Macht Lippenbalsam tatsächlich süchtig? - Haut- & Laserzentrum an der Oper

Macht Lippenbalsam tatsächlich süchtig?

15. August 2017

Es geht immer wieder groß durch die Medien, dass Lippenbalsam die Lippen zwar mit rückfettenden Inhaltsstoffen pflegt und vor dem Austrocknen schützt… jedoch auch in gewisser Weise süchtig machen kann… doch was ist dran an diesem weit verbreiteten Mythos? Es steht außer Frage, dass es vor allem für viele Frauen inzwischen einfach eine feste Angewohnheit ist, die Lippen mehrmals täglich mit einer dicken Schicht Lip Balm einzucremen. Aber mehr als eine Gewohnheit ist es dann doch auch nicht, denn von einer vermeintlichen Sucht geschweige denn von einer körperlichen Abhängigkeit sind wir hier weit entfernt. Die Lippenhaut ist extrem dünn und besitzt selber kaum Talgdrüsen. Um den dadurch fehlenden Eigenschutz vor allem im Winter auszugleichen, ist ein rückfettender Pflegebalsam ideal. Ist der Lippenbalsam zusätzlich noch mit einem integrierten Lichtschutzfaktor versehen, dann noch besser! Die herkömmliche Lippenpflege schützt jedoch nicht nur, sondern erzeugt auch ein geschmeidiges, weiches Gefühl. Und um eben genau dieses weiche Gefühl aufrecht zu erhalten, wird eben kräftig und regelmäßig nachgeschmiert. Wir raten unseren Patienten bei der Verwendung einer Lippenpflege darauf zu achten, dass Balm oder Pflegestift keine Paraffine enthalten. Diese auf Erdöl basierende Substanz kann nämlich erst gar nicht aufgenommen werden, verschließt die Lippen sogar regelrecht und trocknet sie auf Dauer aus.



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