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Während der Schwangerschaft …

17. Januar 2019

Mommys-to-be wollen in der Schwangerschaft in der Regel nur eines: das Beste für sich, das ungeborene Kind und möglichst keinerlei Risiko. Klingt einleuchtend. Dennoch beschäftigen sich immer mehr Schwangere mit Beauty-Produkten und Maßnahmen, die sie auch während der Schwangerschaft verschönern und eventuelle Makel verschwinden lassen. Doch welche sind erlaubt und auf welche sollte besser verzichtet werden?

Botox

Wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER lehnen die Gabe von Botulinumtoxin während der Schwangerschaft sowie der gesamten Stillzeit grundsätzlich ab. Zwar ist bislang nicht bekannt, dass das aus Bakterien gewonnene Protein zu eventuellen Schäden des Fötus führen kann, dennoch sollte aus Sicherheitsgründen auf die Injektion von Botox bis nach der Geburt bzw. bis nach dem Abstillen verzichtet werden. Unmittelbar nach dieser Zeit kann die Behandlung wieder wie gewohnt durchgeführt werden.

Faltenunterspritzung

Obwohl auch im Bereich der Unterspritzungen bislang keine Schädigungen für das ungeborene Kind nachgewiesen werden konnten, ist auch die Verwendung von dermalen Fillern, egal ob dauerhaft oder abbaubar, während der Schwangerschaft sowie der gesamten Stillzeit kontraindiziert. Hyaluronsäure oder auch Calcium-Hydroxylapatit werden den Patientinnen daher in unserer Praxis erst wieder nach der Entbindung injiziert.

Anti-Aging-Behandlungen

Ausgezeichnet als Top-Anwender, gehört die erfolgreiche Ultraschall-Lifting-Methode Ultherapy zu einer der von uns am häufigsten durchgeführten Methoden gegen sichtbare Alterungserscheinungen. Ist eine Patientin schwanger oder stillt gegenwertig, raten wir von einer Behandlung jedoch ab, da hierzu bislang noch keine Erfahrungsberichte vorliegen. Dabei ist es ganz egal, ob die erfolgreiche Ultraschall-Lifting-Methode bei erschlaffter Haut im Gesicht, Dekolleté oder bei auch bei Hyperhidrose, einer Überproduktion der Schweißdrüsen, im Achselbereich angewendet werden soll. Gleiches gilt für das Korean V-Lift, eine minimalinvasive Lifting-Methode. Auch Laserbehandlungen sollten, wenn möglich, erst nach der Schwangerschaft durchgeführt werden. Aufgrund der Vielzahl verschiedenster Laser beraten Sie hierzu unsere Ärzte gerne persönlich.

Haarefärben

Färbemittel unterliegen hierzulande strengsten Vorschriften und kommen nur in geringer Dosierung zum Einsatz, dennoch können Colorationen bedenkliche Chemikalien enthalten, die potenziell gesundheitsschädigend sind. Daher empfiehlt es sich, während der gesamten Schwangerschaft auf das Haarefärben mit chemischen Mitteln zu verzichten. Eine Alternative stellt zum Beispiel natürliche Pflanzenfarbe dar. Auch beim Styling ist Vorsicht geboten. Haarspray zum Beispiel sollte hinsichtlich der beim Sprühen entstehenden Dämpfe nicht übermäßig gebraucht werden. Andere Stylingprodukte wie Gel oder Haarschaum können dagegen weiterverwendet werden, am besten aber ohne dabei mit der Kopfhaut in Kontakt zu kommen.

Facial

Natürlich können sich auch schwangere Frauen eine Gesichtsbehandlung gönnen. Dabei sollte allerdings zum Beispiel auf chemische Peelings verzichtet werden. Ein Treatment mit LED-Licht dagegen kann auch bei schwangeren Frauen ohne Probleme durchgeführt werden. Das Rot- und Gelblicht wirkt nicht nur straffend und hautglättend, es behandelt auch erfolgreich Problemhaut mit Akne. Gerade in der Schwangerschaft kann es hormonell bedingt zu einer Verschlechterung des Hautbildes kommen. Nachdem gängige Therapiemethoden, zum Beispiel mit Vitamin A, bei Schwangeren nicht möglich sind, bietet eine LED-Bestrahlung die ideale Alternative.

Nagellack

Nagellack sowie Nagellackentferner können giftige Lösungsmittel und Weichmacher enthalten. In den meisten Fällen sind diese aber lediglich in geringen Mengen enthalten und daher unbedenklich. Trotzdem sollten Sie als Schwangere von einem Besuch im Nagelstudio absehen und auch zu Hause am besten nur zu Lacken greifen, die ohne Toxine auskommen. Wir verwenden im AIYASHA Medical Spa zum Beispiel vegane sowie 5-free-Nagellacke (ohne Formaldehyd, Toluol, Campher, Dibutylphthalat und Formaldehydharze). Diese kommen auch bei der Fußpflege zum Einsatz, die gerade in der fortgeschrittenen Schwangerschaft, wenn man selbst seine Füße nicht mehr erreichen kann, für eine enorme Wohltat sorgt und daher nur zu empfehlen ist.

Spa

Gegen einen Spa-Besuch in der Schwangerschaft spricht absolut nichts. Bei uns im AIYASHA Medical Skin Spa bieten wir sogar eine spezielle 60-minütige Schwangerschaftsmassage an, die ganz gezielt auf die Bedürfnisse werdender Mütter ab dem dritten Monat abgestimmt ist. Auch gegen einen Saunabesuch ist nichts einzuwenden, vorausgesetzt, Mutter und Kind geht es gut. Um jegliches Risiko auszuschließen, ist es allerdings ratsam, in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten keine Sauna zu besuchen. Auch anschließend sollte ein Saunagang maximal zehn Minuten betragen und eine Temperatur von 100 Grad keinesfalls überschreiten.

Pflegeprodukte

Grundsätzlich sollten in der Schwangerschaft aggressive Peelings und stark duftstoffhaltige Cremes weggelassen werden. Ganz verboten sind Produkte mit Inhaltsstoffen, die häufig bei der Behandlung von Akne zum Einsatz kommen, wie Isotretinoin, eine Form der Vitamin-A-Säure, oder Salicylsäure.

Haarentfernung

Gegen das Entfernen lästiger Härchen mit einer Enthaarungscreme spricht zwar grundsätzlich auch während der Schwangerschaft nichts dagegen. Die Vielzahl an Chemikalien kann die Haut allerdings reizen und allergische Reaktionen auslösen. Aus Sicherheitsgründen sollte die Enthaarungscreme daher nicht während der Schwangerschaft gebraucht werden. Auch beim Epilieren ist übrigens Vorsicht geboten. Schwangere empfinden die Anwendung oftmals als wesentlich schmerzhafter. Es ist daher ratsam, störende Härchen am besten mit Wachs oder dem Rasierer zu beseitigen.

Medikamente

Natürlich sollten während der Schwangerschaft so wenig Medikamente wie möglich eingenommen werden, trotzdem gibt es Ausnahmen. Grundsätzlich gilt daher: Jede Medikamenteneinnahme erfordert die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Op

Gerade Brustkorrekturen sowie Veränderungen im Intimbereich sind häufig gewünschte Eingriffe, die Frauen aufgrund ästhetischer Defizite nach Geburten in Anspruch nehmen wollen. Lassen Sie sich mit der Entscheidung hierfür aber unbedingt Zeit. Gerne informieren wir Sie in einem Beratungsgespräch zu Ihrem persönlichen Schönheitsideal sowie sämtlichen Risiken und eventuellen Ausfallzeiten, die eine Operation mit sich bringt.

Sonnen

UV-Strahlen sollten Schwangere mit Vorsicht und nur in Maßen genießen. Von einem Besuch im Solarium raten unsere Experten sogar ganz ab. Wer dennoch auf sommerliche Bräune nicht verzichten möchte, setzt auf Selbstbräuner. Diese wirken lediglich in der obersten Hautschicht und sind daher undenklich. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass keine bräunungsbeschleunigende Psoralene enthalten sind, die im Verdacht stehen, Krebs erregend zu sein.

Zähne Bleachen

Ein Bleaching sorgt zwar für strahlend weiße Zähne, die dabei verwendete hohe Konzentration an Bleichmittel greift jedoch das Zahlfleisch an. Dieses ist während der Schwangerschaft ohnehin empfindlicher und stärker durchblutet. Nicht selten kommt es daher nach dem Aufhellen zu Parodontose, was im Extremfall eine Gefährdung des Kindes bedeutet. Schwangere sollten von einem Bleaching daher absehen.

Tattoo und Piercing

Von einer Tätowierung oder einem Piercing wird bei Schwangeren strikt abgeraten. Ein Grund dafür ist die Adrenalinausschüttung, dem das Baby während des Stechens ausgesetzt ist. Des Weiteren sind die verwendeten Tattoo-Farben bislang kaum untersucht. Welche Wirkung sie auf den Körper haben, ist daher ungewiss. Gleiches gilt im Übrigen auch für Permanent-Make-up. Bei einem Piercing kann es zudem zu Entzündungen oder allergischen Reaktionen kommen, die das ungeborene Baby gefährden könnten. Auch vorhandener Körperschmuck kann während der Schwangerschaft plötzlich Probleme bereiten. Wir raten bei Beschwerden, das



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