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Needling für Hals und Dekolleté

08. August 2019

Needling für Hals und Dekolleté

In Sachen ästhetischer Behandlungen geht es den meisten unserer Patienten zunächst in erster Linie um Anti-Aging-Verfahren speziell zur Verjüngung der Gesichtshaut. Erst im zweiten Schritt wird sich dann Hals und Dekolleté gewidmet. Während sich im Gesicht schnell sichtbare Ergebnisse erzielen lassen, ist das eine Etage tiefer jedoch deutlich schwieriger. Der Grund dafür: Nicht alle Behandlungsmethoden eignen sich auch für die dünne Dekolleté-Haut, die kaum Unterhautfettgewebe und Talgdrüsen besitzt. Anders das Micro-Needling. Mit dem Verfahren lassen sich selbst hartnäckige Knitterfältchen am Hals bestens behandeln. Aber Vorsicht: Stark sonnengeschädigte Haut ist für ein Micro-Needling nicht geeignet.

Micro-Needling für Hals & Dekolleté

Beim Micro-Needling wird die Haut mit feinen Nadeln bearbeitet, um durch die dabei entstehenden Einstiche die Reparaturmechanismen der Haut in Gang zu setzen. Das anschließende Einschleusen aktiver Subtanzen unterstützt dies zusätzlich. Auf diese Weise kann die Oberflächenstruktur aufgebaut werden. Je dünner die Haut dabei ist, desto wirkungsvoller ist ein Needling. Da Hals und Dekolleté mit einer stärkeren Behandlungstiefe bearbeitet werden können, lassen sich schnell erstklassige Ergebnisse erzielen.

Step 1: Mechanisches Öffnen der Haut

Das Needling besteht im Grunde aus zwei Komponenten. Beim mechanischen Schritt wird die Haut mittels Dermaroller oder -pen geöffnet. Auf diese Weise entstehen ein bis drei Millimeter tiefe Mikrokanäle. Welches der beiden Geräte zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem zu behandelnden Bereich. Mit dem Pen lässt sich sehr definiert arbeiten, er ist perfekt für Grenzzonenbereiche, wie die Nasenwinkel zum Beispiel. Der Roller hingegen arbeitet vielmehr großflächig und ist für den Hals ideal. Doch egal ob Roller oder Pen, der mechanische Step führt zur Kollagenstimulation und somit zur Stabilisierung der Hautoberfläche.

Step 2: Einarbeiten des Wirkstoffcocktails

Als zweiter Schritt folgt die Versorgung der Haut mit essenziellen Wirkstoffen. Das mechanische Bearbeiten der Haut hat Mikrokanäle geöffnet, die nun nur darauf warten, mit Feuchtigkeit versorgt zu werden. Hyaluronsäure eignet sich dafür am besten. Aber auch Vitamine und Antioxidantien lassen sich einschleusen. Am besten gelingt dies mittels Seren oder Masken. Wir bieten mit dem sogenannten Plasma-Needling explizit ein Needling für das Dekolleté an. Dabei wird die Wirkstoffmixtur durch eigenes Blutplasma angereichert. Dies unterstützt die Kollagenneubildung nochmals. Insbesondere Querfalten am Hals lassen sich damit bestmöglich bearbeiten. Wichtig ist dabei nur zu wissen, dass eine Anwendung meist nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt. Maximale Resultate lassen sich erst mit einer Kur von drei bis sechs Treatments im Abstand von jeweils zwei bis vier Wochen erzielen.



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