Haut- und Laserzentrum München
Hautarzt
Gemeinschaftspraxis von Dr. med. Stefan Duve, Dr. med. Hans-Peter Schoppelrey und Dr. med. univ. Wolfgang Niederdorfer, Fachärzte für Dermatologie und Allergologie.
Doctor Duvey
Doctor Duve

WINDELEKZEM.
Windelekzem, auch Windelentzündung oder Windeldermatitis genannt, tritt bei Säuglingen sehr häufig auf. Das Zusammentreffen von Enzymen aus dem Stuhl und Ammoniak aus dem Urin reizt die Haut. Eine leichte Erkältung mit erhöhter Körpertemperatur, Zahnen, Nahrungsumstellung, Durchfall, Antibiotika oder eine Überempfindlichkeit bzw. Allergie gegen Pflegeprodukte sind mögliche Auslöser.
Anzeichen eines Windelekzems sind gerötete Hautpartien und eventuell nässende Stellen. Beginnend im Windelbereich kann sich eine Windelentzündung in schwereren Fällen auch auf die Oberschenkel und in die Hautfalten der Beine ausdehnen. Die Haut wirkt geschwollen, rissig und schuppig. Bei Jungen kann es vorkommen, dass sich ein Windelekzem bis auf den Penis ausdehnt. Die meisten Babys reagieren mit Reizbarkeit, häufigem Schreien und sogar Appetitlosigkeit.
Säuglinge im Alter zwischen 7 und 9 Monaten sind am häufigsten betroffen. Gestillte Babys haben seltener Windelekzeme, denn ihr Stuhl enthält weniger von den Bakterien, die eine Entzündung hervorrufen können. Sobald zugefüttert wird, nimmt deshalb die Wahrscheinlichkeit eines Windelekzems zu. Kot und Urin enthalten nun viel mehr Bakterien, die die Haut reizen können.
Einem Windelekzem können Sie vorbeugen, wenn Sie die Windeln häufig wechseln, Ihr Baby öfter mal an frischer Luft strampeln lassen und seine Haut richtig pflegen. Hat sich eine Windeldermatitis schon entwickelt, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung.
Termine für unsere Kindersprechstunde unter Telefon 089.260 22 442



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