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DAS HANDICAP HAUT

23. Januar 2020

Grundsätzlich kann die Haut in verschiedene Hauttypen unterteilt werden: normale, trockene, fettige und Mischhaut. Dieser Hauttyp wird durch genetische Faktoren bestimmt und kann folglich nur schwer verändert werden. Anders verhält es sich hingegen mit dem Hautzustand. Je nach inneren und äußeren Faktoren, die auf die Haut einwirken, variiert dieser und kann nicht nur kurzfristige Hautprobleme zur Folge haben, sondern die Haut auch langfristig zum „Problemfall“ machen.

WAS IST PROBLEMHAUT?

Unter Problemhaut versteht man in der Regel das Auftreten von Unreinheiten, Pickeln oder Pusteln, unter denen nicht nur Pubertierende leiden, sondern auch immer mehr Erwachsene. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Akne-Bakterien, vermehrte Talgproduktion, Verhornungsstörungen, aber auch Umweltfaktoren (Stress, Medikamente, Lebensgewohnheiten) oder eine für den Hauttyp unpassende Pflege. Um die Ursachen genauestens zu bestimmen, ist die Hilfe eines erfahrenen Dermatologen oder einer ausgebildeten medizinischen Kosmetikerin gefragt. Nur so kann ein adäquater Pflegeplan mitsamt professionellen Behandlungen zusammengestellt werden. Insbesondere in aktiven problematischen Phasen ist dies unerlässlich, um Problemhaut signifikant zu verbessern und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aber auch in entzündungsfreien Zeiten kann der Hautzustand mit effektiver Pflege erhalten und einer neuen Entzündung somit vorgebeugt werden.

Um eine erfolgreiche Behandlung von Problemhaut zu garantieren, müssen Patient, Dermatologe und medizinisch geschulte Kosmetikerinnen eng zusammenwirken. Der Dermatologe bestimmt das Vorgehen sowie eine eventuelle medikamentöse Therapie. Die medizinische Aus- und Tiefenreinigung ist Aufgabe einer professionellen Kosmetikerin. Diese kann wie folgt ablaufen:

    1. Reinigung mit sanftem Cleanser zum gründlichen Entfernen von Make-up-Resten, Schmutzpartikeln und überschüssigem Talg
    2. Tonisieren mit einem antiirritativen Gesichtswasser, das die Haut klärt, mattiert und erweiterte Poren reduziert
    3. Peeling zur Entfernung abgestorbener Hautschüppchen und tief sitzender Unterlagerungen
    4. Bedampfen der Haut zum Öffnen der Poren
    5. Ausreinigen von lokalen Mitessern
    6. Maske mit beruhigenden Eigenschaften zur Regeneration der Haut
    7. Ultraschallanwendung in leicht spiralförmigen Bewegungen, um zuvor aufgetragene Wirkstoffkonzentrate tief in die Haut einzubringen und die entzündungshemmende, beruhigende Wirkung zu intensivieren
    8. Abschlusspflege und auf Wunsch abdeckende Spezialprodukte, um das Hautbild auszugleichen und Rötungen optisch verschwinden zu lassen

Ergänzend: Zur Ultraschallbehandlung kann auch eine Mikrodermabrasion das Hautbild nachhaltig verbessern. Das apparative Spezialpeeling macht sich die Kombination aus Vakuum und kontrolliertem Kristallfluss zunutze, um die Hautoberfläche mit feinsten Mikrokristallen zu glätten. Abgestorbene Hautschüppchen und Verhornungen werden effektiv und dennoch sanft abgetragen.

Die professionelle Behandlung sollte (je nach Ausprägung der Problemhaut) alle vier Wochen erfolgen. Im weiteren Verlauf können die Abstände individuell verlängert werden. Neben der medizinischen Ausreinigung ist aber auch die Heimpflege essenziell. Wie diese konkret auszusehen hat, wird entsprechend dem Hautzustand bestimmt. Nur die regelmäßige Anwendung zu Hause unterstützt die optimalen Resultate der professionellen Behandlung und führt zu einer dauerhaften Verbesserung



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