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Du bist, was du isst!

23. Juli 2019

Die Haut verrät mehr, als uns manchmal lieb ist. So lassen sich zum Beispiel Raucher oder Sonnenanbeter anhand des Hautzustands schnell entlarven. Aber auch Ernährungssünden machen sich bemerkbar. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Hautgesundheit mit der entsprechenden Ernährung und einem gesunden Darm positiv zu unterstützen.

Hautfreundliche Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung hat positive Auswirkungen auf unsere Haut, denn nur so können sie mit ausreichend Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen versorgt werden. Dabei gilt als Richtlinie: drei Mahlzeiten täglich, auf Snacks verzichten und Zucker weitestgehend reduzieren. Auf diese Weise hat der Blutzuckerspiegel die Möglichkeit, zwischen dem Essen wieder auf Normalwert zu sinken. Auf den Teller sollten dabei insbesondere Obst, Gemüse (vor allem intensiv gefärbte Obst- und Gemüsesorten sowie Beeren – sie sind reich an Antioxidantien, die Zellen vor Schädigung durch freie Radikale schützen), Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Fisch kommen. Auch mageres Fleisch ist ab und zu empfehlenswert. Wer sich nach diesem Muster ernährt, hat dann auch Raum für Genussmittel, wie Kaffee (am besten schwarz), dunkle Schokolade (jeden Tag ein kleines Stück) sowie gelegentlich ein kleines Glas Rotwein (die Betonung liegt auf einem KLEINEN Glas). Zudem sollten Kräuter und Gewürze in die Mahlzeiten integriert werden. Sie üben ebenfalls großen Einfluss auf unsere Gesundheit aus, beispielsweise haben Ingwer und Kurkuma eine extrem entzündungshemmende Wirkung.

Ernährungsumstellung bei Hauterkrankungen

Bei Hauterkrankungen kann eine Ernährungsumstellung das Hautbild gravierend verbessern. Das beste Beispiel ist eine Reduktion von Zucker und Weißmehlprodukten bei Unreinheiten. Wie wir wissen, lassen Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index (GI) Pickel nachweislich sprießen. Untersuchungen der Harvard Universität in Boston fanden zudem heraus, dass auch ein übermäßiger Konsum von Milchprodukten Akne verstärken kann. Wie beim Vorhaben, sich möglichst gesund zu ernähren, ist auch hier der komplette Verzicht bestimmter Lebensmittel keine gute Idee. Besser ist eine Reduktion.

Ausreichend trinken

Neben den entsprechenden Lebensmitteln sollte auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Am besten zwei Liter Wasser, Tee oder verdünnte Säfte pro Tag trinken. Dass dies einen Einfluss auf die Haut hat, haben Studien gezeigt: Schon zehn Minuten nach dem Trinken eines halben Liter Wassers verbessern sich Mikrozirkulation und Sauerstoffversorgung nachweislich. Trinken wirkt also wie eine Art Jungbrunnen für die Haut. Der Effekt ist allerdings nicht von Dauer und hält nur etwa drei Stunden an. Interessant zu wissen: Auch wenn drei Liter Wasser am Tag getrunken werden, wird der Effekt nicht intensiviert. Dies gilt übrigens unabhängig vom jeweiligen Hauttyp.

Darmflora und Haut

Abgerundet wird das perfekte Gesundheitskonzept noch durch eine intakte Darmflora. Ist diese gesund, können von den Darmmikrobiotika sogar Beauty-Stoffe produziert werden, die üblicherweise nur in Tiegeln zu finden sind. Hierzu zählt zum Beispiel Hyaluron- oder Milchsäure. Heute weiß man zudem, dass auch der pH-Wert der Haut mit der Darmflora in Verbindung steht. Um den Darm gesund zu erhalten, ist eine ausgewogene Ernährung essenziell. Zu den Giften, die die Darmflora nachhaltig schädigen, zählen: Zucker, Fast-Food sowie Fertiggerichte. Aber wie bei allen Bereichen der Ernährung gilt auch hier: Essen sollte nicht nur der Lebensmittelzufuhr dienen, sondern als Genuss wahrgenommen werden.



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