vom HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER mit Patientinnen konfrontiert, deren Hautbefund sich innerhalb von Wochen deutlich verschlechtert hat, obwohl die betroffenen Frauen keine Veränderungen an ihren Pflegeprodukten oder Ernährungsgewohnheiten vorgenommen haben. Durch unser Gespräch erfahren wir häufig, dass es zu einer hormonellen Umstellung kam. Veränderungen im Hormonhaushalt können entweder physiologisch durch Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause entstehen. Häufiger ist die Ursache jedoch die Einnahme oder das Absetzen von Verhütungsmitteln.

Folgende Hautveränderungen sind auf hormonelle Ursachen zurückzuführen und können wie folgt behandelt werden:

Akne

Die häufigste Hautveränderung im Zusammenhang mit einer hormonellen Umstellung ist die Akne. Nach Absetzen der Pille kommt es bei vielen Frauen nach jahrelanger Beschwerdefreiheit zur Erscheinung von Mitessern und Pusteln, besonders im Bereich des Kieferwinkels und der Stirn. Die Ursache ist eine vermehrte Talgproduktion und eine Verstopfung der Poren. So kann es zu Akne und akneähnlichen Veränderungen in Gesicht und an den Schultern kommen. Doch was tun, wenn es jenseits der Pubertät erneut zu Pickeln und Mitessern kommt?

Wir empfehlen regelmäßige Besuche bei Ihrer Kosmetikerin zur Ausreinigung und die Verwendung milder Peelings. Eventuell sind verschreibungspflichtige Medikamente zur Unterstützung der Therapie notwendig. Zur Pflege der Haut sollten spezielle Produkte für die Akne verwendet werden.

Melasma

Das Melasma (Chloasma) ist eine typische hormonbedingte Hautveränderung bei Frauen. Durch Sonnenlicht werden die pigmentierten Bereiche im Gesicht weiter verdunkelt. Ein Melasma zeigt sich als flächige, teilweise bizarr geformte Hyperpigmentierung besonders an Wangen, Stirn, Nase sowie um den Mund herum und wird von vielen Frauen als besonders störend empfunden. Fast 90 % aller Schwangeren entwickeln ein Melasma, auch unter dem Einfluss der Pille wird die Entstehung einer solchen Hyperpigmentierung stark gefördert. Eine genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle.

Die Therapie ist nicht einfach, aber es gibt wirkungsvolle Maßnahmen. Wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER favorisieren die Cosmelan-Maske. Durch eine einmalige Behandlung werden Pigmentflecken deutlich aufgehellt oder verschwinden vollständig. Auch mit einem Pigmentlaser oder dem Micro-Needling-Verfahren lassen sich störende Pigmentierungen erfolgreich behandeln. Essenziell ist das Auftragen eines Sunblockers nach allen Behandlungsmöglichkeiten.

Cellulite

Durch die Einnahme der Pille kann es zur Umverteilung des Fettgewebes und zu vermehrten Fetteinlagerungen an Hüften, Oberschenkeln und im Brustbereich kommen. Auch eine vermehrte Bildung von Cellulite durch verstärkte Wasserbindung des Fettgewebes kann beobachtet werden. Wir empfehlen zwei Behandlungen gegen die lästige Cellulite. Mit dem Swiss CellVibe wird die Hautoberfläche durch akustische Wellen schonend und effektiv geglättet. Erste positive Veränderungen zeigen sich bereits nach der ersten Behandlung. Mit dem VelaShape III steigert eine gezielt und tief ins Gewebe eindringende Wärme die Durchblutung, den Lymphfluss, den Zellstoffwechsel sowie die Kollagenneubildung.

Haare

Ein vermehrter Haarverlust des Haupthaares kann nach Absetzen der Pille, nach einer Schwangerschaft und in der Menopause auftreten, da die Haarwurzeln hormonabhängig sind. Eine Mesotherapie oder Behandlungen mit dem Hair Filler können den Prozess unterbrechen und zur ursprünglichen Dichte des Haares führen.

Abschließend kann gesagt werden, dass die Hormone einen großen Einfluss auf unsere Haut haben. Doch durch moderne Behandlungsmöglichkeiten ist es möglich, ästhetisch unerwünschte Hauterscheinungen effektiv zu behandeln.



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