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DIY-TREND – WAS BEIM HERSTELLEN VON KOSMETIK ZU BEACHTEN IST

16. April 2020

Spätestens seit der Fridays-for-Future-Bewegung hat der Begriff „Nachhaltigkeit“ zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies ist auch im Beauty-Bereich angekommen. Kosmetikhersteller, die auf den immer größer werdenden Trend nicht reagieren, werden es in Zukunft daher schwerhaben. Glaubt man Marktforschungsagenturen, ist der Zero-Waste-Gedanke nämlich gerade bei Kosmetika von großer Relevanz. Und schon jetzt gibt es mehrere Kosmetikmarken, die erfolgreich ein Null-Abfall-Konzept umsetzen. Bestes Beispiel: Lush, die in Berlin einen verpackungsfreien Laden eröffnet haben. Auch die Großen der Branche ziehen nach. So will L’Oréal noch in diesem Jahr die erste papierbasierte Kosmetiktube auf den Markt bringen. Plus: Bis 2025 sollen alle Kunststoffverpackungen des Konzerns wiederbefüllbar, wiederverwendbar, recycelbar und kompostierbar sein. Wer den Müllberg aus Plastikspendern und Tuben jedoch bereits heute komplett umgehen möchte, stellt seine Kosmetik neuerdings selbst her. Ein Beweggrund hierfür kann neben dem Zero-Waste-Gedanken auch der Verzicht auf unnötige Inhaltsstoffe sein. In Sachen Naturkosmetik ist Deutschland ohnehin Europameister. Doch lohnt sich das Herstellen von Kosmetik- und Pflegeprodukten überhaupt?

MEGA-TREND: DO-IT-YOURSELF-KOSMETIK

In den sozialen Netzwerken erlebt Selfmade-Kosmetik gerade einen regelrechten Boom und hat dabei keinesfalls etwas mit simplen Quarkmasken und Gurkenscheiben zu tun. Ganz im Gegenteil! Als Basis kommen hochwertige Inhaltsstoffe wie kalt gepresste Bio-Öle zum Einsatz. Auf diese Art lässt sich nahezu das gesamte Sortiment an Haut- und Körperpflege herstellen. Rezepte hierfür findet man inzwischen nicht nur online, sondern auch spezielle Bücher widmen sich ganz diesem Thema. Einige Aspekte sollten dabei jedoch auf jeden Fall beachtet werden. Zum einen sind in Naturprodukten Duftstoffe enthalten, die Allergien auslösen können (insbesondere Ylang-Ylang). Daher gilt grundsätzlich: weniger Inhaltsstoffe = bessere Verträglichkeit. Auf die Haut sollte ohnehin immer nur das aufgetragen werden, was sie auch benötigt. Entsprechend spielt der eigene Hauttyp eine ausschlaggebende Rolle. Wird z. B. eine ölige Haut mit Kokosöl gepflegt, fördert das die Neubildung von Unreinheiten. Am besten den Hauttyp im Vorfeld von einem Dermatologen oder einer Kosmetikerin genauestens bestimmen lassen.

DAS RÄT DER DERMATOLOGE

Sensibilisiert durch die Diskussionen um Nachhaltigkeit und Plastikvermeidung liegt das Herstellen von DIY-Beauty zu Recht im Trend. Aber: Natürliche Wirkstoffe weisen meist eine deutlich geringere Wirkstoffkonzentration auf als synthetisch hergestellte. Die Wirkung ist in der Regel also keinesfalls mit herkömmlichen Produkten aus dem Kosmetikregal vergleichbar. Außerdem kann es bei selbst hergestellten Kosmetika öfters zu Hautirritationen, Verunreinigungen und Allergien kommen.



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