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Ist tägliches peelen wirklich gut für die Haut?

29. November 2017

Nein, ganz im Gegenteil! Ein Peeling reinigt die Haut zwar, entfernt aber auch abgestorbene Hautschüppchen. Wer es mit dem Peelen übertreibt, heizt zudem die Produktion neuer Zellen stärker als beabsichtigt an. Im Gegensatz zum 28-Tages-Rhythmus erfolgt die Zellerneuerung daraufhin in kürzerer Zeit. Studien haben jetzt bestätigt, dass dies nicht nur zu Reizungen und Rötungen führt, sondern die Haut auch schneller altern lässt. Gleichzeitig nimmt paradoxerweise die Verhornungsneigung zu.

Weniger ist mehr

In der Regel empfiehlt sich die Peeling-Anwendung ein bis zweimal in der Woche. Mechanische Peelings sind hier eher für robuste ölige Haut bis hin zu Akne neigender Haut geeignet. Bei sensibler Haut oder einer Neigung zu Ekzemen sollte man auf mechanische Peelings verzichten. Hier empfiehlt sich der Griff zu sanften Enzym- oder Fruchtsäurepeelings. Sie kommen ohne „Rubbeln“ aus und sind so wesentlich schonender für empfindliche Haut. In hoher Konzentration gehören Fruchtsäurepeelings übrigens ausschließlich in die Hand einer erfahrenen Kosmetikerin. Der Grund: Nach dem Auftragen des Gels, das vorwiegend aus der Glykolsäure Alpha-Hydroxy-Acid (auch bekannt als AHA) besteht, muss die Fruchtsäure unbedingt durch eine spezielle Creme neutralisiert werden. Außerdem zu beachten: Da die Haut nach dem Peeling extrem lichtempfindlich ist, sollte für etwa fünf Wochen konsequent eine möglichst hoher Lichtschutz zur täglichen Pflege-Routine gehören.



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