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Tipps vom Profi – so geht Wellness zu Hause

10. Juni 2020

Niemand kennt sich mit den neuesten Behandlungs- und Skincare-Trends besser aus als erfahrene und international anerkannte Dermatologen. Bestes Beispiel: Dr. med. Stefan Duve. Als Dermatologe und Gründer seiner eigene Doctor-Brand bringt der Experte seine Expertise auch zu Ihnen nach Hause.

1. Peeling zur Vorbereitung

Egal ob Gesicht oder Körper – die Basis eines Treatments bildet auch in den eigenen vier Wänden die gründliche Reinigung. Fernab vom klassischen Reinigen der Haut ist hierbei auch das Verwenden von Peeling-Produkten gemeint. Diese entfernen abgestorbene Schüppchen und hinterlassen ein samtweiches Hautgefühl. Für den Körper kann ein Peeling (z. B. mit Kaffee versetzt) außerdem den Stoffwechsel aktivieren und straffend wirken. Im Bereich des Gesichts wird zwischen mechanischen (mit Zuckerkristallen etc.) und chemischen (mit Enzymen etc.) Peelings sowie der Kombination beider Wirkweisen unterschieden. Die Wahl sollte dabei dem Hauttyp entsprechend ausfallen. So empfiehlt es sich, bei empfindlicher Haut zu einem Enzym-Peeling zu greifen, das die Haut ohne mechanische Reize und damit schonender, aber dennoch effektiv peelt. Alternativ und insbesondere bei Hautunreinheiten eignen sich auch spezielle Peeling-Pads. Die bereits getränkten Pads sind mit hautklärenden Wirkstoffen wie Salicylsäure versehen, die Akne sowie vereinzelte Pickel gezielt und effektiv behandeln, ohne die Haut auszutrocknen. Dies ist gerade in der Corona-Zeit perfekt, wenn es durch das Tragen von Schutzmasken zu einem vermehrten Auftreten von Unreinheiten im Mundbereich kommt.

Intensive Pflege für das Gesicht

Nach dem Reinigen und Peelen der Haut folgt der Pflege-Part. Hierfür kommen am besten Creme- oder Sheet-Masken zum Einsatz. Diese können (je nach Hauttyp) mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen versetzt sein oder auch wirkstoffintensiv mit Anti-Aging-Boostern gegen bereits vorhandene Alterungserscheinungen oder Lichtschäden wirken. Creme-Masken mit einem Pinsel gleichmäßig auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen bzw. Sheet-Masken vorsichtig auf dem Gesicht platzieren, einwirken lassen, abspülen. Anschließend empfiehlt sich ein Serum – beispielsweise mit Retinol oder Hyaluronsäure –, gefolgt von einer Tages- oder Nachtcreme. Auch Letztere sollten unbedingt zum Hauttyp passen. Dies gilt vor allem für empfindliche und sensible Hauttypen. So können gerade Anti-Aging-Produkte mit Retinol schnell zu Irritationen und im schlimmsten Fall sogar zu Ekzemen führen. Aber auch eine Überfettung bei öliger oder zu Akne neigender Haut gilt es zu verhindern. Zu reichhaltige Produkte haben oftmals eine sogenannte periorale Dermatitis zur Folge, auch als Stewardessen-Krankheit bekannt. Diese zeigt sich in Form von Rötungen, Knötchen und Pickeln im Mundbereich.

3. Treatments für den Körper

Beim Körper geht es – sowohl bei professionellen Behandlungen als auch im Home-Spa – vor allem um die Behandlung von schwachem Bindegewebe im Bereich der Oberarme und Oberschenkel. Sehr effektiv haben sich hier Bürstenmassagen in Kombination mit straffenden Cremes und Lotionen erwiesen, die zur Förderung der Durchblutung beitragen und den Stoffwechsel in Gang setzen. Dabei wird mit einer Bürste aus Naturfasern der Körper in kreisenden Bewegungen von unten nach oben abgebürstet. Mit der richtigen Technik soll das sogenannte Trockenbürsten sogar das Immunsystem stärken und sich positiv auf Kreislauf und Wohlbefinden auswirken. Bei der Wahl der passenden Pflege sind koffeinhaltige Lotionen oder Gele die erste Wahl. Das Koffein kurbelt die Durchblutung im Bindegewebe zusätzlich an und kann die Haut bei regelmäßiger Anwendung glatter und fester erscheinen lassen. Teils sind die Body-Produkte zudem noch mit einem kühlenden, erfrischenden Effekt versehen, was die Anwendung (gerade nach dem Workout) besonders angenehm gestaltet.

4. Yoga-Lessons und Meditation

Eigentlich wissen wir es alle: Wer wirklich entspannen will, sollte sich nicht nur mit Pflegeprodukten um sein Äußeres kümmern, sondern auch den Geist schärfen. Am besten eignen sich hierzu Yoga-Einheiten, die sich auch zu Hause mithilfe von Apps oder Tutorials umsetzen lassen. Ebenso ist der persönliche Lebenswandel nicht zu vergessen. Nikotin, Alkohol, eine ungesunde Ernährung und zu wenig Schlaf wirken sich somit ebenfalls negativ auf das Wohlbefinden aus. Wie wär’s denn z. B. mal mit einem grünen Smoothie aus Spinat, Apfel, Banane und Orange?



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