HYPERHIDROSE – STARKES SCHWITZEN

Übermäßiges Schwitzen wird medizinisch als Hyperhidrose bezeichnet und ist für den Betroffenen oftmals mit starken physischen und psychischen Belastungen verbunden. In den meisten Fällen tritt eine Hyperhidrose an Handinnenflächen, Fußsohlen oder im Achsel- und Intimbereich auf.

Botox gegen Schwitzen

Effektive Abhilfe schafft eine Injektion mit Botulinumtoxin. Bei der Behandlung wird das Botox mit einer feinen Nadel mehrfach dicht nebeneinander in die Haut gespritzt. Da dies besonders an Händen und Füßen äußerst schmerzhaft ist, verabreichen wir vorab eine Anästhesie. Die Behandlung an sich dauert ungefähr 15 Minuten und ist mit keiner Ausfallzeit verbunden. Am Tag der Injektion sollte lediglich auf Sport und Sauna verzichtet werden. Bereits nach zwei bis sieben Tagen kommt es dann zur Unterbrechung der Schweißproduktion. Für ein dauerhaftes Ergebnis muss die Behandlung alle sechs bis zwölf Monate wiederholt werden.

Ultherapy® gegen Schwitzen

Eine Hyperhidrose im Achselbereich kann auch mit dem Ultherapy®-Verfahren behandelt werden. Das nichtinvasive Ultraschallverfahren aus den USA zerstört die Schweißdrüsen mithilfe von Ultraschallenergie. Da sich die Drüsen nicht regenerieren können, kommt es dauerhaft zu einer Reduktion der Schweißbildung.

Im ersten Schritt wird von einem unserer Ärzte im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER ein sogenannter Schweißtest durchgeführt. Dieser wird auch als Minor-Schweißtest bezeichnet. Dabei wird eine Jodlösung auf die Haut aufgetragen und dieser Bereich anschließend mit Stärkepulver bestreut. Fängt der Patient dann an zu schwitzen, verfärbt sich die Stärke blau. Daran können wir erkennen, wo genau behandelt werden muss. Bevor mit der eigentlichen Ulthera-Behandlung begonnen werden kann, wird mit einem speziellen Lineal ein Raster auf den Achselbereich aufgezeichnet. Dieses besteht je nach Größe des Achselbereichs aus zehn bis zwölf „Kästchen“. Die Kästchen, in denen sich der zu behandelnde Bereich befindet, werden mit einer Lokalanästhesie betäubt. Dadurch wird die komplette Behandlung schmerzfrei. Hat die Lokalanästhesie eingesetzt, beginnen unsere Experten mit der eigentlichen Ultherapy®-Behandlung. Hier wird mit zwei Aufsätzen des Geräts unter Sichtkontrolle genau in der Tiefe, in der sich die Schweißdrüsen befinden, gearbeitet. Aufsatz Nr. 1 bringt die Ultraschallenergie in circa drei Millimeter Tiefe in die Haut ein. Der zweite Aufsatz dringt in die Tiefe von circa 4,5 Millimetern vor.

Ein erster Effekt ist bereits nach der ersten Sitzung zu erwarten. Für ein optimales Ergebnis raten wir im HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER zu zwei Behandlungen im Abstand von circa 30 Tagen. Es entsteht keine Ausfallzeit. Nach der Behandlung kann es lediglich vorübergehend zu leichtem Kribbeln, Taubheitsgefühl, Rötungen oder zu einer erhöhten Empfindlichkeit des behandelnden Areals kommen. 72 Stunden vor und 24 Stunden nach der Behandlung dürfen keine Antitranspirantien oder Deodorantien verwendet werden. Weiterhin sollten circa eine Woche im Voraus keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden. Die Behandlung wird unter lokaler Betäubung durchgeführt.

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