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Beauty Trend: chemische Peelings

04. August 2020

Die oberste Hautschicht erneuert sich etwa alle 28 Tage. Ein Peeling kann diesen Prozess unterstützen. Im Trend liegen dabei vor allem chemische Peeling-Treatments, die inzwischen nicht mehr nur im Kosmetikstudio oder beim Dermatologen angewendet werden, sondern sich auch in den eigenen vier Wänden immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Professionelle Peelings

Grundsätzlich wird zwischen mechanischen und chemischen Peelings unterschieden. Während mechanische Peelings mit speziellen Peeling-Partikeln arbeiten, um die oberste Hornschicht der Haut zu entfernen, hat sich bei der chemischen Variante vor allem die Behandlung mit Fruchtsäure bewährt. Obwohl es sich dabei ebenfalls um eine milde Peeling-Form handelt, dringt die Fruchtsäure tief in die Haut ein und erzielt ohne lange Ausfallzeiten sichtbare Ergebnisse. Während sich die Fruchtsäure vornehmlich zur Behandlung von leichter Akne, Unreinheiten und Falten eignet, geht ein Peeling mit TCA (Trichloressigsäure) im wahrsten Sinne des Wortes wesentlich tiefer. Die Trichloressigsäure trägt neben der Oberhaut auch Teile der Lederhaut ab. Vor allem bei Altersflecken, Pigmentverschiebungen und Lichtschäden eingesetzt, sorgt das TCA-Peeling für ein sichtbar verjüngtes Hautbild, ist aber auch mit einer Ausfallzeit verbunden (je nach Intensität bis zu 14 Tage). Das stärkste aller chemischen Peelings ist das Phenol-Peeling. Es darf aufgrund der Intensität ausschließlich von erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden, hat dafür aber auch einen maximalen Effekt zur Folge. Die verwendete Phenol-Lösung bewirkt ein oberflächliches bis mitteltiefes Abschälen der Hautschichten und erfolgt teilweise sogar in Dämmerschlaf. Es dient vor allem zur Behandlung tiefer Falten oder Narben, ausgeprägter Pigmentstörungen oder Sonnenschäden. Im Gegensatz zu anderen Peelings beträgt die Ausfallzeit hierbei allerdings zwei bis drei Wochen.

Peelings für zu Hause

In den eigenen vier Wänden besteht die Möglichkeit, die Haut mit einer Glykolsäure-haltigen Creme zu behandeln. Über Nacht aufgetragen, wirkt das wie ein leichtes Peeling. Alternativ sind auch Waschgele mit Salizylsäure empfehlenswert. Home-Produkte können zwar nicht das Erscheinungsbild von Narben oder tiefen Falten verbessern, lösen aber oberflächliche Verhornungen und machen die Haut aufnahmefähig für nachfolgende Pflegesubstanzen. Wie oft gesunde Haut gepeelt werden sollte, hängt von der Art des verwendeten Peelings ab. Peeling-Produkte für zu Hause können im Grunde ohne Probleme jeden Tag angewendet werden, tiefgreifende Peelings bei der Kosmetikerin dagegen nur alle drei bis sechs Wochen (mit regelmäßigen Pausen von ein bis drei Monaten). Ebenso lässt sich eine unempfindliche, robuste und bereits gealterte Haut kräftiger und mit konzentrierteren Substanzen peelen als empfindliche Hauttypen mit Neurodermitis oder aktiven Entzündungen. Die Haut wird durch viele Peeling-Anwendungen übrigens keinesfalls dünner. Ein Peeling löst lediglich oberflächliche Hornschichten und regt die Zellerneuerung an. Der Effekt: Alte Hornzellen werden entfernt, und vitale, neue Zellen kommen nach.



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