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Eiszeit für die Haut

16. Juli 2020

Treatment statt Training! Pünktlich zur Beach-Body-Saison wird der Wunsch wieder größer, den Körper mit intelligenter Pflege und den passenden smarten Behandlungsmethoden zur echten Strandschönheit à la Rio de Janeiro umzuwandeln. Der neueste Trend dabei: Kältetherapie. Neben einer perfektionierten Körpersilhouette verspricht der Kälte-Trend aber noch mehr: So soll er auch als Beauty-Booster wirken und zur Leistungssteigerung beitragen.

Body Contouring: Fettzellen einfrieren

Die wohl bekannteste und vor allem beliebteste Kältemethode ist wohl die Kryolipolyse, bei der Fettzellen am Bauch, den Hüften oder den Oberschenkelinnen/-außenseiten mithilfe von Kälte behandelt werden. Dies geschieht über einen Applikator, der auf einem Spezial-Vlies auf der Problemzone platziert wird. Unter Vakuum angesaugt, wird die Haut gezielt heruntergekühlt. Ziel ist es, die Fettzellen innerhalb der 40-minütigen Behandlung in einen Zustand zu versetzen, in dem sie auf natürliche Weise vom Körper abtransportiert werden können. Erste Ergebnisse sind daher nicht sofort sichtbar, sondern zeigen sich erst im Laufe von sechs Monaten. Bitte beachten: Die Kryolipolyse eignet sich ausschließlich für kleine Fettpölsterchen, die auch mit regelmäßigem Training im Fitnessstudio nicht verschwinden.

Hollywood Secret: drei Minuten in der Kältekammer

Halbnackt in einen Tank steigen und drei Minuten bei -110 °C aushalten – das alleine genügt, um abzuspecken? Sogenannte Kältestudios versprechen straffere Haut, bessere Durchblutung und vor allem weniger Pfunde. Zudem soll das Kältetraining Schmerzen und Entzündungen lindern und die Leistungsfähigkeit steigern. Spitzensportler schwören bereits auf die Kältekammer. So nutzen die Profis der deutschen Fußball- und Handball-Bundesliga den Eisschrank, um nach intensivem Training Muskelbeschwerden zu vermeiden. Aber auch Hollywood-Stars wie Jessica Alba oder Jennifer Aniston bibbern regelmäßig bei der Ganzkörpertherapie. Während die Füße mit Fellschuhen geschützt sind, wird der Körper in dem Eisschrank mit einem Stickstoffnebel eingehüllt. Die Temperatur sinkt dabei rapide ab, der Stoffwechsel hingegen steigt ‒ ebenso wie die Fettverbrennung. Aber: Das Ganze klingt zu schön, um wahr zu sein, finden auch Wissenschaftler, die bislang leider noch keinen Beleg für die Wirkung der sogenannten Cryotanks liefern konnten. Im Gegensatz zur Kryolipolyse gibt es auch kein FDA Approval für die Behandlung.

Neues Facial ‒ mit Minusgraden zum perfekten Teint

Der neueste Trend in Sachen Kältebehandlungen kommt aus den USA und setzte die Kryotherapie als Facial ein, um Pigmentflecken und auch Narben zu behandeln. Ein Steamer wird dabei in sanften Bewegungen über Stirn, Schläfen und Wangen geführt, um das gesamte Gesicht auf bis zu -180 °C abzukühlen. Der dabei entstehende Kälteschock regt die Blutzirkulation an und aktiviert die Kollagenproduktion. Außerdem wird die Sauerstoffversorgung erhöht. Bei regelmäßiger Anwendung soll sich nicht nur das Hautbild verfeinern, auch Fältchen, Pigmentflecken und sogar Narben werden optisch reduziert. Wichtig: Dies gelingt allerdings nur in Kombination mit speziellen Wirkstoffen. Da die Haut nach der Behandlung besonders aufnahmefähig ist, können individuell auf den gegenwärtigen Hautzustand zugeschnittene Vitaminen, Antioxidantien etc. perfekt in die Haut geschleust werden.



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